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Die Geschichte des Rings (UPDATE)

; Quelle: Writers Guild of America

Als es sich die Eheleute Peter Jackson und Fran Walsh eines Sonntag Nachmittags in ihrem Bett gemütlich gemacht hatten, hatten sie plötzlich unerklärlicherweise das Gefühl, sie könnten das Unmögliche möglich machen.

Damals

Das war 1995 und in den Jahren seither gab es einige wichtige Antworten auf diese Frage. Es gibt einen guten Grund warum bisher niemand versucht hat einen Realfilm aus J.R.R. Tolkiens 1100 Seiten und 3 Bände umfassenden Fantasyepos zu machen. Es ist eine sehr sehr schwierige Aufgabe. Neben dem sichern der Rechte, was mehr als ein Jahr dauerte, neben dem Finden eines Studios das die Verfilmung des Übervaters eines Genres finanzieren würde das an den Kinokassen noch nie viel eingebracht hat, neben der Aufgabe herauszufinden wie viele Filme nötig wären um der Geschichte gerecht zu werden, neben all diesen Sachen warf noch die Voraussicht darauf auch noch ein Drehbuch schreiben zu müssen. Oder in diesem Fall, die Drehbücher.

Es wurde viel über die Vorgänge geschrieben die bei der Finanzierung eine Rolle spielten: Miramax sagte ja und wollte zwei Filme, dann einen; Jackson sagte er könne es nicht in einem verwirklichen. New Line kam hinzu. Jacksons alter Freund Mark Ordesky (jetzt ausführender Produzent von HdR) verschaffte ihnen ein Meeting mit New Line Aufsichtsratsmitglied Bob Shaye und nach ihrem temperamentvollen Vortrag, komplett mit Storyboards folgte eine scheinbar endlose Pause.

"Fran und ich sahen uns an, eigentlich ängstlich, und Shaye sagte: "Erklären sie mir bitte warum jemand 9 Dollar zahlen sollte um dies zu sehen wenn er auch 27 Dollar bezahlen würde?" Es dauerte ein paar Minuten bis wir begriffen dass er gemeint hatte er wolle 3 Filme machen. Wir konnten es nicht glauben"

Auch sonst konnte das niemand. Aber das außergewöhnliche wurde bald zur Normalität als die Dreharbeiten begannen. Acht Monate am Stück in denen in Neuseeland auf Bergen und Vulkanen, in Wäldern und Höhlen gedreht wurde. Es wurden Tage damit verbracht vor der Blue Wall zu schauspielern, neue Dialoge wurden manchmal erst am Morgen verteilt. Eigentlich sind die Arbeiten zur Verfilmung des Herrn der Ringe auf dem besten Weg ein eigenes Epos zu werden.

Ein Epos schreiben

Die schwierigste Arbeit war jedoch zwischen Verkaufsgespräch und Verfilmung zu bewältigen.

In verschiedenen Abschnitten und im Verlauf von drei Jahren bearbeiteten Jackson, Walsh und Mitautorin Philippa Boyens das oft als "Buch des Jahrhunderts" bezeichnete Werk, was sich als ein an Schwierigkeiten kaum zu überbietender Drehbuch-Entstehungsprozess erwies. Außer vielleicht die Bearbeitung der Bibel, oder Dantes Inferno.

Allerdings benötigt man für diese beiden Werke weder flüssige Kenntnisse in Elbisch oder der Zwergensprache, noch sind hierfür Unsichtbarkeit, sprechende Bäume oder eine Landschaft notwendig, die vollgepfropft ist mit Merkmalen, die man auf unserem speziellen Planeten einfach nicht findet- vom waldigen Auenland über die verträumten gewaltigen Haine Lothlóriens bis hin zu der aschebedeckten Virulenz von Mordor.

