Nach Toronto und London soll eines der teuersten und aufwändigsten Longrun-Show-Spektakel der Welt nach Köln kommen. Die Stadt Köln stimmte den Bauverträgen zu. Nun warten alle gespannt auf den Beginn des Theaterbaus und die anstehende Premiere 2009.
Für mehrere Millionen Euro soll das neue Theater im Kölner Stadtteil Kalk gebaut werden und Platz für 1.800 Besucher bieten. In seiner Form, so der Architekt Hanspeter Kottmair, werde es an ein Schiff erinnern. Die phänomenale Bühnentechnik soll aus London übernommen werden. 700.000 Leute haben die Show am Londoner West End gesehen. Kevin Wallace, Produzent des Stückes, sagt: „Es ist eine Hybride: Es ist kein Musical, es ist kein Drama, es ist kein Spektakel, es ist eine Bühnenfassung“. Damit sich die Investition in Deutschland lohne, müssten 500.000 Besucher jährlich die Show besuchen.
DER HERR DER RINGE in dieser Form ist eine in drei Akte unterteilte Bühnenshow, die die Geschichte von Frodo und Sam auf eindrucksvolle Weise zu erzählen weiß. Eine reiche Ausstattung, die grandiose Bühnentechnik, tolle Choreografien und die mitreißende Musik, die in Zusammenarbeit zwischen dem Musicalkomponisten A. R. Rahman und der finnische Gruppe Värttinä entstand, stehen über der Handlung, die sich ein wenig von Tolkiens Original entfernt.
Nach Angaben der Kölner Rundschau soll die Premiere bis zum Nikolaustag 2009 stattgefunden haben.