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REZENSION: DAS OFFIZIELLE FILMBUCH zu DER HOBBIT 3

; Quelle: HDRF

Die offiziellen Filmbücher haben Tradition und die vergangenen Ausgaben boten immer einen sehr schönen Blick hinter die Kulissen. Wir haben uns das finale offizielle Filmbuch zu DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE für euch genauer angesehen. Hier kommt unsere Rezension.

Wie auch bei den bisherigen Filmbüchern (alle erschienen bei Klett-Cotta) zeichnet sich auch für dieses wieder Brian Sibley verantwortlich und damit ein echter Tolkien-Kenner. Der britische Buch- und Radioautor beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten mit Tolkien und hat unter anderem schon 1981 das Drehbuch für das berühmte BBC-Hörspiel zu LORD OF THE RINGS verfasst. Kein Wunder also, dass Peter Jackson ihn von Anfang an als Autor für die offiziellen Filmbücher gewinnen wollte. Dafür durfte Sibley exklusiv am Set recherchieren und mit Crew und Schauspielern sprechen.

Das Ergebnis ist ein einzigartiger und reichlich bebilderter Blick hinter die Kulissen der HOBBIT-Produktion, welcher die Geschichten hinter den Geschichten erzählt. Sibley hat ein Gespür für die interessanten Aspekte der Produktion, die vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so auffallen. So schildert er beispielsweise ausführlich, worin die Arbeit der Script Supervisorin Victoria Sullivan besteht oder porträtiert Christian Rivers, der als BAD TASTE Fan vor vielen Jahren anfing für Peter Jackson zu arbeiten und mittlerweile der Regisseur des erweiterten Drehstabs am HOBBIT-Set ist. Außerdem stellt er die Filmcrew vor, welche die Making-Ofs für die Blu-Rays und das Internet produziert. Mit solchen Einblicken gelingt es Brian Sibley den anonymen Zahnrädchen im Getriebe der HOBBIT-Trilogie ein Gesicht zu geben.

Selbstverständlich widmet sich sein Buch aber auch äußerst fachkundig den naheliegenden Aspekten, wie Regie oder Darsteller. Dabei kann es Brian Sibley als Tolkien-Experte natürlich nicht unterlassen immer wieder Vergleiche zum Buch anzustellen und Abweichungen, bzw. ihre Gründe, detailliert zu erklären. Somit ist DAS OFFIZIELLE FILMBUCH nicht nur für die reinen Film-Fans interessant, sondern auch für solche, die zuerst das Kinderbuch von J.R.R. Tolkien kannten und sich nun mit der Buch-Adaption von Peter Jackson auseinander setzen wollen. Dabei erläutern Regisseur, Drehbuchautoren und Schauspieler immer wieder, wie ihre Herangehensweise an den Stoff war, und warum sie entschieden, sich manchmal inhaltlich vom Buch abzuwenden.

Weiter widmet sich Brian Sibley ganz im Sinne eines Making-Ofs der Entstehung von Designs, Kulissen, Geräuschen, Soundtrack oder Schnitt. Inhaltlich deckt das Buch übrigens nicht nur den dritten, sondern teilweise auch den zweiten HOBBIT-Teil mit ab, was aber nicht weiter schlimm ist, da die Filme ja im Prinzip nahtlos in einander übergehen. Was für Smaug in SMAUGS EINÖDE gilt, gilt natürlich auch für Smaug in DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE. Es sei nur der Vollständigkeit halber an dieser Stelle erwähnt. DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE. DAS OFFIZIELLE FILMBUCH – WIE DER FILM GEMACHT WURDE (ja, so lautet der volle Titel) ist ein lohnenswerter und sehr umfangreicher (ca. 170 Seiten) Bildband über die Entstehung des letzten HOBBIT-Films, der für Fans der HOBBIT-Filmtrilogie, Buch-Liebhaber sowie Film-Interessierte gleichermaßen interessant ist.

Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere - Das offizielle Filmbuch: Wie der Film gemacht wurde

  • von Brian Sibley
  • Übersetzung: Katrin Harlaß
  • Broschiert: 168 Seiten
  • Erscheinungstermin: 22. November 2014
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608960856
  • ISBN-13: 978-3608960853
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