Für alle, die den HERR DER RINGE nicht gelesen haben: obwohl ursprünglich eine einzige Geschichte, wurde aufgrund der Papierknappheit nach dem Krieg die Veröffentlichung in drei Teilen vorgenommen- DIE GEFÄHRTEN, DIE ZWEI TÜRME und DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS.

Die Erzählung folgt dem Abenteuer von Frodo Beutlin, der einen magischen Ring erbt den er in das weit entfernte und gefährliche Land Mordor bringen muss, um ihn dort zu zerstören.

Für alle, die den HERR DER RINGE nicht gelesen haben: obwohl ursprünglich eine einzige Geschichte, wurde aufgrund der Papierknappheit nach dem Krieg die Veröffentlichung in drei Teilen vorgenommen- DIE GEFÄHRTEN, DIE ZWEI TÜRME und DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS.

Die Erzählung folgt dem Abenteuer von Frodo Beutlin, der einen magischen Ring erbt den er in das weit entfernte und gefährliche Land Mordor bringen muss, um ihn dort zu zerstören.

Für alle, die den HERR DER RINGE nicht gelesen haben: obwohl ursprünglich eine einzige Geschichte, wurde aufgrund der Papierknappheit nach dem Krieg die Veröffentlichung in drei Teilen vorgenommen- DIE GEFÄHRTEN, DIE ZWEI TÜRME und DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS.

Die Erzählung folgt dem Abenteuer von Frodo Beutlin, der einen magischen Ring erbt den er in das weit entfernte und gefährliche Land Mordor bringen muss, um ihn dort zu zerstören.

Für alle, die den HERR DER RINGE nicht gelesen haben: obwohl ursprünglich eine einzige Geschichte, wurde aufgrund der Papierknappheit nach dem Krieg die Veröffentlichung in drei Teilen vorgenommen- DIE GEFÄHRTEN, DIE ZWEI TÜRME und DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS.

Die Erzählung folgt dem Abenteuer von Frodo Beutlin, der einen magischen Ring erbt den er in das weit entfernte und gefährliche Land Mordor bringen muss, um ihn dort zu zerstören.

Für alle, die den HERR DER RINGE nicht gelesen haben: obwohl ursprünglich eine einzige Geschichte, wurde aufgrund der Papierknappheit nach dem Krieg die Veröffentlichung in drei Teilen vorgenommen- DIE GEFÄHRTEN, DIE ZWEI TÜRME und DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS.

Die Erzählung folgt dem Abenteuer von Frodo Beutlin, der einen magischen Ring erbt den er in das weit entfernte und gefährliche Land Mordor bringen muss, um ihn dort zu zerstören.

Unterstützt wird er dabei von einer Gruppe von Individuen- bestehend aus drei anderen Hobbits, zwei Menschen, einem Elben, einem Zwerg und einem Zauberer. Die Geschichte führt diese Gemeinschaft, die am Ende des ersten Buches zerbricht, durch viele Abenteuer und Schlachten. Bis zum letzten Buch teilt sich die Erzählung dann in vier parallel laufende Erzählungen, die sich erst am Ende des letzten Teiles wieder vermischen.

Das Wundersame an Tolkiens Werk ist, dass unwahrscheinliche Charaktere völlig glaubhaft erscheinen, diese Anderwelt mit ihrer komplizierten Geschichte und Kosmologie ist vollständig und sehr lebendig. Ganz offensichtlich existierte Mittelerde lange vor dem Geschehen in DER HERR DER RINGE, ebenso wie noch lange danach und ist daher ebenso ein Charakter wie irgendein Hobbit, Ent oder Zauberer. Wie die meisten Fantasyabenteuer beschäftigt sich die Geschichte mit epischen Themen auf eine ebenso epische Art- das Böse ist absolut und klar erkennbar, während das Gute subtiler und schwieriger zu erreichen ist, und individuelle Überlegenheit ist ausschließlich durch die Loyalität vieler ungleicher Lebewesen möglich.

