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Zeitalter der HERR DER RINGE Serie enthüllt

; Quelle: Amazon

Die Amazon Studios haben die Katze endlich aus dem Sack gelassen und mit der Veröffentlichung der neusten Landkarte offiziell enthüllt, dass die geplante HERR DER RINGE Serie die Fans zurück ins Zweite Zeitalter führen wird. Damit dürfte auch die grobe Handlung der Serie klar sein.

Schon die erste Enthüllungen der Karte ließen ahnen, dass die Amazon-Serie viele Hundert Jahre vor dem Ringkrieg spielen wird. Jetzt wurde es bestätigt!

Welcome to the Second Age

verkündete das Studio heute über die sozialen Netzwerke und veröffentlichte auch gleich die dazugehörige Landkarte. Damit ist klar, dass wir in der Serie vermutlich jene Ereignisse zu sehen bekommen, die zum Letzten Bündnis von Menschen und Elben führen, wie man es im Prolog der HERR DER RINGE Trilogie von Peter Jackson gesehen hat. Es ist die Erzählung von Aragorns Vorfahre Elendil, vom Untergang von Númenor und dem Aufstieg von Sauron.

Das Originalmaterial von J.R.R. Tolkien zu jener Epoche bietet den Serienmachern unzählige Möglichkeiten. So könnte die erste Staffel thematisieren, wie König Ar-Pharazôn, der stolze und mächtigste König von Númenor, mit einer gewaltigen Flotte nach Mittelerde segelt, um sich dort Sauron und seinen Armeen zu stellen. Tatsächlich gelingt es dem Númenorer siegreich aus der Schlacht hervorzugehen und Sauron gefangen zu nehmen. Doch Sauron ist listig und behext König Ar-Pharazôn und seine Untertanen, dass sie sich dem dunklen Vala Morgoth unterwerfen und ihn mit Hilfe schrecklicher Rituale (u.a. Menschenopfer) anbeten. Doch das reicht Sauron nicht. Er verspricht Ar-Pharazôns Unsterblichkeit, wenn es ihm gelänge, in die Lande der Valar, also das Reich der Götter, einzudringen. Der König stellt also die größte Streitmacht zusammen, die die Welt je gesehen hat, um die Valar höchstselbst anzugreifen.

Aufgrund der Anmaßung, sich mit den Göttern anlegen zu wollen, versenkt Obergott Ilúvatar die Insel Númenor schließlich im Meer. Nur der Númenorer Elendil, Aragorns Ahne, entkommt mit seinen Söhnen Isildur und Anárion von der Insel. In Mittelerde gründen sie die Königreiche Arnor und Gondor und treten schließlich in der Schlacht des Letzten Bündnisses zwischen Menschen und Elben dem dunklen Herrscher ein letztes Mal entgegen, womit auch direkt der Bogen zur Filmtrilogie gespannt wäre. Epische Bilder zwängen sich bei einer solchen Serie geradezu auf, von Göttern, die auf die Erde hinabsteigen, Seeschlachten mit gewaltigen Flotten und der Insel zwischen den Welten, die dramatisch von den Fluten verschlungen wird. Außerdem böte sich in einer solchen Adaption die Möglichkeit, Sauron als komplexen Charakter zu etablieren, der mal als Krieger, mal in der strahlenden Gestalt von Annatar, dem Herrn der Geschenke, in Erscheinung tritt. Und die Macher kommen kaum drumherum zu zeigen, wie die Elben von Ost-in-Edhil (siehe Landkarte) von Annatar überredet werden, die Ringe der Macht zu schmieden, während er den Meisterring im feurigen Berg erschafft.

Offenbar dürfen die Fans mit der Serie nun endlich in jene Mythologie abtauchen, die in Peter Jacksons Filmtrilogie so oft angedeutet wurde durch Lieder, Wandgemälde, Statuen, die Argonath und vielem, vielem mehr. Wir sind nun offiziell im Hype!

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