Zum Inhalt springen

Passwort vergessen?

Jetzt registrieren

herr-der-ringe-film.de

DAS LICHT VON MITTELERDE Rezension

; Quelle: HDRF

Seit seiner Dissertation „Fantasy: Theorie und Geschichte einer literarischen Gattung“ im Jahr 1981 setzt sich Tolkien-Wissenschaftler Helmut W. Pesch immer wieder begeistert und fundiert mit J.R.R. Tolkien, dessen Werken und der allgemeinen Rezeption auseinander. Seine wichtigsten Arbeiten, darunter vor allem Vorträge und Artikel, hat er nun in DAS LICHT VON MITTELERDE neu veröffentlicht.

Tolkien-Forscher und Übersetzer Helmut W. Pesch ist in Fankreisen kein Unbekannter. Er hat unter anderem Tolkien Meisterwerke wie DER FALL VON GONDOLIN und DIE KINDER HÚRINS übersetzt, ist Autor des bekannten ELBISCH-Sprachführers und Vortragender auf zahlreichen Veranstaltungen zum Thema Tolkien. Angelegt als eine Sammlung von Vorträgen, Artikel und Studien hat er mit DAS LICHT VON MITTELERDE seiner gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Thema eine Form gegeben. Entstanden sind diese Arbeiten in den unterschiedlichsten Zusammenhängen, beispielsweise als Artikel für eine Fantasy-Zeitschrift, als Aufsatz für die Tagung der Evangelischen Akademie oder als Vortrag auf der Ring*Con. Dementsprechend variiert je nach Anspruch des Publikums auch das Niveau der verschiedenen Texte. Allesamt sind sie aber für die Tolkien- Enthusiast interessant und ermöglichen viele neue Sichtweise auf das Gesamtwerk des Oxford-Professors. Einige der Texte wurden bereits in der berühmten orangenen Erstauflage 1994 veröffentlicht, die aber mittlerweile vergriffen ist und in Sammlerkreise im dreistelligen Bereich gehandelt wird. Pesch hat aber alle Texte überarbeitet und durch neuere Vorträge ergänzt, sowie sie in einen aktuellen Kontext gerückt.

Im ersten Teil des Buches widmet sich Pesch dem Leben und Werk des Autors J.R.R. Tolkien. Nach einem biografischen Abriss folgen eine Darstellung von Tolkiens akademischer Karriere und der Versuch einer Einschätzung seines außerliterarischen Werkes. Im zweiten Teil nimmt er sich der Wirkung und Deutung seines Werkes an und wirft die Frage auf, ob Tolkiens ökologische Ausrichtung ihren Ursprung in einem gewöhnlichen Konservatismus hat. Mit viel Begeisterung widmet er sich der linguistischen Ästhetik und dem Thema „Habsucht“ als Kern des Bösen. Abgeschlossen wird das Werk durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Vierten Zeitalter und den Kalendern von Mittelerde .

DAS LICHT VON MITTELERDE ist eine akademische Liebeserklärung an J.R.R. Tolkiens Legendarium und eine tiefe Verneigung vor dem literarischen so wie philologischen Wirken des Autors . Ein Sekundärwerk, das jeder Tolkien-Kenner im Regal stehen haben sollte.

DAS LICHT VON MITTELERDE

Sponsor

Neues aus den Benutzer-Blogs

Die nächsten Termine

Zu den Terminen