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REZENSION: Herr der Ringe - Schachspiel 3D + Gewinnspiel!

; Quelle: HDRF

Kaum ein anderes Lizenzthema eignet sich derart hervorragend für eine Umsetzung als Schachspiel wie DER HERR DER RINGE mit all seinen Fraktionen und Schlachten. Kein Wunder also, dass es bereits einige Schachspiele zu dem Thema gibt. Die neuste Variante stammt von United Labels und ist gerade erst exklusiv bei Elfen.de erschienen. Wir haben dieses HERR-DER-RINGE-Schach mal etwas genauer unter die Lupe genommen und verlosen auch gleich ein Exemplar für Euch!

Während bisherige Schachspiele, beispielsweise von Eaglemoss oder Noble Collection, oft nur etwas für begnadete Sammler mit dicker Geldbörse waren, bietet United Labels nun ein Schachspiel, welches mit einem Preis von rund 80 Euro durchaus erschwinglich ist. Doch schon beim Öffnen des Kartons bemerkt man, dass der günstigere Preis auch qualitative Kompromisse erfordert hat. Das Set enthält 32 Figuren aus relativ biegsamem Kunststoff, die zwischen 6 und 10 cm hoch sind. Außerdem enthalten sind die Spielregeln, sowie ein Schachbrett mit einer Karte von Rohan und Gondor, gezeichnet von Film-Kalligrafen Daniel Reeve.

Wer für das Design der Figuren zuständig war, ist unbekannt. Alle Figuren stehen auf einem Sockel, über den sich die Ringinschrift zieht. Auffällig ist, dass sich fast alle Charaktere, bis auf die Dame und der König, in schönen Action-Posen befinden, bereit zum Angriff oder auch schon dabei. Die Figuren stehen also nicht starr, sondern wirken relativ dynamisch. Die Qualität der Kunststofffiguren ist natürlich nicht mit den hochwertigen Figuren der von Eaglemoss oder Noble Collection zu vergleichen. Die Figuren dieses Schachspiels sind wesentlich einfacher gestaltet und bemalt. So gibt es beispielsweise keine Schattierungen, sondern oft eine vorherrschende rudimentäre Farbwahl, mit Highlights wie den Augen oder der Waffe.

Die Verarbeitung der Figuren, die in China produziert wurden, ist im Großen und Ganzen gelungen, bis auf ein oder zwei kleine Gussgrate an jeder Figur. Außerdem kommt es bei einigen Figuren vereinzelt zu kleinen Farbfehlern, vor allem in der Augenregion.

Die Verteilung der Figuren ist folgendermaßen geregelt: Bei den weißen Figuren bildet Aragorn den König, Arwen die Dame, Legolas den Läufer, Gandalf den Springer, Frodo die Bauern und Gimli die Türme. Bei den schwarzen Figuren bildet selbstverständlich Sauron den König und Saruman die Dame. Uruk-hai Lurtz gibt den Läufer und die Ringgeister sind die Springer, der Höhlentroll die Türme. Gollum muss als Bauernheer herhalten.

Die Verteilung der Figuren ist immer so eine Sache. Vermutlich ist es nur eine Frage des eigenen Geschmacks, aber ich als HERR-DER-RINGE-FAN finde diese Zuordnung teilweise unpassend und verwirrend. Dame und König finde ich noch sehr gut besetzt, aber dann geht es schon los. Ich finde es sehr seltsam, wenn einige Charaktere zwei Mal, andere sogar acht Mal auf dem Spielfeld vertreten sind.

Ja klar, weil es bei Schach auch so ist, das sehe ich ja ein. Aber der Stoff bietet doch viele alternative Varianten. So könnte man beispielsweise bei den weißen Springern anstatt zwei Gandalfs einen Gandalf und einen Éomer wählen. Oder warum muss der Höhlentroll auf der schwarzen Seite als Turm herhalten, wenn bei DER HERR DER RINGE sogar titelgebend ZWEI TÜRME gegeben sind? Na gut, individuelle Figuren wären aufwändiger und kostenintensiver, zugegeben. Aber auch dafür böte sich eine Lösung an. Da es sich bei Schach doch um eine Art Kampfsimulation handelt, hätte man als die weißen Springer beispielweise zwei Rohirrim nehmen können und als Bauern gondorianische Krieger. Ebenso hätten die schwarzen Bauern einfach Orks sein können, anstatt dass acht Mal Gollum auf die Spielbrett steht. Letztendlich kann ich die Entscheidung der Spielehersteller nachvollziehen, dass man lieber prominente Mittelerde-Bewohner auf dem Schachbrett hätte, damit sich das Set besser verkauft. Ich als eingeschworener Fan aber hätte es mir halt einfach anders gewünscht. Dass auf der schwarzen Seite zwei schwarze Reiter die Springer sind, finde ich beispielsweise durchaus passend, da es von denen ja tatsächlich mehrere gibt.

Warum sich das Spiel 3D Schach nennt, ist mir übrigens ebenfalls rätselhaft, da es sich definitiv nicht um ein 3D-Schach handelt, wie man es beispielsweise aus Serien wie STAR TREK oder BIG BANG THEORY kennt. Es bietet nicht mal eine 3-Spieler-Variante, wie beispielsweise die Eaglemoss-Version, es handelt sich schlicht und einfach um ein reguläres 2-Personen-Schach mit flachem Spielbrett. Auch hier vermutlich eine Entscheidung der Marketing-Leute, um das Spiel besser unters Volk bringen.

FAZIT: Ein nett anzuschauendes Schachspiel, bei dem das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, für alle, die gerne mal mit Charakteren aus Mittelerde Schach spielen wollen oder die ihre Merch-Sammlung aufstocken wollen. Eine HERR-DER-RINGE-Schachvariante, die nicht nur im Schrank verstauben muss, da sie zum kostbar zum Spielen ist, sondern deren Figuren und Schachbrett so solide gefertigt sind, dass man viele Partien damit spielen kann, ohne Angst haben zu müssen, dass die Figuren dadurch beschädigt werden.

Das Herr der Ringe - Schachspiel 3D wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von

Elfen.de

Gemeinsam mit Elfen.de verlosen wir ein Exemplar von

Der Herr der Ringe Schachspiel 3D

unter allen, die uns bis zum 31. Juli 2014 per E-Mail an gewinnspiel@herr-der-ringe-film.de folgende Frage richtig beantworten:

Was brachte Bilbo laut Roman "Der Hobbit" von seinem ersten Erkundungsgang in den Erebor mit?

Um teilnehmen zu können, muss die E-Mail außerdem unbedingt Namen, Anschrift und Geburtsdatum enthalten. Ohne diese Angaben ist die Teilnahme nicht gültig!

Der Gewinn wird nicht in bar ausbezahlt werden. Mitarbeiter der Elfen Service GmbH und herr-der-ringe-film.de dürfen nicht teilnehmen. Teilnehmer, die falsche Daten angeben oder mehrfach teilnehmen, werden disqualifiziert. Teilnehmer müssen über 16 Jahre alt sein und eine Adresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz besitzen. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

NACHTRAG: Das Gewinnspiel ist mittlerweile beendet. Gewonnen hat Holger S. aus Ribnitz-Damgarten. Der Gewinn wurde ihm per Post zugeschickt!

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