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Making-Of-Videos: Gollum, Azog und der Orkkönig

; Quelle: L.A. TIMES

In drei neuen Making-Of-Videos erklärt Joe Letteri, der für seine Arbeiten im HOBBIT für den Oscar nominiert wurde, wie die digitalen Charaktere Gollum, Azog und der Große Ork zum Leben erweckt wurden und was die besonderen Herausforderungen dabei waren.

Im ersten Video erklärt Letteri, dass der Große Ork sowohl abstoßend als auch liebenswert sein sollte. Dabei sollten die Geschwüre und Tumore nicht vom Charakter ablenken, sondern ihn nur unterstreichen. Die Kreatur, die im Original von dem australischen Schauspieler Barry Humphries (Dame Edna) verkörpert und gesprochen wurde, zählt neben Gollum sicherlich zu einer der besten CGI-Kreaturen in dem Film.





Bei Gollum, so berichtet der Effekte-Macher, wurden Hautunreinheiten, Narben, Haare sowie die Augen komplett neu entwickelt. Peter Jackson wollte aus der Figur diesmal noch mehr herausholen. Daher beschloss man unter anderem, dass Gollum jedes Mal von einem leichten Krampf geschüttelt wird, wenn die Persönlichkeit wechselt. Der Unterschied zum HERRN DER RINGE sei aber vor allem gewesen, dass durch das neue Performance-Capture-Verfahren alle Szenen komplett im Studio mit den realen Schauspielern gespielt werden konnten, und nicht wie früher extra auf einer Motion-Capture-Bühne eingespielt werden mussten.





Der bleiche Ork Azog hat dem Effektteam sicherlich am meisten Kopfschmerzen bereitet, weil er erst wenige Wochen vor Kinostart durch die Dreiteilung der Filme als Figur erdacht wurde. Daher hatte Weta Digital nur sehr wenig Zeit diese Kreatur zu animieren. In dem Making-Of-Material ist zu sehen, dass ursprünglich Yazneg (John Rawls) in der Schlacht von Azanulbizar und auch im Pinienwald gegen Thorin antreten sollte. Sehr kurzfristig wurde der neuseeländische Schauspieler Manu Bennet engagiert, um die Szenen mit Azog per Performance Capture einzuspielen. Dem Know-How und der langjährigen Erfahrung der Animatoren, sowie der eindringlichen Performance von Schauspieler Manu Bennet, sei es zu verdanken, dass man es trotz des engen Zeitfensters noch geschafft habe, einen glaubwürdigen Charakter auf die Leinwand bekommen habe. Viele Fans (u.a. in unserem Forum) hatten bemängelt, dass dies aber eben nicht gelungen sei.





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