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Neue Details zur HERR DER RINGE Fernsehserie preisgegeben!

; Quelle: HDRF

Die Amazon Studios haben einen neuen Boss! Jennifer Salke hat die Gesamtleitung der Produktionsfirma übernommen und in diesem Zusammenhang mit der Presse auch über die neue HERR DER RINGE Serie gesprochen. Dabei kamen viele neue Details ans Tageslicht.

Im Interview mit Deadline.com verriet Salke, dass sie sich einige Stunden mit Tolkiens Enkel Simon Tolkien zusammengesetzt habe, um mit ihm Ideen für die Serie zu besprechen. Amazon-Produzentin Sharon Tal Yguadi treffe sich seit Wochen mit allen Personen, die für das Projekt wichtig sein könnten und die man mit einbeziehen wolle, wie die Verwalter von Tolkiens Erbe, aber auch Peter Jackson, mit dem man immer noch im Gespräch sei. Das erklärt eventuell auch die widersprüchlichen Angaben von Jackson zu dem Thema.

Wir befinden uns derzeit mitten in den Verhandlungen mit Peter Jackson. Es geht darum, wie viel oder wie wenig er involviert sein möchte. Ich weiß, dass das Thema schon diskutiert wurde und er sich dazu auch schon geäußert hat. Aber soweit mir das im Moment bewusst ist, befinden wir uns im Gespräch darüber, wie groß seine Beteiligung sein wird.

Man arbeite derzeit erst mal nur an einer Serie, bei der es sich NICHT um ein Remake der Filme handeln wird. Aber man werde auch kein komplett neues Konzept erstellen.

In der Serie werden die Charaktere auftauchen, die wir alle lieben.

Welche das genau sein sollen, wollte Salke dann aber doch nicht verraten. Auf die Drehorte angesprochen erklärte sie:

Ich denke wir werden in Neuseeland drehen. Ich weiß es noch nicht genau, aber wir brauchen Drehorte, die interessant und authentisch zugleich sind, denn es soll spektakulär werden. Unsere Ambitionen sind da unbegrenzt bei diesem Projekt. Damit es gut wird, werden wir überall dort drehen, wo wir unsere Ideen umsetzen können.

Gegenüber Variety erklärte Salke, dass man mit dem Tolkien Estate (also den Rechteverwaltern und Erben von J.R.R. Tolkien) in einer engen Partnerschaft zusammenarbeiten wolle. Man habe sich bereits getroffen und der nächste Schritt sei es nun, dass sich die Mitglieder des Estate mit den Drehbuchautoren treffen.

Der Serien-Deal mit Tolkiens Erben umfasse das meiste Quellmaterial zu Tolkiens Mittelerde-Saga, aber nicht alles. Was genau in der Serie zu sehen sein werde, wollte Salke nicht verraten. Die Serie werde auf bekannte Elemente aus der Filmtrilogie verweisen, aber trotzdem was Neues bieten.

Im Gespräch mit dem Hollywood Reporter sagte Salke:

Hingegen aller Gerüchte haben wir den [Tolkien-]Deal erst letzten Monat in trockene Tücher gebracht. Wir haben mit den Drehbuchautoren gesprochen und wir haben das Tolkien-Estate, das auch sehr aktiv ist. Ich habe drei Stunden mit Simon Tolkien gesprochen. [...] Die Produktion wird zwei Jahre dauern, so dass wir hoffentlich 2021 fertig sind. Es gibt aber auch Leute, die sich 2020 wünschen.

Auch in diesem Interview bestätigt Salke, dass man sich in Gesprächen mit Peter Jackson befände und es da noch kein klares Ergebnis gäbe. Zum Status der Handlung der Serie erklärte sie:

Im Moment befinden wir uns in Gesprächen mit diversen Drehbuchautoren. Ich habe mich schon mit drei oder vier verschiedenen Gruppen von Autoren zusammengesetzt. Sharon Tal Yguado hat sich mit noch viel, viel mehr Autoren getroffen. Seit wir die offizielle Ankündigung gemacht haben, rufen uns viele Agenten für ihre Klienten an, auch viele britische Autoren haben angerufen. Es gab viele informelle Treffen, in denen über den Inhalt gesprochen wurde und welche Ausmaße die Serie haben kann. Ich hoffe ja, dass wir eine Gruppe von talentierten Menschen zusammenführen können, die dann unter der Leitung von jemandem stehen, der so ein großes, ambitioniertes Projekt stemmen kann.

Auch gegenüber der New York Times zeigte sich Salke begeistert vom Tolkien-Estate:

Das Estate ist super hilfreich. Sie haben uns die Freigabe für einige große Möglichkeiten gegeben. Sie halten nicht die Hand drauf.

(Danke an The Hutt für die Hinweise!)

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