"Man kann nicht einfach den HERR DER RINGE und einen Leuchtmarker nehmen, und dann eine Story daraus machen" sagt Walsh. "Die letzten fünf Jahre waren eine Reise in eine Geschichte, während der wir einen Grad des Verständnisses erreichten, den wir zu Beginn nicht hatten. Sonst hätten wir wahrscheinlich gar nicht erst damit angefangen", fügt sie lachend hinzu.

"Wir waren auf die Dichte und ungeheure Größe der Hintergrundstory nicht vorbereitet", sagt Jackson. "Es ist nicht nur ein Buch, sondern vielmehr eine komplette mystische Philosophie".

Beide, Jackson und Walsh hatten die Bücher vor Jahren gelesen und seitdem nicht wieder- bis sie daran dachten, diesen sonntäglichen Tagtraum Wirklichkeit werden zu lassen. Nach dem sie die erste Bearbeitung geschrieben hatten gewannen sie die Mithilfe von Boyens, die Geschäftsführerin der New Zealand Writers Guild und ein Tolkien-Fan war. Diese Entscheidung wurde anscheinend eher vom Schicksal als von nüchterner Überlegung gelenkt. Zu diesem Zeitpunkt sprach Boyens mit einem Schauspieler, der zuvor schon mit Jackson gearbeitet hatte. Um Rat zu diesem Projekt gebeten antwortete er " nun, du solltest mit Philippa reden, sie hat diesen Stoff schon so viele Male gelesen."

Beide, Jackson und Walsh hatten die Bücher vor Jahren gelesen und seitdem nicht wieder- bis sie daran dachten, diesen sonntäglichen Tagtraum Wirklichkeit werden zu lassen. Nach dem sie die erste Bearbeitung geschrieben hatten gewannen sie die Mithilfe von Boyens, die Geschäftsführerin der New Zealand Writers Guild und ein Tolkien-Fan war. Diese Entscheidung wurde anscheinend eher vom Schicksal als von nüchterner Überlegung gelenkt. Zu diesem Zeitpunkt sprach Boyens mit einem Schauspieler, der zuvor schon mit Jackson gearbeitet hatte. Um Rat zu diesem Projekt gebeten antwortete er " nun, du solltest mit Philippa reden, sie hat diesen Stoff schon so viele Male gelesen."

Das ist die Art, wie die Dinge in Neuseeland gehandhabt werden, sagt Boyens. Also las sie die erste Bearbeitung und brachte ein paar Anmerkungen and, die von Jackson und Walsh eifrig aufgenommen wurden. Allerdings hatte sie noch nie ein Drehbuch geschrieben. "Als ich in }97 dazukam" so Boyens, "dachte ich es handele sich um ein kurzes Engagement. Dann sagte New Line, sie wollten drei Filme und plötzlich hieß es die Karten auf den Tisch legen und ich tat es und liebte es. Es ist erstaunlich, dass dies mein allererstes Drehbuch ist."

Die Länge des Werkes war eine offensichtliche Hürde, doch allein die Art der Geschichte machte es schwer übertragbar für einen Film. "Wenn man es zuerst betrachtet, erscheint es einfach", sagt Jackson. "Es passiert so viel und es gibt solch großartige Szenen. Aber wo Tolkien ein Geschehnis beschreibt, wollten wir emotionale Auswirkungen darstellen, zeigen, dass diese Personen wirklich existieren."

"[Tolkien] beschrieb es als Märchen, als Sage", erläutert Walsh. "Die große Herausforderung war, eine Aufmerksamkeitsebene für die Zuschauer zu finden, was eine Sage nicht erlaubt. Nimm beispielsweise Aragorn, der ein klassischer Held aus einer Sage ist. In den Büchern hat er keinerlei interessante Psyche, keine emotionale Tiefe. Dennoch soll der Zuschauer sich mit ihm verbunden fühlen."

"Wir mussten ein wenig tiefer unter der Oberfläche des mystischen Helden graben, so Jackson.

