Zum Inhalt springen

Passwort vergessen?

Jetzt registrieren

herr-der-ringe-film.de

Der große MANDALO-Hoax

; Quelle: HDRF

Als Ende November in der PRO7-Show TEAMWORK ein Ethno-Pop-Künstler namens Ulmo Ocin seinen Debütsong MANDALO zum Besten gab, waren Spott und Häme groß, vor allem in der Tolkien-Community. Denn ein als Elb verkleidete Sänger gab sinnfreies Elbengeplapper von sich, wobei er von der Materie keine Ahnung zu haben schien und nicht mal lippensynchron singen konnte. Jetzt kam raus: Das Ganze war ein Langzeitscherz von Joko und Klaas für ihre Sendung MEIN BESTER FEIND.

Was haben wir gelästert, uns aufgeregt und diskutiert, als MANDALO das erste Mal die Runde machte. Ein als Elb verkleideter Schnulzensänger mit schlecht angeklebten Ohren, der einen offenbar völlig sinnlosen Text zum Besten gab, der wie ein wilder Mix aus diversen UNHEILIG-Songs zu sein schien, ordentlich gewürzt mit elbischen Wörtern ("Lembas") und fiktivem Ethno-Gebrabbel. Während dies für die meisten vermutlich einfach nur ein grottenschlechter Song war, fühlte sich mancher Tolkien-Fan gar persönlich beleidigt von der Farce.

Das aufwändige Musikvideo (mit Gondorflagge in der Sächsischen Schweiz) und diverse Live-Auftritte, wie beispielsweise in der PRO7-Show TEAMWORK oder bei der Europapremiere von DIE TRIBUTE VON PANEM – MOCKINGJAY TEIL 2 untermauerten die Echtheit des Projekts. Doch der Song und der Künstler wirkten ihrerseits so aufgesetzt, dass der Shitstorm vor allem bei Twitter (siehe unten) und Facebook nicht lange auf sich warten ließ. Auch wir hatten bei Facebook unseren Kommentar zu MANDALO hinterlassen, immerhin schien hier die Volksmusik-Industrie unser geliebtes Mittelerde auf billigste Art und Weise als vermeintliche Gelddruckmaschine zu instrumentalisieren. Aber auch diverse Blogs griffen das Thema auf und die Kollegen von Nerd-Wiki titelte sogar „Mandalo – Der Griff ins Elbenklo“.

Doch gestern dann die Auflösung: MANDALO war nur ein Langzeitscherz von Joko und Klaas für ihre PRO7-Sendung MEIN BESTER FEIND. Für seinen besten Freund Patrick musste Nico („Ocin“ rückwärts) acht Wochen lang öffentlich und in den Medien in die Rolle des Ethnopop-Sängers schlüpfen und durfte niemandem verraten, was wirklich hinter der Projekt steckt. Gestern wurde er dann endlich erlöst, als bekannt gegeben wurde, dass alles nur ein großer Schwindel war. Eine Erlösung übrigens auch für das Tolkien-Fandom, das zwei Monate zum Narren gehalten wurden. Hut ab für eine gelungene Verarsche, auf die wir komplett reingefallen sind. Im Nachhinein eine wirklich gelungene Aktion. Und wer weiß, vielleicht stürmt MANDALO jetzt ja wirklich noch die Charts? Das Lied eignet sich auf jeden Fall hervorragend als Gegenmittel, wenn man sich auf einem Volksfest mal wieder einen ATEMLOS-Ohrwurm eingefangen hat.








Sponsor
Anzeige

Die nächsten Termine

Zu den Terminen