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Die 10-Minuten-HOBBIT-Preview-Analyse

; Quelle: HDRF

Am Dienstag wurden in Las Vegas vor einem Fachpublikum erstmals 10 Minuten aus dem HOBBIT gezeigt. Hier folgt unsere ausführliche Analyse der Szenen. ACHTUNG SPOILER!


Anmerkung: Wir haben das Material noch nicht selbst gesehen. Die folgende Analyse beruht auf den diversen Berichten von der Vorführung in Las Vegas, u.a. dem Bericht von ComingSoon. Und auch wenn die Beschreibungen vermutlich nur ein schwacher Ersatz für die tatsächliche Vorführung sind, so geben sie hoffentlich doch einen einigermaßen passenden Eindruck wieder.


Es beginnt episch! Zu Howard Shores Soundtrack werden großartige Landschaftsaufnahmen gezeigt. Über den Bergkuppen des Nebelgebirges geht die Sonne auf, außerdem zu sehen sind einige aus dem Trailer bekannte Luftaufnahmen, in denen man die Zwerge durch die Landschaft wandern sieht. Auch der HOBBIT wird wieder ein epischer Werbespot für Neuseeland werden.

Es folgen einige teilweise bekannte Szenen aus dem Trailer, unter anderem mit dem alten Bilbo, der Frodo die Geschichte seiner Reise erzählt. Die Zeit-Ebene wechselt und wir sehen wie Gandalf auf den jungen Bilbo trifft. Es folgten weitere bekannte Bilder, unter anderem die Einführung der Charaktere.

Dann Begegnung mit den Trollen: Bilbo versucht mit den drei gewaltigen Trollen zu verhandeln, die alle etwas begriffsstutzig sind. In heftigem Cockney-Akzent versuchen sich die Trolle darauf zu einigen, wie sie Bilbo am besten verspeisen. Als einer der Trolle nach Bilbo greift, gibt Thorin das Zeichen um Angriff und stürmt mit den anderen Zwergen auf die Lichtung. Die Zwerge hacken mit Äxten und anderen Waffen auf die Beine der Trolle ein. Eine Szene, die offenbar relativ nah an der Buchvorlage sein wird, von der Tatsache abgesehen, dass die Zwerge im Roman den Trollen hilflos ausgeliefert sind. Vermutlich werden sie aber auch im Film nach und nach in Säcken landen.

Es folgt eine Szene vom Weißen Rat. Die Aufnahmen sind noch unbearbeitet und man sieht Greenscreens im Hintergrund: Elrond, Galadriel, Gandalf und Saruman sitzen um einen Tisch. Galadriel betrachtet ein dunkles Schwert, das sie als die "Unsterbliche Klinge" identifiziert. Den anderen stockt der Atem, als Galadriel berichtet, dass es sich um das Schwert des Hexenkönigs handelt, der vor langer Zeit in den Kriegen der nördlichen Königreiche geschlagen wurde. Seit dem sei er in Verliesen im Norden gefangen, die mit starker Zauberer verschlossen seien. Doch nun ist geschehen, was eigentlich nicht geschehen kann: Der Hexenkönig ist entkommen! Saruman schaut sich die Klinge genau an. Eine äußerst interessanter Handlungsstrang wird hier angesprochen, von dem bisher noch völlig unbekannt war, dass er in den Filmen vorkommen wird: Dass Peter Jackson die Vorgeschichte der Ringgeister einbaut ist natürlich einerseits ein Brückenschlag zur Filmtrilogie, führt andererseits aber den Zuschauer auch tiefer in die Mythologie von Mittelerde ein.

