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Sänger & Instrumentalisten

Neben dem Orchester nimmt auch die menschliche Stimme einen großen Teil der Partitur ein. Die Vokalmusik tritt leitthemenhaft auf und ist daher thematisch wiederkehrend: So singt bspw. Elizabeth Frazer für Gandalfs Klagelied und Haldirs Klagelied. Das erzeugt eine filmübergreifende Konsistenz.
- Howard Shore

Die London Oratory School Schola

Hörbeispiel
FOTR: CD2 | Track 10 | 1:51
TTT: CD 2 | Track 15 | 1:31
ROTK: CD 1 | Track 1 | 2:53

Die "London Oratory School Schola" wurde 1996 als Top-Jungenchor an der renommierten Londoner Oratary School gegründet. Die Schüler singen in der wöchentlichen Messe der Schule und wirkten in vielen Film-Soundtracks mit. Darunter sind Danny Elfmans SLEEPY HOLLOW, John Williams HARRY POTTER-Filme und natürlich Howard Shores DER HERR DER RINGE. Obwohl sie im gesamten Soundtrack immer wieder zu hören sind, werden sie oft nur mit dem 'Versuchung Des Rings'-Thema in Verbindung gebracht.

Die "London Voices"

Hörbeispiel
FOTR: CD1 | Track 1 | 2:18
TTT: CD1 | Track 1 | 2:32
ROTK: CD1 | Track 12 | 0:00

Die Sänger der "London Voices" werden für jeden Auftrag neu ausgewählt. Der Chor ist keine feste Verbindung, so dass die Sänger sich speziell für Projekte ihres Gebiets bewerben können. Unter der Leitung von Terry Edwards haben die "London Voices" überall auf dem Globus Konzerte gegeben. Neben dem Standardrepertoire mit Werken von Bach, Händel, Mozart, Stravinsky singen sie auch neuere Werke von John Adams, Luciano Berio und Sir Michael Tippet.

Terry Edwards: "Ich erinnere mich lebhaft an die Proben, da ich sämtliche Chorproben für den zweiten und dritten Film geleitet habe. Howard hat sich sehr engagiert und komponierte immer neue Passagen bzw. nahm abends im Hotel noch Änderungen am Material vor. Wir haben häufig Material aufgenommen und es ihm in der ersten Stunde einer jeden Probe vorgespielt. Mit sicherem Gespür hörte er eventuelle Unvollkommenheiten heraus und schlug minimale Veränderungen an unserer Vortragsweise oder seiner Komposition vor, die auf magische Weise den Gesamteindruck veränderten, sodass er noch besser zu den Bildern auf der Leinwand passte. Ich war tief beeindruckt von seiner Fähigkeit, die Gedanken, die ihm bei der Komposition durch den Kopf gegangen waren, auf unsere Darbietungsweise zu übertragen. Er war immer hundertprozentig bei der Sache, wenn wir ihn brauchten, obwohl er zu dieser Zeit sicherlich viel Stress hatte und in Arbeit versank."

Enya

Hörbeispiel
FOTR: CD2 | Track 7 | 0:37

In den frühen 80er Jahren tourte Enya mit Teilen ihrer Familie bei der keltischen Folk-Gruppe "Clannad" mit, ging später aber zusammen mit den Partnern Nicky und Roma Ryan ihre eigenen Wege. In DIE GEFÄHRTEN hat Enya die Track "Aníron" und "May It Be" geschrieben und gesungen. "Ich wollte Enyas Stimme", sagt Shore. "Sie schrieb und ich orchestrierte, also ist es ein nahtloser Übergang. Ihre Stimme erhebt sich genau richtig und passend zum Chor und Orchester."

Emiliana Torrini

Hörbeispiel
TTT: CD 3 | Track 14 | 1:14

Emiliana Torrini, aufgewachsen in Island, erhielt eine klassische Opernausbildung bevor sie sich entschied, Liedtexte zu schreiben und vorzutragen. Die einmalige Art ihres Vortrages traf genau die Klangfarbe von "Gollum's Song".

