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Billy Boyd Interview No. 13

; Quelle: Billy Boyd Official Site

In einem der aktuellsten Interviews auf seiner offiziellen Seite spricht Pippin-Darsteller Billy Boyd über seine Erfahrungen mit Award Shows und beantwortet die vielgestellte Frage, warum er nicht bei den Oscars war.

Was die Vor- und Nachteile von Awards Shows und Awards im Allgemeinen angeht ist Billy Boyd eher geteilter Meinung.In dem kürzlich auf seiner Website erschienenen Real-Audio-Interview, das sich hauptsächlich mit der Frage beschäftigt, was Boyd von Awards und den dazugehörigen Verleihungen hält, äußert sich der Schauspieler sowohl positiv als auch negativ. Boyd ist der Meinung, dass es besonders im künstlerischen Bereich, kein "richtig" oder "falsch" gibt und es aufgrund der Tatsache, dass Kunst etwas sehr persönlich ist, schwer sei zu sagen, welche Werke besser seien als andere.

Obwohl Boyd in der Verleihung von Awards die Gefahr sieht, dass es Filmemacher in Zukunft davon abhalten könnte zu experimentieren, weil sie sich selbst einem zu großen Druck aussetzen um etwas wirklich unglaubliches zu schaffen, räumt er ein, dass ein großes Interesse in Verleihungen von Awards bestehe, da es für viele Leute wichtig sei zu sehen, was "das Beste" ist.

Außerdem sieht er für sich selbst in den Verleihungen eine Chance, Leute wiederzutreffen mit denen er einmal gearbeitet hat, Zeit mit diesen Leuten zu verbringen und sich gemeinsam darüber zu freuen wie gut ihr Film bei der jeweiligen Verleihung abschneidet.

Gefragt, ob er der Meinung sei, dass die Filmindustrie von deratigen Verleihung profitiert, sagt Boyd, dass man die Sache auch hier von zwei Seiten sehen müsse:

Einerseits seien die Leute zwar wirklich daran interessiert ("Man braucht sich nur anzusehen, wie viele Leute sich die Oscars angeschaut haben."), andererseits werde aber nicht gesagt, dass es Filmemacher davon abhält Neues auszurpobieren, wenn sie feststellen, dass ihre Filme nicht prämiert werden.

Gleichzeitig werden viele Starttermine den Oscars angepasst, indem die Filme zum Beispiel später herausgebracht werden um näher an die Oscars heranzureichen, eine Art zu denken, die Boyd, wie er zugibt, nicht so ganz versteht. "Das heißt nicht, dass es schlecht ist. Ich verstehe es nur nicht. Wenn ich einen Film sehen will, möchte ich natürlich, dass er so schnell wie möglich in die Kinos kommt."

Im weiteren Verlauf des Interviews erzählt er von verschiedenen Verleihungen bei denen DER HERR DER RINGE nominiert war und bei denen Boyd selbst, wie zum Beispiel beim "Screen Actors Guild Award", sehr viel Spaß hatte. Dabei sei es ihm weniger ums Gewinnen gegangen, als vielmehr darum eine gute Zeit zu haben.

Auf die vielgestellte Frage, wieso er und auch ein Großteil der anderen Castmitglieder nicht bei der Oscarverleihung anwesend waren, antwortete Boyd, dass aufgrund des geänderten Veranstaltungsortes nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zu vergeben waren, wodurch im Großen und Ganzen nur die Nominierten und ihre Gäste zugelassen waren, eine Tatsache, die sowohl Boyd als auch die Anderen ohne Enttäuschung aufgenommen hätten.

"Wir hatten eigentlich nicht erwartet hinzugehen, von daher waren wir auch nicht enttäuscht."

Boyd erzählt, dass er den Abend der Oscar Verleihung damit verbracht hätte, sich ein Speedbootrennen mit ein paar Freunden, unter ihnen auch Orlando Bloom, zu liefern und sich anschließend die Oscars anzusehen. "Wir gingen noch zu ein paar Parties in L.A., aber das Bootsrennen hatte mich echt geschafft. Ich war schon um zehn Uhr abends müde."

Das gesamte Real-Audio-Interview kann man sich hier anhören.

Ein Artikel von Elanor!

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