Fran [Walsh] fügt hinzu "Aragorn befand sich in einer Zwickmühle zwischen seiner Rolle in diesem Abenteuer und seinem Königtum. Er begriff, dass Macht korrumpiert und dies bereitwillig anzunehmen würde gefährlich werden, besonders für ihn."

"Er erkannte dass die Macht des Ringes das Böse verkörpert und dass seine Vorfahren durch ihn vernichtet wurden", sagt Jackson. " Er wurde von Elben erzogen, daher mag seine Einstellung stammen, dass die menschliche Rasse schwach ist. Er bezweifelte, das Menschen die Geschicke der Welt lenken können."

"Tolkien erzählt davon im SILMARILLION, fügt Walsh hinzu.

"Wir schufen Verbindungen zwischen Aragorn und Boromir, was eine interessante Nebeneinanderstellung bedeutet", erläutert Jackson. " Aragorn hat die Stärke zuzusehen, wie der Ring sie verlässt, wohingegen Boromir Zuversicht und Vertrauen in die Menschen hat und denkt, der Ring könne ihnen helfen. Vom Standpunkt des Filmens sind Charaktere mit solcher Dynamik notwendig."

Wenn man den beiden beim Erzählen zuhört, sieht wie sie sich dabei über das weiße Tischtuch im Speisesaal des Beverly Wilshire lehnen, erkennt man rasch verschiedene Dinge: sie haben eine Menge Zeit mit Tolkien und all seiner mythischen Nachkommenschaft verbracht, und ebenso eine Menge Zeit miteinander. Seit 12 Jahren sind sie Arbeitskollegen, seit 10 Jahren Lebenspartner und seit 6 Jahren Eltern (ihre sechsjährige Tochter und ihr fünfjähriger Sohn debütieren im Film als Hobbitkinder), und man sieht es ihnen an. Auf eine Art, die Tolkien selbst begrüßt hätte. Wie die treuen Freunde in seinem Buch, gehen sie entspannt und respektvoll miteinander um. Währen der Eine sprich, hört der Andere zu und denkt über das Gesagte nach, bevor er etwas anmerkt. Oder es sein lässt, wenn Anmerkungen nicht erforderlich sind. Gewandt gibt Jackson eine Frage an Walsh weiter und umgekehrt, jedoch niemals aus persönlichen Gründen, um etwa gleichwertige Sprechzeit zu erhalten. Es geht immer um die Frage selbst, um die Arbeit, voranzukommen, besser zu erklären, näher an den Kern der Sache zu rücken.

"Ein Reihe von Film-Ehen und Partnerschaften scheitern, weil ein Partner sozusagen mitgeschleppt wird", sagt Jackson. "Fran weiß genau, was mich beschäftigt, von einem arbeitsbezogenen Standpunkt aus."

"Sie sind einfach unglaublich", erzählt Boyens in einem separaten Interview im Büro der Writers Guid of America. "Fran und Peter wurden wie Sam und Frodo, die diese ungeheure Last tragen. Man konnte sie ihnen nicht abnehmen; man konnte nur helfen."

Boyens erinnert sich

Das Erste, was Boyens beschloss, als sie sich dem Team anschloss, war, die Bücher nicht nochmals zu lesen. " Ich wollte sehen, an was ich mich noch erinnern konnte" so ihre Aussage. "Ich dachte, das wären die wichtigsten Dinge."

Tatsächlich dienten die ersten Konzepte dazu, die Fülle des Materials nach den nötigen Haupt-Handlungssträngen zu durchforsten. Als die Konzepte sich entwickelten, veränderte sich diese ebenfalls, erklärt Boyens. "Augenblicke, die man bisher als essentiell erachtet hatte, waren es auf einmal nicht mehr, weil etwas Anderes sich entfaltete oder die Schauspieler [später] andere wesentliche Dinge fanden."

