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Sonstige

Neben der preisgekrönten Musik von Howard Shore gibt es eine ganze Reihe Musik, die einen in die Welt Mittelerdes entführt. Das sind zum einen andere Interpretationen Howard Shores Musik, Musik, die von J.R.R. Tolkiens Büchern inspiriert wurde und andere Soundtrack-Musik .

Shore mal anders

Die meisten CDs, die sich mit den HERR DER RINGE-Filmen im Titel verkaufen, sind reine Kopien und Neuaufnahmen durch Semiprofessionelle Orchester. Diese Aufnahmen werden oft sehr preiswert angeboten, kommen in ihrer Qualität aber nicht an die offiziellen Aufnahmen heran. Hier findet ihr eine kleine Auswahl der sich auf dem Markt befindlichen CDs.

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The Lord of the Rings - The Trilogy [Soundtrack] [Box-Set]

Dies ist die Musik von Howard Shore, allerdings adaptiert, daher ist es keine Originaleinspielung. Wer die Originaleinspielungen im Ohr hat, wird hier wenig Freude dran haben. Das Set besteht aus 3 CDs mit insgesamt 38 Songs.

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Lord of the Rings Trilogy [Soundtrack] [Doppel-CD]

Diese Version von Howard Shores Score wurde durch die Prager Philharmoniker eingespielt. Es sind 2 CDs mit insgesamt 19 Liedern. Ein Rezensent meinte: "Was Shore für die Tolkien-Adaption des "HERR DER RINGE" zur Untermalung zusteuerte, wird hier noch einmal von dem THE CITY OF PRAGUE PHILHARMONIC ORCHESTRA runtergedudelt und das im wahrsten Sinne des Wortes. Natürlich bleiben Shore's Grundmotive zu DIE GEFÄHRTEN, DIE ZWEI TÜRME und DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS erhalten, jedoch klingt alles etwas unmotivierter und vor allem belanglos.
Auch hier gilt wieder: Original ist eben Original.

Von Tolkien inspiriert

Das Tolkien Ensemble

Das Tolkien Ensemble schreibt seit 1990 Musik zu J.R.R. Tolkiens Welt. Auf ihrer Website sieht man eine Auflistung der Aufnahmen.

Sehr zu empfehlen ist dabei das 4CD-Set The Tolkien Ensemble & Christopher Lee: Complete Songs and Poems (2006). Die Interpretation der Lieder findet hier auf höchstem künstlerischen Niveau statt. Diese Musik hat mit den Filmen nichts zu tun.

Blind Guardian

Wer auf guten, handgemachten Rock steht, der sollte sich ein paar Alben der deutschen Mittelerde-Rockband Blind Guardian zu Gehör führen. Zu empfehlen sind die Alben "Nightfall In Middle-Earth" und "The Forgotten Tales", in denen sich die Band den Geschehenissen im ersten Zeitalter widmet.

Anders als andere Bands, lässt sich Blind Guardian nicht nur von Tolkiens Werken inspirieren, sondern singt auch über die Geschichten der Elben, Menschen, Zwerge und Orks.

Soundtracks aus Mittelerde

The Lord of the Rings

Vor Peter Jacksons Interpretation von Tolkiens Werk wagte sich bereits Ralph Bakshi an die Bücher. Heraus kam ein Zeichentrick, der den Stoff nicht ganz ernst zu nehmen scheint. Der Soundtrack dazu kommt vom Altmeister Leonard Rosenman und genießt heute große Beliebtheit bei vielen Tolkienfans.

Die Musik entstand 1978 und kann zu Recht als etwas außergewöhnlich bezeichnet werden. Der Herr der Ringe ist eines seiner eindrucksvollsten Werke.

Zu Beginn ist eine sechs Minuten dauernde Quasi-Ouvertüre zu hören, in der die Hauptthemen des Gesamtwerkes in fragmentarischer Form kurz angedeutet und dann genau so schnell wieder aufgegeben werden. Pyramidenförmig angelegte avantgardistische Akkord-Strukturen und das dissonante Ringwraith-Motiv kontrastieren mit der unverzagten, optimistischen Musik für die Hobbits. Dann, im weiteren Verlauf der Handlung verdichten sich die düsteren Strukturen. Ein Chor kommt hinzu, er klagt und singt "Mordor" und "Namnesor Dranoel" (der Name des Komponisten rückwärts gelesen!).

Die Musik erreicht ihren Höhepunkt mit dem massiven und extrem beängstigenden "Helm's Deep" und mit "The Dawn Battle". Hier schafft der Komponist immer stärkere, immer hysterischer klingende Strukturen, die an eine Fuge erinnern und die sich zu einer dicht angelegten musikalischen Attacke hochschaukeln. Hierzu werden archaische Blas- und Schlaginstrumente und ein klagender, schreiender Chor mit dämonischen Stimmen eingesetzt. Die geradezu unerträgliche Spannung löst sich schließlich in einem triumphierenden Zitat des zentralen Marschthemas.

Im Gegensatz zu fast allen anderen Werken der Hollywood-Filmmusik handelt es sich hier um anspruchsvolles Material. Solch außergewöhnlich kühne Musik hat ihren Wert in sich. Sie ist auch ohne die Bilder des Films, für die sie geschrieben wurde, ein großes Vergnügen. Diese beachtliche CD präsentiert die vollständige, digital überarbeitete 77 Minuten dauernde Musik in der Reihenfolge des Films. Lediglich die extrem nachlässige Aufmachung des Begleittextes ist enttäuschend.

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