Annie Lennox

Hörbeispiel
ROTK: CD 4 | Track 7 | 0:52

Annie Lennox hatte eine umfangreiche und abwechslungsvolle Karriere als Künstlerin, obwohl sie mit ihrer Arbeit als Solo-Artistin und als Mitglied der Band Eurythmics wahrscheinlich den größten Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit erlangt hat. Sie singt "Into the West" am Ende von "Die Rückkehr des Königs". Howard Shore hielt sie auf Grund ihrer Ausdrucksstärke und ihrer Ähnlichkeit mit der Figur Galadriels für musikalisch hervorragend geeignet.

Renée Fleming

Hörbeispiel
ROTK: CD 1 | Track 12 | 0:00

Renée Fleming ist eine der renommiertesten und angesehensten Opern-Sopranistinnen der heutigen Zeit. In ihrer weit reichenden Karriere hat sie für Jazz und, mit ihren ersten Werken für John Corigliano ("Die Geister von Versailles") und André Previn ("Endstation Sehnsucht"), sowohl in der traditionellen als auch in der modernen Oper Maßstäbe gesetzt.

Mabel Faletolu

Hörbeispiel
FOTR: CD3 | Track 1 | 6:05

Als 2001 die "Minen Von Moria" Sequenz für Cannes vertont wurde, griff Shore auf die gesamte Palette neuseeländischer Interpreten zurück, darunter die Sopranistin Mabel Faletolu. Ihre Stimme ist an einer der bewegensten Stellen in DIE GEFÄHRTEN zu hören, als Gandalf seine Gruppe ziehen lässt und in die Untiefen Morias stürzt.

Elizabeth Fraser

Hörbeispiel
FOTR: CD3 | Track 2 | 7:22
TTT: CD3 | Track 8 | 0:03

Fraser ist als führende Sängerin und Lyrikerin der einflussreichen "Cocteau Twins" weltbekannt. In DIE GEFÄHRTEN und DIE ZWEI TÜRME wird ihre Stimme mit den mystischen Klängen von Lothlórien in Verbindung gebracht. In DIE GEFÄHRTEN hört man sie in "Gandalfs Klagelied". In "Die zwei Türme" hört man sie in "Haldirs Klagelied".

Isabel Bayrakdarian

Hörbeispiel
TTT: CD eins | Track 11 | 01:54

"Isabel ist lyrische Sopranistin. Ein Freund hat mir eine Demo-CD von Isabell gegeben und ich habe sie daraufhin als eine der ersten zum Vorsingen eingeladen", erinnert sich Howard Shore. "Mir war klar, dass Isabell die ideale Besetzung sein würde, wenn ich etwas für Sopran schreiben sollte. Sie hat eine wunderschöne Stimme, die ich mir perfekt für "Evenstar" vorstellen konnte."

Sheila Chandra

Hörbeispiel
TTT: CD 1 | Track 11 | 00:10

Chandra stammt aus einer Familie südindischer Immigranten, die heute im südlichen Teil Londons lebt. Shore stieß zufällig auf eine Indipop-Aufnahme, auf der Chandra zu hören war, und war von ihrer außergewöhnlichen Stimme sofort hingerissen. "Ich habe sofort gedacht: Was für eine tolle Stimme! Sie ist irgendwo bei Mezzosopran anzusiedeln." Sheila Chandra singt "The Grace of the Valar" und wird dabei von vier Altflöten, einer Dilruba und einem Monochord begleitet. Das Stück untermalt die Szene, in der Aragorn bewusstlos den Fluss hinunter treibt.