Als New Line ihnen grünes Licht für drei Filme gab, war ihre Hochstimmung vermischt mit einem Hauch von Verzweiflung. " Es handelte sich wirklich um eine komplette Neubearbeitung", sagt Walsh." Wir mussten alles neu überdenken. Aber wir wurden schriftstellerisch immer besser und besser."

Für Tolkien Fans mag so eine Aussage überheblich klingen aber vom theatralischen Standpunkt aus gibt es beim HERR DER RINGE mehr Probleme als seine Länge und den Mangel an intimerer Charakterentwicklung. Tolkiens Schreiben ist oft poetisch entworfen um im Leser eine Stimmung oder ein Gefühl auszulösen. Obwohl er einige Geschehnisse und Charaktere verwurzelt sind andere etwas schwerer zu bestimmen. Auf der Website der Tolkien Society zum Beispiel handeln zwei der FAQs davon ob der Balrog Flügel hat und ob Legolas (der Elb der Gemeinschaft) dunkelhaarig oder blond ist. Obwohl die Antwort der Tolkien Society auf ersteres "Ja" ist so ist man bei zweiterem seiner Interpretation überlassen. Der Autor der Site merkt an, dass Tolkien schien einer Beschreibung von Legolas aus dem Weg zu gehen. "Elben waren großteils etwas schwierig", sagte Jackson, "denn als Tolkien sie beschrieb waren die Bilder, obwohl lyrisch, nicht wirklich hilfreich wenn es dazu kam ihre Reaktionen zu dirigieren.

"Er schrieb immer Sachen wie ?alt und jung, traurig und fröhlich?, was auf dem Papier ja sehr nett ist aber... Sam sagt (als er mit den Elben zusammen ist) ?es ist wie in einem Lied zu sein Herr Frodo.? Nun, wie beschreibt man eine Szene wie diese?"

Auch die Landschaft Plagte die Autoren ein wenig. "Tolkien durchtränkt die Landschaft mit Identität, Persönlichkeit eine fast emotionaler Natur", sagte Jackson, "das ist etwas, das man im Film nicht tun kann."

"Aber die Bösewichter", meinten er und Walsh, "waren das Schwierigste von Allem. Tolkien beschwört das böse, er beschwört Sauron herauf. In einem Hauptteil der Geschichte ist Sauron ein brennendes Auge. Lassen sie mich ihnen sagen, ein brennendes Auge für drei Filme als Bösewicht zu haben ist eine schwierige Sache."

Sogar die Ringgeister die die Hobbits zu Anfang der Geschichte terrorisieren sind problematisch. "Denken sie darüber nach", sagte Fran, "Sie können nichts sehen, haben Angst vor Feuer, werden von Wasser weggespült... wie furchteinflößend sind sie wirklich auf der Leinwand?"

Sie verschwinden dann auch bei Halbzeit der Gefährten.

"Kein Filmautor würde sich jemals seiner Bösewichter gleich nach dem ersten Akt entledigen", meinte Jackson.

Schließlich wird die Gemeinschaft von Orks, koboldähnliche Wesen die durch irgendeine magische Form der Gentechnologie vom dunklen Herrn erschaffen wurden, verfolgt und angegriffen. Im Buch sind sie hauptsächlich namenlose, gesichtslose Horden aber um das Loch an Bösewichtern aufzufüllen erschufen Jackson, Walsh und Boyens einen Kader von speziellen Orks - die Urukhai. "Tolkien erschuf sie, aber wir mussten Charaktere schaffen um die Bande die der Gemeinschaft auflauert anzuführen", sagte Jackson. "Wir konnten nicht einfach nur anonyme Orks im dritten Akt haben."

Andere Aspekte des Buches wurden problematisch als man sie zu Szenen verarbeiten wollte. Die Aufzählung von verstorbenen Königen, die Widersprüchlichkeiten über den Ring selbst, logistische Fragen über das Auge - wie durchdringt es die Wolken, das Fleisch - Wie findet es Frodo über viele Meilen hinweg?

