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Knallhart getestet: LEGO® Eine Unerwartete Zusammenkunft

; Quelle: HDRF

Die LEGO®-Sets zum HOBBIT haben ja bereits Kult-Status bei vielen Sammlern, aber bisher hatte ich persönlich noch nie die Möglichkeit mir die Sets mal mit eigenen Augen anzuschauen. Bis jetzt! Ich haben das Set (79003) mit Bilbos Höhle Beutelsend (ink. Der Figuren Bilbo, Gandalf, Balin, Dwalin, Bombur und Bofur) knallhart auf Herz und Nieren getestet.

Das Set, das mir freundlicherweise von Redcoon.de zur Verfügung gestellt wurde, macht auf den ersten Blick einen tollen Eindruck. Allein von den Produktfotos war Beutelsend schon immer das Produkt in der HOBBIT-Reihe, welches mir am besten gefallen hat. Vermutlich liegt es einfach an dem ikonischen Bild der Hobbithöhle mit Gandalf und Bilbo, wie man es im Film und auf unzähligen Gemälden, z.B. von John Howe, schon gesehen hat. Aber erst mal Karton auspacken. Schnell stellt sich ein Gefühl wie in alten Zeiten ein. Es dauert keine Minute und da sitzt man wieder auf dem Fußboden in seinem alten Kinderzimmer, zumindest geistig.

Und in dem Moment wird einem klar, dass es irgendwo hinter Job, Verantwortung und Ernst des Lebens nie ganz weg war, dieses Gefühl. Aber es hat sich auch etwas verändert. Ich weiß nicht mehr, wann ich das letzte Mal mit LEGO® gespielt habe, aber wann zur Hölle sind eigentlich meine Finger so dick geworden, dass ich die Ecksteine nicht mehr richtig eingesetzt bekomme? Naja, zum Glück haben die Leute von LEGO® selbst daran gedacht und eine orangene Bauhilfe für alle dickfingrigen Zwerge beigelegt. Zudem sind die Bausteine in Tüten mit Nummern gefüllt, so dass man beim Aufbau systematisch vorgehen kann und nicht den Überblick verliert… fast ein bisschen wie in der Erwachsenenwelt bei IKEA.

Die ersten paar Schritte sind schnell fertig und die zweite Tüte enthält schon jede Menge interessante Teile mit Details, wie beispielsweise die Tür mit der G-Rune und einen Brief von Bilbos Kaminsims. Und immer noch staune ich über das interessante Phänomen, das sich mit jedem neuen Teil, das man aufbaut, ein neuer Aha-Effekt einstellt. Das können diese LEGO®-Typen wirklich gut.

Aber dann passiert es: Baustopp im Auenland! Verzweiflung, Stress, Nervenkrieg. ES FEHLT EIN DREIER!! Nichts geht mehr. Das kann doch nicht sein. Wo ist das Mistding?? Zum Glück löst ein Blick unter den Tisch das Problem. Da unten hat sich das Ding versteckt. Auch das ist wie in alten Zeiten.

Das wirklich außergewöhnliche an dem Set ist, dass es aus zwei Teilen besteht, denn das Dach mit Kamin und Baum lässt sich wie bei einer Puppenstube abnehmen. Aber soweit bin ich noch lange nicht. Erst einmal ist der untere Teil dran. Da es bei LEGO® nur wenig runde Teile gibt, mussten die Entwickler bei den Fenstern und der Tür etwas tricksen. Da werden eckige Fenster einfach mit runden Teilen verblendet. Gute Idee!

Als eine weitere Herausforderung stellt sich das Bekleben mancher Steine mit den beiliegenden Aufklebern heraus. Auch hier gibt es wieder ein Problem mit meinen dicken Fingern. Aber ich möchte natürlich dass Thrors Karte, das rote Buch der Westmark oder auch die Latten am Zaun gut aussehen. Da ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit nichts schief geklebt wird. Nach etwa zwei Stunden dann der feierliche Moment: Der Garten und das Dach sind ebenfalls fertig. Die Figuren (teilweise mit drehbaren Stimmungsgesichtern) zusammengesetzt. Stolz blicke ich auf mein Werk: Es war nicht wirklich schwierig, der Bauprozess hat viel Spaß gemacht und immer wieder gab‘s kleine Erfolgserlebnisse. Ich glaub ich bin wieder im LEGO®-Fieber.

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