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Peter Jackson: Smaug ist ein Psychopath

; Quelle: NZ Herald

Im Interview mit dem NZ Herald erklärt Peter Jackson, warum der zweite HOBBIT-Film besser als der erste wird.

Das Interview fand während der letzten Aufnahmen für den Soundtrack von SMAUGS EINÖDE in der Town Hall von Wellington statt, wo jeden Tag etwa 10 Minuten des Soundtracks eingespielt werden konnten. Peter Jackson erschien natürlich barfuß und kommentiert gleich das musikalische Eröffnungsthema für den Prolog des zweiten Films, bei dem die kreischenden Streicher in Moll fast ein bisschen nach chinesischer Musik klingen. "Ja, wir haben ein bisschen von Smaugs Thema im Titellied." Inspiriert wurde Komponist Howard Shore für das Motiv von chinesischen und indonesischen Drachen. dazu eine Prise PSYCHO.

"Smaug ist nicht der Weiße Hai oder irgendein Monster", erklärt Jackson. "Smaug ist ein Psychopath. Tatsächlich ist Smaug in gerissener, intelligenter Psychopath, der nur auf die Jungs gewartet hat. Daher haben wir uns hier für eine unheimliche und intelligente Art von Musik entschieden."

Beim ersten Film hatten einige Fans kritisiert, dass sich Jackson bei seiner Verfilmung zu weit von der Buchvorlage entfernt hätte. Und auch in den Trailern zum zweiten Film wurde bereits angedeutet, dass Jackson sich wieder einige Freiheiten erlauben wird, wie beispielsweise eine angedeutete Romanze zwischen Legolas und Tauriel. Darauf angesprochen, ob er solche Kritikpunkte wahrnehme und davon den zweiten oder dritten Film beeinflussen lassen würde, antwortet Jackson: "Nicht wirklich. Ich schenke dem nicht viel Aufmerksamkeit. Jedes Mal, wenn ich etwas mache, gibt es Leute, die es mögen und welche, die es hassen. Ich neige dazu, die Filme gezielt für die Menschen zu machen, die meine Filme mögen. Um die Menschen, die meine Filme hassen, mach ich mir nicht so viel Gedanken. [...] Außerdem haben wir das alles [alle drei Teile] gleichzeitig geschrieben und gedreht. Also zu einem gewissen Grad sind wir da festgelegt." Die Nachdrehs im Sommer 2013 seien nur dazu da gewesen, die Feinheiten der Geschichte heraus zu kitzeln. "Aber das Gesamtkonzept haben wir vor drei Jahren festgelegt, als wir die Drehbücher geschrieben haben."

Darauf angesprochen, dass die neuseeländische Regierung Unmengen an Steuergeldern in den HOBBIT gesteckt hat und sogar die Arbeitsgesetze geändert, wofür es viel Kritik gab, erklärt Jackson: "Ach, darüber ärgere ich mich nicht. Ich weiß, dass diese Filme viele Millionen Dollar in dieses Land gebracht haben, die es ohne die Filme nicht gegeben hätte. Ich kann mir nicht vorstellen, was daran schlecht sein soll. Tatsächlich glaube ich, dass diese Menschen die Regierung sowieso kritisiert hätten und mit dem Hobbit haben sie nun einen Grund dafür gefunden. Das war einfach nur eine Möglichkeit dies zu tun und das macht mich etwas traurig, weil das zwei verschiedene Dinge sein sollten. Die Regierung hat einfach nur eine geschäftliche Entscheidung getroffen."

Trotzdem ärgere er sich, wie diese Geschichte von den Medien aufgeblasen wurde: "Das ist ein Drama. Ich bin eigentlich nicht gegen die Medien, aber die Medien und Nachrichtenmagazine überall in der Welt berichten am liebsten über Dramen. Es passiert ja viel Positives und Negatives, aber um eine Geschichte darüber zu erzählen, muss man das Negative herausarbeiten. Man kann ja nicht immer nur positive Geschichten erzählen. Das ist ganz ähnlich wie bei einem Drehbuch - Im ersten Akt schreibt man, dass alles gut ist, und dann gibt es am Ende des ersten Aktes einen Wendepunkt; und etwas passiert, um Spannung und Verzweiflung einzuführen. [...] Wir möchten doch nur einen Film machen und die Leute unterhalten. Das ist der einzige Grund, warum ich das alles mache."

er sei schon sehr gespannt, wie der zweite Teil der HOBBIT-Saga bei den Zuschauern ankommen wird: "Der zweite Film wird großartig, weil man direkt einsteigen kann und man sich nicht lange mit einer Einführung aufhalten muss."

Auf die Frage, was nach dem HOBBIT kommen würde, antwortet Jackson: "Es gibt da ein, zwei Sachen, an denen Fran und ich arbeiten. [...] Wir wollen erstmal ein bisschen Pause von Hollywood-Blockbustern machen und neuseeländische Geschichten erzählen, die Stoff für großartige Filme bieten, so wie damals bei THE HEAVENLY CREATURES. [...] Das haben wir ganz bewusst entschieden."

Den kompletten Artikel mit noch ausführlicheren Antworten gibt es hier beim NZ Herald.

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