Gandalf wandert durch die Verliese von Dol Guldur und scheint etwas zu suchen, als in einem Schockmoment plötzlich Thrain angreift. Eine Szene, die auch teilweise schon im Trailer zu sehen war. Thrain ist der Vater von Thorin Eichenschild und wird von Sauron in dessen Festung Dol Guldur gefangen gehalten. Gandalf dringt in die Festung ein, um Thrain zu retten, doch der ist bereits , völlig dem Wahnsinn verfallen und somit verloren. Laut Roman überreicht der Zwerg Gandalf die Karte zum Geheimen Eingang vom Erebor und den passenden Schlüssel. Insgesamt scheint Peter Jackson etwas mehr Action in diese Begegnung gepackt zu haben, als die Vorlage es vorgibt. Dort ist Thrain nämlich bereits geschwächt und liegt im Sterben.

Gandalf und Galadriel stehen in Bruchtal am Wasserfall. Galadriel fragt den Grauen Zauberer, warum er ausgerechnet einen Hobbit für die Reise ausgewählt habe. Gandalf antwortet leise, dass er manchmal so etwas wie Angst verspüre und ihm Bilbo dann neuen Mut gebe. Zärtlich berührt Galadriel daraufhin sein Gesicht und sagt ihm, dass er sich nicht zu fürchten brauche, da er viele Freunde habe. Unklar ist, ob diese Szenen während des Aufenthalts der Zwerge in Bruchtal spielt oder während des Weißen Rats.

Gandalf streift durch die dunklen Verliese des Nordens, das einzige Licht geht von seinem Stab aus. Plötzlich taucht unvermittelt ein Vogel auf und umflattert ihn, dann steht plötzlich Radagast der Braune hinter ihm. Der Vogel landet bei ein paar anderen Vögeln in einem Vogelnest auf Radagasts Kopf, der es daraufhin unter seinem Hut verbirgt. Beide schauen sich die aufgebrochene Kammer an und sprechen über den Hexenkönig. Radagast soll im Großen und Ganzen sehr albern wirken und die Szenen lässt viele Fragen offen: Wie ist es zu der Begegnung der beiden gekommen? Und wo befinden sich diese Verliese? Handelt es sich um die Ruinen von Carn Dûm? Denn etwa 2000 Jahre vor der Handlung des HOBBITS hat der Fürst der Ringgeister im Norden das Reich Angmar gegründet, um von dort aus Arnor, das nördliche Königreich der Dúnedain, zu zerstören. Carn Dûm war die Hauptstadt dieses Reichs.

Anschließend sieht man Radagast in einem Schlitten durch den Wald fahren, der von großen, grauen Kaninchen gezogen wird. Zwar beschreibt Tolkien dass Radagast sich mit Vögeln und wilden Tieren gut versteht, aber dies erinnert dann doch ein bisschen zu sehr an NARNIA.

Wir befinden uns im Düsterwald: Die Zwerge fliehen durch den Wald und sind über und über mit Spinnennetzen bedeckt. Tauriel springt mit Pfeil und Bogen in die Szene, offenbar jagt sie die Zwerge. Später taucht auch Legolas auf und richtet seinen Pfeil direkt auf Thorins Nase. "Ich werde nicht zögern dich zu erschießen, Zwerg!" droht er. Legolas trägt seine grüne Waldelbenkleidung, die man schon aus dem HERRN DER RINGE kennt. Tauriel hat braune, geflochtene Haare und trägt eine ähnliche Gewandung wie Legolas, nur in Brauntönen.

Wir sehen die Zwerge in den Fässern den Fluss hinab treiben. Auf den Fässern sieht man noch die Markierungen der Effekt-Abteilung.

Rätsel in der Finsternis: Bilbo bittet Gollum, ihm den Ausgang aus dem Gebirge zu zeigen, aber Gollum schlägt im Gegenzug ein Rätselspiel vor: Gewinnt Bilbo, dann wird er ihm den Weg aus der Dunkelheit zeigen, gewinnt er aber selbst, dann wird er Bilbo "roh" fressen. Bilbo stimmt zögerlich zu, zieht aber sicherheitshalber sein Schwert Stich. In der Szene zeigt Gollum seine schizophrenen Züge, die wir bereits aus der Filmtrilogie kennen.

Was denkt ihr über diese Szenen? Diskutiert hier mit uns im Forum über die Handlungsänderungen und die Szenen-Beschreibungen.

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