Sissel

Hörbeispiel
ROTK: CD 3 | Track 13 | 3:15

Sissel stieß über einen Umweg zu der Musik von Mittelerde. Sie wurde ursprünglich für den Vortrag des Solo-Sopran Stücks in ausgewählten Aufführungen von The Lord of the Rings Symphony: Six Movements for Orchestra and Chorus engagiert und wurde erst nachträglich gefragt, "Asëa Aranion" für die Extended-DVD-Edition von DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS zu geben.

Edward Ross

Hörbeispiel
FOTR: CD2 | Track 2 | 2:04

Edward Ross sang alle Knaben-Sopranisten-Solos in DIE GEFÄHRTEN, darunter "In Dreams" und das erste Auftauchen des 'Natur'-Themas.

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Ben del Maestro

Hörbeispiel
TTT: CD 3 | Track 10 | 0:48
ROTK: CD 2 | Track 1 | 7:50

Ben Del Maestro ein Mitglied der London Oratory School Schola singt sämtliche Knabensopran-Soli in DIE ZWEI TÜRME und DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS.

Miriam Stockley

Hörbeispiel
FOTR: CD3 | Track 2 | 0:00

Als die Gemeinschaft zum ersten Mal die Wälder Lothlóriens erreicht, vernimmt man eine weibliche Stimme, die das Thema Lothlóriens anstimmt. Ein Thema, welches viele Elemente der östlichen Musikrichtungen aufweist. Die Sängerin ist Miriam Stockley aus London, die schon mit Elton John, Annie Lennox und David Bowie sang. Unter Anderem wirkte sie außerdem in Soundtracks für "Rob Roy" und "Great Expectations" mit.

Hillary Summers

Hörbeispiel
FOTR: CD2 | Track 9 | 0:00

Hillary Summers wurde die Ehre zuteil, die einzige Solo-Altstimme der HERR DER RINGE-Filme zu sein. "Für Gilraen wollte ich eine Altstimme", erinnert sich Shore. "Ich dachte mir, ein tiefe weibliche Stimme würde sich großartig anhören." Summers wirkte auch weitestgehend in Soundtracks von Komponist Michael Nyman mit.

Singende Schauspieler

The Fellowship Of The Ring

Billy Boyd
Ian Holm
Ian McKellen
Dominic Monaghan
Viggo Mortensen

The Two Towers

Miranda Otto

The Return Of The King

Billy Boyd
Dominic Monaghan
Viggo Mortensen
Liv Tyler

Das London Philharmonic Orchestra

Howard Shores Zusammenarbeit mit dem London Philharmonic Orchestra fand bereits 1986 mit dem Film DIE FLIEGE seinen Anfang. Heute ist diese Zusammenarbeit zu einer persönlichen Verbindung herangewachsen - sowohl für den Komponisten als auch für das Orchester. "Ich liebe sie, weil sie nicht nur ein Konzert-Orchester sind, sondern vielmehr ein Opern-Orchester. Sie haben ca. 30 Jahre jeden Sommer 'Glyndebourne' gespielt. Ich versuche immer eine passende Begleitmusik für Filme zu kreieren, und das versteht man dort sehr gut. Das ist die perfekte Kombination für Filmmusik. Und deshalb stand es für mich außer Frage, dass sie für den HERR DER RINGE engagiert werden. Das LPO hat fantastische Musiker. Ich kenne Sue Bohling, die das Englischhorn spielt und weiß, wie hervorragend sie ein bestimmtes Stück spielen konnte. Ich kenne Paul Beniston, den ersten Trompetenspieler, ersten Flötenspieler und die erste Geige. Ich habe in den vergangenen Jahren unserer Zusammenarbeit ihre wunderschönen Klänge förmlich aufgesogen." Sue Bohling gibt das Kompliment gerne zurück: "Der erste Film, den ich zusammen mit Shore gemacht habe war THE YARDS und ich erinnere mich daran als wäre es gestern gewesen. Es gab viel zu tun und der Film hatte die schönste Titelmelodie... für das Englischhorn! Es ist atemberaubend, eine Komposition zu spielen, wenn der Komponist weiß, wie er für das Instrument schreiben muss. Er hat ein natürliches Gespür dafür, was das Englischhorn am besten kann. Er schreibt in solch einer lyrischen Qualität und im richtigen Verhältnis zum Instrument, um es singen zu lassen."

