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LEGO: THE HOBBIT Spiel-Rezension

; Quelle: HDRF

Es ist schon fast ein bisschen zynisch, dass ausgerechnet LEGO: THE HOBBIT das Mittelerde-Spiel ist, auf das ich mich seit langer Zeit am meisten gefreut hab. Aber andere Spielankündigungen sind derart abstrus weit weg von Tolkiens Werk und den Filmen, dass erst LEGO kommen muss, um einen alten Tolkien-Fan wie mich aus der Reserve zu locken.

Na gut, selbstverständlich hat auch LEGO: THE HOBBIT nicht mehr viel mit J.R.R. Tolkiens Roman zu tun, orientiert sich dafür aber wie erwartet eng an der Verfilmung von Peter Jackson, die wieder einmal in gekonnter LEGO-Manier auf die Schippe genommen wird.

Wer schon einmal ein LEGO-Spiel gespielt hat, wird viele Spielmechanismen wiedererkennen. So wird auf die Buttons gekloppt, bis der Controller glüht und Beutelsend, Bruchtal oder Thranduils Hallen in viele kleine LEGO-Stückchen zerlegt. Und es wird gesammelt, gesammelt und gesammelt… aber der kurzfristige Kick mit dem schnellen Erfolgserlebnis funktioniert auch hier wieder hervorragend und macht unglaublich Spaß. Es wird auch wieder aufgebaut, wie man es beispielsweise aus STAR WARS kennt, hier nur nicht mit TheForce™ sondern mit ehrlicher Handarbeit. Neu ist das Handwerkssystem, bei dem man bestimmte Rohstoffe suchen und sammeln muss, um an speziellen Stationen dann vorgegebene Objekte zu bauen.

Die Rätsel hingegen bieten nicht so viel Neues, sondern erinnern zu sehr an der Vorgängerspiele. Aber was man LEGO: THE HOBBIT wirklich zu Gute halten muss ist, dass es verdammt gut aussieht. Für mich eines der bisher optisch eindrucksvollsten LEGO-Spiele überhaupt mit einer tollen Atmosphäre, zu der natürlich auch der hervorragende Original-Soundtrack von Howard Shore beiträgt, sowie die Original-Sprachaufnahmen aus den Filmen bzw. neue Aufnahmen mit den Original-Sprechern.

Aufgrund der gewaltigen Anzahl von Charakteren (13 Zwerge, Bilbo, Gandalf, etc…) haben sich die Macher bei Traveller's Tales wirklich ins Zeug gelegt und für jeden einzelne Kampf-Moves erarbeitet, ob mit dem Bogen, dem Schwert, der Steinschleuder. Und Bombur dient seinen Kumpels als Trampolin. Überhaupt wurde viel Wert auf Zusammenarbeit gelegt und in vielen Situationen ist Zusammenspiel gefragt. Sehr wichtig im Kampf oder dem Zerstören von brüchigen LEGO-Platten ist das Double-Up, bei dem der eine Zwerg auf den Kopf des anderen springt und die beiden so mit gemeinsamer Stärke zu schlagen. Drei Zwerge übereinander können sogar eine Räuberleiter bilden.

Aber was macht das Spiel wirklich aus?

Eigentlich sind es die vielen Slapstick-Einlagen, Veralberungen epischer Film-Szenen aber auch die vielen winzigen lustigen Details in den imposant, überladenen Einstellungen, wie beispielsweise der Typ in Thal, der während des Drachenangriffs auf einem Hausdach versucht die Fernsehantenne richtig einzustellen. Das ist LEGO-Humor pur und sorgt während des Spiels immer wieder für Lacher!

Und an einigen Stellen, beispielsweise wenn sich Bombur während der Flucht in den Fässern selbst in ein Kampffass verwandelt, scheint Peter Jackson diese Szene im Film extra für dieses LEGO-Spiel eingebaut zu haben. Wunderbar ist auch, wie die Liebesbeziehung zwischen der Elbe Tauriel und dem Zwerg Kili im Spiel dargestellt wird (Hihi, mit LEGO-Herzchen).

Das Abenteuer wurde in insgesamt 14 Level unterteilt (jeweils etwa eine halbe Stunde Spielzeit), die inhaltlich übrigens nur die ersten beiden HOBBIT-Filme abdecken. Der dritte Teil soll nur per Download-Upgrade (DLC) verfügbar sein.

Wer die HOBBIT-Filme mochte, wird dieses Spiel lieben!

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