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Proud to be Geek

; Quelle: HDRF

Ich bin ein Geek seit ich denken kann. Angefangen hat alles natürlich mit Tolkien, genauer gesagt mit dem WDR-Hörspiel DER KLEINE HOBBIT aus den 80ern. Den Abenteuern des Bilbo Beutlin lauschte ich erstmals im Alter von 11 Jahren, von da an galt meine Leidenschaft fantastischen Welten und fremden Dimensionen. Und da es vor allem in meiner Jugend schwierig war, Gleichgesinnte zu finden (das Internet war noch Zukunftsmusik), schmückte ich mich mit Erkennungszeichen. Ein TNG-Communicator an der Jacke, Tengwar-Runen auf dem Schulranzen und natürlich thematische T-Shirts, die übrigens damals verdammt schwer zu bekommen waren.

In Sachen Geek-Shirts gab es nur wenig Auswahl. Und die wenigen Shirts, die es gab, musste man auf Conventions oder im EMP-Katalog („komm wir machen eine Sammelbestellung“) mühsam suchen. Heute ist das anders! Das Internet ist eine wahre Goldgruppe was geistreiche Geek-Shirt-Motive angeht. Bei Shops wie www.Supergeek.de und Co. geht mein Fan-Herz auf. Und mein Schrank quillt geradezu über vor genialen Geek-Shirts, mit Motiven aus meinen liebsten Heimatwelten, allen voran natürlichen Tolkiens Mittelerde-Kosmos. Wer mich kennt weiß, dass ich diese Shirts eigentlich ständig trage. Dabei kam mir das vor allem in meinem Alltagsjob als Journalist manchmal seltsam vor. Die meisten meiner Kollegen kleiden sich eher gediegen, Polohemd und Khaki Hose scheint der geheime Modekodex auf dem Flur zu lauten. Eine Zeit lang habe ich sogar überlegt, mich anzupassen, um weniger aufzufallen. Immerhin hatten einige Kollegen bereits bissige Bemerkungen fallen gelassen, beispielsweise, dass ihrem sechsjährigen Sohn mein Shirt bestimmt auch ganz toll gefallen würde. Ich war kurz davor einzuknicken, als ich eines Tages auf dem Flur einem Kollegen mit einem Cthulhu-T-Shirt begegnete, ich trug ein Minas-Tirith-Shirt. Wir nickten uns wohl wissen zu und begriffen: Wir sind nicht alleine. Und da war es wieder, dieses Gemeinschaftsgefühl, und ich beschloss, weiterhin bei der Arbeit Geek-Shirts zu tragen. Am liebsten sind mir die Insider-Motive, T-Shirts, die Muggles gar nicht auf den ersten Blick verstehen, uns Geeks aber ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern, wie beispielsweise Werbeshirts zu fiktiven Marken („Cyberdyne Systems“) oder noch besser Geek-Mash-Ups, in denen gegensätzliche Franchises aufeinandertreffen (GAME OF THRONES meets MONTY PYTHON). Mit meinen Geek-Shirts trage ich nicht nur meine Liebe zu den Werken von J.R.R. Tolkien, George Lucas, Neil Gaiman und Co. öffentlich zur Schau, sondern gebe mich auch als Teil einer wundervollen Gemeinschaft von wundervollen Menschen zu erkennen. Und dafür muss ich mich auch mit über 40 Jahren nicht schämen. Und vielleicht packe ich ja bald auch noch mal meinen Communicator aus. Den müsste ich doch hier irgendwo in einer Schublade noch haben.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Teil diese doch gerne mit mir hier in unserem Forum oder bei Facebook.

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