Der Haupt-Cellist, Bob Truman, geht bei seinem Lob mehr ins Detail: "Es stecken eine Menge Gedanken darin. Seine gesamte Musik ist sehr gut geschrieben. Er hat ein natürliches Gespür für die Instrumente und, aus den Augen eines Cellisten, schreibt er wirklich sehr, sehr gut. Als ob die Instrumente singen. Er versteht was von Harmonien und solchen Sachen. Er benutzt Toncluster, in denen wir alle unterschiedlichen Rhythmen spielen und es klingt nachher faszinierend. Es ist sehr interessant, zu beobachten wie er seltsame Gruppensequenzen schreibt und sie nachher alle eine Melodie ergeben, die sich herrlich ergänzt." Der Konzertmeister Pieter Schoeman fährt fort: "Howard schreibt die komplexesten Spielanweisungen. Er erschafft Tongebilde, die alle mit der selben Note beginnen und sich dann spalten, dann erweitern und sich schließlich in einen Akkord zusammenballen, den man höchstens mit einer Kettensäge durchtrennen könnte. Der Konzertmeister muss diese Art von Spielanleitungen so organisieren, dass eine gleiche Anzahl von Violinen auf jeder Note spielt, wenn sich der Akkord erweitert. Letztendlich habe ich eine Methode erarbeitet, auf die wir immer wieder zurückgreifen, seitdem wir es so oft brauchten. Noch heute nennen wir diese Technik liebevoll die 'Howard Divisi' (Howard-Spielanleitung)."

Obwohl das LPO primär ein Orchester für Konzerthallen ist, haben sie trotzdem in einer Reihe von Filmsoundtracks mitgewirkt. Dennoch wird Stewart McIlwham, erste Piccoloflöte, die Beteiligung des LPO an dieser monumentalen Produktion immer im Gedächtnis behalten. "Der Soundtrack für DER HERR DER RINGE ist wahrscheinlich der umfangreichste, den das LPO jemals einspielen wird. In blanken Zahlen gemessen hatten wir mit den drei Filmen und der zusätzlichen DVD-Musik fast 200 dreistündige Sitzungen. Nachdem wir mit John Williams an STAR WARS: DIE DUNKLE BEDROHUNG gearbeitet haben, war es interessant, beide Herangehensweisen zu vergleichen. Mit Williams war die gesamte Musik in einem kurzen Zeitraum fertig geschrieben, orchestriert und bereit, aufgenommen zu werden. Bei den meisten Sitzungen zu DER HERR DER RINGE war der Regisseur Peter Jackson auch anwesend. Williams und Howard unterscheiden sich also gewaltig voneinander. Wir spielten ein vier- bis fünf-minütiges Stück ein und hörten es uns dann zusammen mit dem Film an. Manchmal nutzen wir die gesamte Sitzung, um fast unmerkliche Veränderungen vorzunehmen. Howard veränderte die Orchestrierung, fügte hier ein anderes Instrument hinzu oder entfernte dort den gesamten Violinenabschnitt."

"Wir sind Teil eines der größten Filmprojekte der Geschichte. Manchmal frage ich mich, ob die Leute von Watford [wo die Filmmusik zu großen Teilen aufgenommen wurde] jemals wussten, was am Ende ihrer Hauptstraße passierte, oder ob sie es geglaubt hätten, hätte man ihnen davon erzählt. Manchmal war es während dieser langen Tage gar nicht so einfach, dies zu erkennen. Aber zwischen Peter Jackson und Howard Shore haben wir ein Meisterwerk geschaffen. Das ist das Genie dieser beiden Männer."