"Es gab Zeiten als wir soweit waren zu trauern", erinnerte sich Walsh. "Wir konnten ein bestimmtes Problem einfach nicht lösen wenn die Szene über ihre Möglichkeit der Anpassung hinaus war.

"Aber im Endeffekt", sagte Boyens, "würde Jackson es doch noch hinbiegen. Er ist selber nicht wirklich ein Mensch. Er ist teilweise aus Titanium."

Es gab offensichtliche Änderungen an der Geschichte. - Die Rolle der Elbenprinzessin Arwen wurde ausgebaut und andere Charaktere wie Tom Bombadil wurden fallengelassen.

"Mein Sohn sprach mit mir eine Woche lang nicht als er herausfand, dass wir Tom Bombadil nicht dabei hatten", berichtet Boyens. "Aber was für ein wunderbarer Charakter er auch sein mag er ist eine Abschweifung. Er ist nicht wichtig für die Geschichte."

"Es war schwer mit der Reise der Gemeinschaft ins Elbenland Lothlorien umzugehen", sagte Jackson, "denn es ist hauptsächlich tote Luft die nach einem der Höhepunkte des ersten Teiles kommt. Und noch einmal kein Filmautor würde seine Helden an so einen zeitlosen, stillen Ort am Ende des zweiten Aktes schicken. Aber es gab keine Möglichkeit dies auszulassen also machten wir daraus das beste was wir konnten."

"Eine Schlüsselszene zwischen der Elbenkönigin Galadriel und Frodo ereignet sich in Lorien", fügte Walsh hinzu, "obwohl auch sie verändert wurde. Und dann wurde der Teil in dem Galadriel sich weigert den Ring zu nehmen im Schneideraum herausgeschnitten. Ich weinte beinahe als wir das schnitten." Aber einen Monat später wurde die Szene wieder hinzugefügt.

Andere Ereignisse und Charaktere wurden aus den Umfangreichen Zusätzen und Anhängen ausgegraben und hinzugefügt um gewisse Beziehungen besser zu erklären oder dramatische Momente besser aufzubauen. Aragorns Mutter die in der Geschichte nie einen Auftritt hat bekommt einen Moment im Film und die Liebesgeschichte zwischen Aragorn und Arwen ist ziemlich ausgeschmückt, wieder auf Tolkiens Arbeit in den Anhängen basierend. Und Arwens Rolle wurde generell ausgebaut. Ein kurzer Ausschnitt von ihr als sie auf einem Pferd ritt brachte die Tolkien Fans zur Raserei und entflammte Gerüchte, dass Jackson sie in eine Kampfszene einbauen würde. Obwohl diese Anschuldigungen von mit Nachdruck dementiert wurden, geben die Autoren zu, dass der Prinzessin eine kleine Aufgabe übergeben wurde die im Buch einem anderen hohen Elben zufällt.

"Arwen besticht als der eine Charakter der den völligen Glauben hat", sagte Boyens. "Sie sieht, dass da Licht hinter der Dunkelheit ist und aufgrund dessen trifft sie diese enorme Entscheidung. Einige der dramatischsten Momente der Geschichte befinden sich im Anhang, besonders Aragorns Sterbeszene als Arwen letztendlich der Bedeutung ihrer Entscheidung ins Auge blicken muss."

Arwen ist außerdem eine von nur wenigen weiblichen Charakteren, also bietet die Vergrößerung ihrer Rolle einen kleinen Kontrast zu den vielen männlichen Protagonisten unter den Mitwirkenden. Boyens beteuerte, dass dies nicht der Grund war warum sie die Entscheidungen trafen die sie trafen. Tolkien, glaubt sie, schrieb gut und gerecht über Frauen und wenn nicht viele Frauen in diesem Werk vorkommen, dann sind die die darin enthalten sind von großer Wichtigkeit.

