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Ein sensibler Song für ein sensibles Ende

; Quelle: Peter Jackson

Gestern wurde offiziell der Titelsong "I See Fire" von Ed Sheeran zum zweiten HOBBIT-Film veröffentlicht. Doch die Reaktionen der Fans war eher durchmischt. Viele hielten den Song für langweilig oder unpassend. Nun hat sich Peter Jackson zu Wort gemeldet und beschreibt, wie das Lied entstanden ist und warum es perfekt zum Ende von SMAUGS EINÖDE passt.

Peter Jacksons Brief findet ihr im Original hier bei Facebook. Wir haben ihn für Euch übersetzt.


Bei unseren Tolkien Verfilmungen haben wir die Tradition eines Liedes während des Abspanns. Dabei war un simmer wichtig, dass dieses Lied auch zu der Welt im Film passt und auch die richtigen emotionalen Schwingungen des jeweiligen Films transportiert.

Das ist bei The Desolation of Smaug nicht anders. Das Ende dieses Films verlangt nach einer Stimme und einer Sensibilität, die dem Zuschauer ermöglichen, das zu verarbeiten, was sie gerade erlebt und gesehen haben.

Es ist immer schwierig die richtige Person zu finden, die diese Lieder schreibt und singt. Es muss jemand sein, der unsere Leidenschaft für Tolkien teilt und jemand, der auch unsere Filme respektiert.

Wir freuen uns unheimlich, dass wir dieses Jahr Ed Sheeran dafür gewinnen könnten, den Titelsong “I See Fire” zu schreiben und zu singen.

Dass Ed überhaupt bei dem Film dabei ist, ist meiner Tochter Katie zu verdanken. Er war Anfang des Jahres auf Tour in Neuseeland unterwegs und Katie hat mir seine Musik vorgespielt. Wunderschöne Ohrwürmer, voller Leidenschaft, die ganz aufrichtig sind und tief aus seinem Herzen kommen.

Wir haben dann erfahren, dass Ed ein Fan unserer Filme ist und als er in Wellington war, haben wir ihn eingeladen und rumgeführt. Aber er musste dann sofort weiter zu einer Taylor Swift Konzert-Tournee. Aber wir hatten unsere E-Mail-Adressen getauscht.

Vor ein paar Wochen zerbrachen wir uns die Köpfe, an wen wir uns am besten für unseren Titelsong wenden könnten, der in kurzer Zeit komponiert und aufgenommen werden musste. Wir hatten schon eine sehr gute Vorstellung von der Stimmung des Liedes, wir mussten nur noch die richtige Stimme finden.

Da erinnerte uns Katie daran, dass Ed doch eine großartige Stimme hat und dass er passen würde. Fran und ich wussten sofort: Das ist es!

Und ich hatte ja seine E-Mail-Adresse.

Ich schrieb ihm an einem Sonntagmorgen und fragte, ob er Interesse hätte. Er müsse dafür nur nach Neuseeland kommen und sich den Film anschauen, denn es war entscheidend, dass er den Song aus Sicht eines Zuschauers verfasst.

Nur 48 Stunden später war er in Wellington, denn er war in London sofort in einen Flieger gestiegen, mit seinem Manager Stuart Camp, der uns sehr unterstützt hat.

Ed sah sich dann bei uns in der Park Road Post den kompletten Film an, ging dann in einen Raum und begann zu schreiben und zu singen. Fas alles, was man in dem Lied hört, ist noch am gleichen Tag aufgenommen worden, abgesehen von ein paar Overdubs und Feinheiten, die sind am nächsten Tag aufgenommen worden.

Und obwohl er noch nie in seinem Leben Geige gespielt hatte, überlegte Ed ob er sich in dem Lied nicht selbst auf der Geige begleiten könnte. Katie raste sofort los zu einer Schulfreundin und lieh sich eine Geige. Abgemischt wurde der Song dann von Pete Cobbin von Abbey Road, der zu der Zeit bei uns in der Park Road Post war, um Howards Soundtrack zu mischen.

Das war eine großartige Erfahrung und diese Momente sieht man auch in dem Video, das von unserem Making-Of-Team während der Aufnahmen gedreht wurde.

Die Szenen in dem Video sollen nur Eds wunderbaren Song unterstützen. Dieses Lied ist seine direkte Reaktion auf The Desolation of Smaug, geschrieben und gesungen am gleichen Tag als er den Film gesehen hatte.

Ich bin sehr stolz darauf diesen Song nun präsentieren zu können: I See Fire.

Peter Jackson


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