Der Haupt-Trompetenspieler Paul Beniston erklärt: "Der DER HERR DER RINGE-Soundtrack hat jedes andere Filmmusik-Projekt, an dem er gearbeitet hat oder das er je gehört hat, winzig erscheinen lassen. Und ich bin schon seit 10 Jahren im LPO." Bohling lässt das orchestrale Gefühl gegenüber Komponist und Projekt Revue passieren: "Er ist schon ein Meister seines Faches, oder nicht? So etwas hat es bisher noch nicht gegeben und wird es auch nicht mehr geben. Der Soundtrack erschien wie eine lange Reise oder eine einzige lange Phrase. Howards Schreibweise ist sehr klar. Wir wissen was er will und was er erreichen möchte. Und er weiß was wir können."

Das Neuseeländische Symphonie Orchester (Nur in FOTR)

Gegründet wurde das Neuseeländische Symphonie Orchester 1947. Es wurde über die Jahre zum herausragendsten Orchester des Landes, in dem bemerkenswerte Gastmusiker wie Lang Lang, Hilary Hahn, Kiri Te Kanawa, Mstislav Rostropovich, Elisabeth Schwarzkopf, Antal Dorati, Yehudi Menuhin, Vladimir Ashkenazy, William Walton und Igor Stravinsky mitwirkten. Wie wir bereits wissen, hat die Symphonie eine der atemberaubendsten Sequenzen in DIE GEFÄHRTEN vertont. Sie hat jedoch auch zur gleichen Zeit die Endsequenz des Films mit Leben gefüllt. Diese wurde aber vor der Aufnahme in London umgeschrieben, also bat Shore das LPO, die neue Sequenz zu spielen. Die Aufnahme des "NZSO" ist aber trotzdem zu hören - und zwar im Fan-Club-Abspann der Extended Edition DVD.

PLAN 9

[Janet Roddick, David Donaldson, Stephen Roche und David Long]

Peter Jackson traf zum ersten Mal 1995 für seinen Film FORGOTTEN SILVER auf Plan 9. In den DER HERR DER RINGE-Filmen spezialisierten sie sich auf die On-Screen-Musikstücke (diagetische Musik) wie die Hobbit-Partymusik (Flaming Red Hair), das Lied der Waldelben (The Elvish Lament), Eowyns Gesang auf der Beerdigung von Théodred in DIE ZWEI TÜRME und Merry und Pippins Ode an den "Grünen Drachen" in DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS.

Instrumentalisten

Sylvia Hallett
Sarangi

Sylvia Hallett beherrscht mehrere Instrumente, komponiert und improvisiert und ist immer mal wieder auf internationalen Festivals zu hören. Sie war lange in der Theaterbranche engagiert und ist mit Royal Shakespeare Company und der Young Vic Company auf Welttournee gegangen. Sarangi spielt sie seit acht Jahren. Unter der Anleitung von Nicolas Magriel befasst sie sich intensiv mit indischer Musik. „Ich nahm gleichzeitig mit dem Orchester auf, saß allerdings ein Stückchen entfernt. Für DIE ZWEI TÜRME spielten wir das Stück einmal alle zusammen durch, wobei ich hauptsächlich mit Pausenzählen beschäftigt war, bevor ich mit meinem Solo drankam. Dann begannen wir auf Howards Geheiß zu Probezwecken wieder von vorne. Als ich endlich nach all dem Pausenzählen zu meinem Solo ansetzen wollte, unterbrach Howard den Spielfluss und bat uns, noch mal ab dem vierten Takt zu spielen, weil die Crescendi dort nicht gestimmt hatten. Das ist glaube ich fünf oder sechs Mal passiert. Inzwischen bin ich beim Pausenzählen einsame Spitze!“

Greg Knowles
Cimbalom, Dulcimer

"Ich bin 1978 von Preston nach London gezogen und habe dort bis 1985 gelebt, um bei The Fires of London mitzuspielen, einer zeitgenössischen Kammermusikgruppe, die von Sir Peter Maxwell Davies geleitet wird. Erste Kontakte mit der Londoner Studioszene knüpfte ich als Perkussionist und Komponist für Filmmusik (SPY GAME, RED VIOLIN). Ich nahm mit so unterschiedlichen Künstlern wie Nigel Kennedy und Primal Scream auf."