"Er war absolut ehrlich", sagte sie, "und da ist großartiges über Frauen geschrieben. Das gute daran wenn man unter Momenten und Charakteren aussuchen kann ist, dass man von einem Charakter viel lassen kann damit es eine bessere Balance gibt."

So offen wie die drei in einer Unterhaltung sein können, zu einem oder anderem Zeitpunkt antworten Jackson, Walsh und Boyens auf fragen auch nur mit einem Lächeln oder Kopfschütteln.

"Es ist schwer zu sagen was drinnen und was draußen sein wird am Eröffnungstag", antwortete Boyens auf die Frage nach einem weiteren Charakter. "Als wir filmten war es einfach so. Wir überarbeiteten alles in der Nacht davor und teilten in der Früh die Seiten aus. Es wurde schon zu einem Witz. Fran sagte es ist wie Gleise zu verlegen während der Zug schon über uns hinwegfährt. Sie sagte dies war keine Art einen Film zu machen aber es war der einzige Weg diesen Film zu machen."

Das Drehbuch, gaben Jackson und Walsh zu, blieb in Bewegung. Mitglieder des Ensembles und der Crew hatten Taschenbuch Versionen des Buches in einer Tasche verstaut immer dabei und darauf bezogen sie sich oft um einen Konflikt zwischen Drehbuch und Buchtext aufzuzeigen. "Ich erinnere mich das Fran sagte es wäre Zeit alle Bücher zu konfiszieren." sagte Boyens lachend.

"Man schaute auf", erinnerte sich Walsh, "und da kam [Sir] Ian [McKellen, der Gandalf den Zauberer spielt] und klopfte auf eine Seite. ?Schau was er hier sagt! Warum sag ich das nicht? Und du hast besser einen verdammt guten Grund!?"

Berge von Taschenbuchausgaben der Bücher wurden durchgelesen, durchmarkiert, zerrissen und zerstört in der Landschaft liegen gelassen. Boyens tragbarer Drucker, mit dem Kopien der nächtlichen Drehbuchänderungen gemacht wurden um sie am nächsten Morgen an die Darsteller auszuhändigen ging nach cirka zwei drittel des Weges kaputt. "Er gab einfach auf", meinte Boyens. Aber als die Hilfskräfte Vorschlugen sich einen neuen zu kaufen bestand Boyens darauf, dass ihrer repariert würde. "Ich war so an meinen kleinen Drucker gewöhnt. Er hatte so viel durchgemacht. Ich hatte schreckliche Angst ein neuer würde dem ganzen Projekt Unglück bringen.

Jeder einzelne des Ensembles und der Crew des Filmes loben Jackson Toleranz für und sein Bestehen auf eine Zusammenarbeit von Anfang bis Ende.

"Die Art wie wir den Film drehten, es war alles so real, dass wir glaubten Frodo und die anderen haben wirklich existiert." Elijah Wood, der Frodo spielt, hat gesagt: "Ich wusste wie es ist ein Hobbit zu sein."

"Wir alle hatten eine höhere Autorität bei uns", sagte Walsh, "die jeden ehrlich blieben ließ."

Wegen der Länge und der Isolation während der Dreharbeiten fanden sich die Mitglieder zu einer on-set Familie zusammen - Die vier Schauspieler die die Hobbits verkörpern ließen sich das gleiche Tattoo machen. Einige der Horde waren sogar wirklich verwand. So wie Jacksons und Walshs Kinder waren auch Boyens 15 Jahre alter Sohn und ihre 12 Jahre alte Tochter oft am Set und manchmal sogar im Kostüm. "Ach sie wurden über die ganzen Plätze geschleift", sagte Boyens, "und die Kinder eines jeden durften mitspielen. Phoebe ist ein Hobbit und Calum war ein Flüchtling aus Rohan. Es war großartig."

Es war so eine angenehm Atmosphäre, dass einige glauben sie sind für zukünftige Arbeit verdorben worden.

