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Schlammschlacht um den HOBBIT

; Quelle: SciFi Wire

Im Streit um die Verfilmung des HOBBITS und nach Peter Jacksons offenem Brief an seine Fans hat sich nun New Line Cinema Chef Robert Shaye zu Wort gemeldet. In einem Interview ließ er Peter Jackson wissen, dass New Line Cinema nie wieder einen Film mit ihm drehen werde.

Shayes Äußerung im SciFi-Wire-Interview war der erste offizielle Kommentar eines Produzenten zu den Ereignissen. Peter Jackson hatte seine Produktionsfirma New Line Cinema verklagt, da seiner Meinung nach die Einnahmen durch die HERR DER RINGE Trilogie nicht richtig berechnet worden seien. Später hatte Jackson in einem offenen Brief bekannt gegeben, dass New Line Cinema den HOBBIT ohne ihn realisieren wolle ( unser Bericht ).

"Es ist diese Art der Arroganz", so Shaye. "Es ist ja nicht so, dass ich Peter nicht als guten Filmemacher schätze würde. Er hat signifikant zur Filmgeschichte begetragen und drei sehr gute Filme geschaffen. Ich erwarte nicht mal, dass er sich bedankt oder sagt 'Danke, dass ihr mich ausgesucht habt' oder 'Danke, dass New Line den Film realisiert hat'. Aber dass er glaubt, ich als Funktionär einer Firma, die mittlerweile Bestandteil eines riesigen Konzerns ist, würde versuchen ihn zu betrügen ... entweder hat er armselige Ratgeber oder ist total falsch informiert [...] Bisher hat er von uns eine Viertel Milliarden Dollar bekommen, und das vollkommen zu Recht und gemäß unseres Vertrags. Und dann kommt dieser Typ zu uns, der gerade von uns eine Viertel Milliarden Dollar bekommen hat, und verklagt uns einfach, ohne vorher mit uns zu sprechen. Und dann lehnt er es auch weiterhin ab mit uns zu sprechen, bis wir nicht auf seine Forderungen eingehen. Ich möchte nie wieder mit diesem Typen arbeiten. Warum sollte ich auch? Meine Antwort ist, dass New Line Cinema nie wieder einen seiner Filme produzieren wird, so lange ich für diese Firma arbeite!"

Desweiteren berichtet Shaye: "Viele der Schauspieler aus DER HERR DER RINGE haben es abgelehnt, bei dem 40-jährigen Jubiläum von New Line teilzunehmen und ich denke, das hängt mit Peters offenem Brief zusammen. Das hat mich unglaublich beleidigt. Mich interessiert Peter Jackson nicht mehr. Er möchte weitere 50 bis 100 Millionen Dollar von uns haben, oder wofür immer er uns auch verklagt. Aber er möchte sich nicht mit uns zusammensetzen. Er glaubt, dass wir ihm etwas schuldig sind, nachdem wir ihm eine Viertel Milliarden Dollar gezahlt haben.. Cheers, Peter."

Ein Ende dieser Schlammschlacht ist bisher nicht abzusehen. Die Teilrechte für eine Verfilmung des HOBBITS liegen bei MGM, deren Sprecher bereits angedeutet haben, dass sie den Film nur mit Peter Jackson realisieren würden. Erschwert wird das Unterfangen durch die Tatsache, dass die Filmrechte in den nächsten Jahren an Produzenten Saul Zaentz zurückfallen, sollten sie nicht genutzt werden. Dies könnte voreilige Reaktionen der Produktionsfirmen hervorrufen, was letztendlich vor allem auf Kosten der Fans wäre. Wir halten Euch weiterhin auf dem Laufenden.

-- Artikel bei SciFi Wire

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