Gillian Tingay
Keltische Harfe

"Für die Aufnahme der DVD wurde ich gebeten, eine Clàrsach, die eher temperamentvolle gälische Harfe, anstelle der Sechs-Fuß hohen Konzertharfe, die ich normalerweise benutze, mitzubringen. Ich kam im Studio in der Erwartung an, mit meiner gewohnten Orchester-Session zu spielen, stattdessen wurde ich aber gebeten, mich mit meiner kleinen Harfe in einen eher engen Aufnahmeraum zu begeben, wo ich die anderen Musiker traf. Glücklicherweise war es kein Orchester, sondern fünf sehr gemütliche und gesprächige Iren. Abgesehen davon, dass sie brillante Musiker waren, waren sie sehr witzig und so wurde die Zeit, die ich eingeschlossen in einem begrenzten Raum mit den fünf verbrachte, nicht nur eine einzigartige musikalische Erfahrung, sondern außerdem ein großer Spaß!"

Mike Taylor
Flöte, Geige

Als Mitglied der World-Music-Combo Incantation hat Mike Taylor bei verschiedenen Filmmusikproduktionen wie THE MISSION (Ennio Morricone), WILLOW (James Horner) und GANGS OF NEW YORK (Howard Shore) mitgewirkt. Taylor erinnert sich amüsiert daran, wie sich Shore nach seiner schier endlosen Suche nach der perfekten Singstimme für Mittelerde während einer Aufnahme plötzlich zu ihm umdrehte und ihn fragte: "Mike, glaubst du, dass Hobbits Flöte spielen?"-"Was meinst du, Howard?", fragte ich zurück, und er erwiderte: "Ich glaube schon, also: Spiel einfach die Melodie und bring mich zum Weinen!" In den Liner Notes von The Two Towers – The Complete Recordings wird fälschlicherweise Dermot Crehan als Interpret der Flötendarbietung von Mike Taylor aufgeführt.

Sir James Galway
Hörbeispiel
ROTK: CD 1 | Titel 1| 0:49

Sir James Galway spielte von 1969 bis 1975 als erster Flötist im Orchester der Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan, bevor er eine erfolgreiche Solokarriere startete. Sein Auftritt in DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS repräsentiert die Ausgereiftheit der volkstümlichen Instrumente der Hobbits, indem die Flöten, die mit ihrer Kultur in Verbindung gebracht werden, allmählich in komplexere, nuancierte Klänge der klassischen Flöte übergehen. Galway spielt auf einer von ihm speziell angefertigten, gediegenen Goldflöte.

Zusätzliche Instrumentalisten

Dermot Crehan: Geige, Doppel-Geige, Hardangerfidel, Sarangi
Jan Hendrikse: Rhaita, Panflöte, Tiefe Flöte
Edward Hession und Tracey Goldsmith: Musette
Jean Kelly: Keltische Harfe
John Paricelli: Sechs-Saitige Gitarre und Zwölf-Saitige Gitarre
Sonia Slany: Monochord
Robert White: Basspfeife, Bodhrán
Alan Doherty: Flöte, Panflöte
Alan Kelly: Bodhrán
Edward Cervenka: Cimbalom
Ulrich Herkenhoff: Panflöte
Stuart McIlwahm: Holzblockflöte
Sonia Slany: Monochord

Alle Informationen stammen aus Doug Adams Annotated Scores und wurden von Marc Trappendreher ins Deutsche Übertragen.

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