"Natürlich wurde ich das", meinte Boyens. "Wie könnte ich das nicht worden sein? Mein erster Film und ich arbeite mit diesen unglaublichen Genies die auch noch nett sind."

Sie sagte sie wäre nicht die einzige. "Ich traf den Schauspieler der Legolas darstellte nachdem die Dreharbeiten beendet waren. Er war gerade dabei einen anderen Film zu drehen und er meinte "Ich ging zum Regisseur und sagte ich wolle mit dem Autor sprechen und die sahen mich an als ob ich verrückt wäre und meinten 'wovon redest du denn?'"

Diese Tolkinophilen

Aber Gerüchte über Änderungen, egal ob von Mitarbeitern in die Welt gesetzt oder nicht, haben viele Websites von paranoiden Tolkinisten gefüllt und "Zorn der Fans" gleich nach "Der Ruin von New Line" trugen zu den Dingen bei über die sich die drei in den frühen Morgenstunden Sorgen machen können wenn sie nicht noch immer arbeiten. Aber während einige Tolkinophile ihre Sorgen über die Marketingaspekte (es wird Actionfiguren bei Burger King geben) äußerten, haben die Reaktionen auf die Trailer und den Clip der in Cannes gezeigt wurde viele wieder sicherer gemacht.

"Die meisten freuen sich schon ziemlich darauf", sagte Ian Collier, PR Chef der Tolkien Society in Oxford. "Jeder ist sich im klaren, dass es ein Film ist und nicht alles gezeigt werden kann. Wir hoffen, dass dies eine ganz neue Generation dazu bringt die Bücher zu lesen."

"Aber trotzdem", sagte er, "das diesjährige Oxonmoot, ein regelmäßiges Treffen von Fans in Oxford, war bestimmt von einer regen Diskussion über den Film. Seine Möglichen Höhen und Tiefen."

"Die Leute fragen mich 'Wie nahe am Text ist er?'" sagte Jackson. "Ich sage ihnen sehr nahe und doch weit entfernt. Es gibt keine Szene die Wort für Wort übernommen wurde, aber im cinematischen Sinne haben wir versucht jeder Episode Tribut zu zollen. Für jemand der es jedes Jahr gelesen hat, wird es einige Dinge zum herumstacheln geben wenn man danach sucht. Aber wenn man es vor 10 Jahren gelesen hat dann wird man jede Erinnernswerte Szene sehen."

"Und wenn einiges an der Handlung und den Dialogen für den Film verändert wurde", beteuerten Walsh und Boyens, "die Themen des Buches sind intakt und wahr umgesetzt. Die Nachricht des Films ist Tolkiens Nachricht und sie ist lauter als je zuvor."

"Das Konzept eines höheren Guten ist aus der Mode", sagte Boyens. "Aber das ist was Frodo tut. Er zieht aus um das Auenland zu retten aber nicht für sich selbst."

Auf ihre eigene Art versteht Boyens wie er sich fühlt. Sie ist einer jener Menschen die Jackson angesprochen hat, jemand der das Buch jedes Jahr einmal gelesen hat; Das Buch hat einen unerwarteten Preis von ihr verlangt. "Ach, ich las es wenn ich down war oder es regnete oder wenn ich krank war und ganz egal wie oft ich es las es war immer noch großartig. Aber jetzt nach so vielen Jahren und so vielen malen durchlesen und korrigieren spricht mich das Buch nicht mehr auf die gleiche Weise an. Für mich ist es nun verloren", sagte sie.

Sie hofft das gleiche passiert ihr nicht bei ihrem nächsten Projekt einer Adaption von Ursula K. LeGuins The Earhsea Trilogy, eine Fantasie die sie seit ihrer Kindheit liebt. "Wie könnte ich mich je beschweren", meinte sie. "Was für eine wundervolle Arbeit ich jetzt habe."

(Danke an Birgit und Real Baumbart für die Übersetzung!!)

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