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Mittelerde hat seinen Mojo zurück!

; Quelle: Empire

Das britische Filmmagazin EMPIRE hat DER HOBBIT: SMAUGS EINÖDE bereits gesehen und exklusiv und als erstes Pressemedium überhaupt eine ausführliche Filmbesprechung veröffentlicht. Achtung Spoiler!

(Die komplette Original Review in englischer Sprache gibt es hier bei EMPIRE ONLINE.)

Während EINE UNERWARTETE REISE sich laut des Rezensenten für einen Mittelerde-Film irgendwie belanglos anfühlte, so mache SMAUGS EINÖDE das alles wieder gut. Der zweite Teil fühle sich wesentlich „Ring-mässiger“ an und sei ein zufriedenstellenderer Film. Zwar würden die Kapitel mit Beorn und den Waldelben für seinen Geschmack fast etwas zu schnell abgehakt, aber beide werden ja im dritten Film noch einmal einen Auftritt haben.

Das Problem des ersten Film sei es gewesen, dass man sich zu sehr in den Fußstapfen von DIE GEFÄHRTEN bewegt hätte und dementsprechend war dann beispielsweise der erste Anblick von Bruchtal halt nicht wirklich überraschen oder atemberaubend. Der zweite Film aber hat nun den Vorteil, dass er die bekannten Pfade verlässt und den Zuschauer erstmals in ein komplett neues Gebiet von Mittelerde führt. Beeindruckend seien neben dem Palast von Thranduil besonders die Seestadt und der Erebor.

Zudem werde die Handlung komplexer, da sich die Zwerge in der Seestadt aufteilen und so mit Gandalfs Ausflug nach Dol Guldur insgesamt drei Handlungsstränge entstehen, zwischen denen hin und her gesprungen wird. Eventuell hätte etwas mehr Screentime der Charakterisierung der Zwerge gut getan, findet der Rezensent und bedauert, dass die meisten von ihnen weiterhin recht anonym bleiben. Wirklich herausgearbeitet würde neben Thorin (Richard Armitage), dessen noble Fassade langsam zu bröckelt und der nun seine niederen Motive enthüllt, vor allem Kili (Aidan Turner), der in Konkurrenz mit Legolas (Orlando Bloom) um das Herz von Tauriel (Evangeline Lilly) buhlt. Tauriel füge sich übrigens perfekt in das Mittelerde-Universum ein, und sei in einige beeindruckende Kampfsequenzen involviert. Absolutes Action-Highlight sei die wahnwitzige Flucht der Zwerge in den Fässern, die einfach nur jede Menge Spaß mache.

Auch der Rest der Schauspieler wird durchgehend gelobt, ob Stephen Fry (Meister), Ryan Gage (Alfrid) oder Luke Evans (Bard). Besonders herausragend sei Benedict Cumberbatch als Smaug, der quasi wieder in Khan-Modus verfalle. Smaug sei im Prinzip Khan in XXL. Nie zuvor habe man in einem Film einen Drachen mit so viel Persönlichkeit gesehen. Und bei dem halbstündigen Finale übertreffe sich Peter Jackson wieder einmal selbst und nur Gott wisse, wie er das für den dritten Film noch einmal steigern wolle.

Fazit: Alle Fehler des ersten Film sind verziehen, Mittelerde hat seinen Mojo zurück!

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