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Schein-Klage gegen Peter Jackson

; Quelle: ave maria

Was wäre wenn? Auf der Internetseite des Ave Maria College in Ypsilanti, Michigan erschien ein interessanter Bericht über eine Scheinverhandlung gegen Jacksons Werk .

Es war der Film des Jahres basierend auf der literarischen Arbeit des Jahrhunderts. Gestern Abend verwendete die Ave Maria Hochschule den ersten Teil von Jacksons Filmen, deren Vorlage Tolkiens HERR DER RINGE ist, um eine Schein-Klage zu inszenieren, die danach strebte den Neuseeländer Regisseur für "die Entweihung des Herrn der Ringe" zu verfolgen.

Für die Tolkienfans der Hochschule stand zur Debatte, ob der Film das Fantasy-Epos des katholischen Autors in einen Hollywood-Abenteuer-Streifen verwandelt. "Wie bei den meisten Tolkienfans, war meine erste Reaktion Angst, als ich hörte, dass die Trilogie verfilmt werden sollte" sagte Joseph Pearce, Autor von "Tolkien: Man and Myth" sowie "Tolkien eine Feier: Gesammelten Schriften eines Literarischen Vermächtnisses" und Verteidiger von Jacksons Film während der Schein-Klage.

"Als der Film gezeigt wurde, war es eine große Erleichterung, dass Peter Jackson sich wirklich bemüht hatte, nahe am Text zu bleiben und sogar die spirituelle Dimension, die so zentral für Tolkiens Verständnis des Mythos war, einzubeziehen" fügte Pearce hinzu.

Der Ankläger, AMC Literaturprofessor Henry Russel, trug eine sorgfältig ausgearbeitete Liste der Fehler im Film vor, die "Arwen Schwarzenegger" verhöhnte und "eine Galadriel, die ihre Finger in eine Steckdose gesteckt haben muss" kritisierte. Nachdem Rechtsanwälte und Publikum beide Seiten des Falls diskutiert haben, stellte sich die Jury, bestehend aus 12 AMC Studenten, auf Pearce} Seite und befanden den Neuseeländer für "nicht schuldig".

"Es stört mich wirklich, dass, nachdem diese Anklagen gegen ihn erhoben wurden, Peter Jackson bereit war nach Australien zu fliehen" beschwerte sich "Richter" Al Kresta, während er die Scheinklage eröffnete. Kresta ist der Moderator einer katholischen Radiosendung, "Kresta am Nachmittag" auf Ave Maria Radio. Der immer mürrische Kresta, der beinahe unter seiner riesigen weißen Perücke verschwindet, brachte nach dem Urteil seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass er niemals in der Lage sein wird irgendjemanden zu verurteilen.

Der Kläger Dr. Henry Russell stellte seinen Fall so dar, dass die Jackson-Film-Version sich sehr von Tolkiens Absicht in der klassischen Ringtrilogie unterschied und sie sogar herabsetzte. Er beschwerte sich "Mein Fall handelt nicht davon, ob der Film den Tolkienfans, die die Geschichte lasen, gefallen hat oder von der Schönheit der verschwenderischen Szenen, die mit den 300 aufgebrachten Millionen umgesetzt wurden, oder dass der Film für unsere Sinne interessant ist und uns in einer Weise wie "Star Wars", "Indiana Jones" und "Die Mumie II" drei Stunden lang in Aufregung versetzt," erklärt Russel, "sondern mein Fall basiert auf der Absicht, dass der Film die (literarische) Arbeit beinahe überhaupt nicht übermitteln kann."

Russel klagte über die Mitwirkenden und das Schauspiel von Elijah Wood, Liv Tyler und Viggo Mortensen, die die Hauptcharaktere von Frodo, Arwen und Aragorn spielten. Wood spielte einen "unreifen, ungefestigten" Charakter, der nicht glaubwürdig ist als der Held, der dazu "bestimmt ist, alles für ein kosmisches Drama zu opfern, das er nicht völlig versteht."

Er kritisiert auch Mortensen}s Aragorn. "Dieser großartige Held, der gerufen wird um die Welt im Krieg gegen das Böse zu führen, denkt darüber nach, ob er König sein wird oder nicht," argumentierte er.

Pearce widersprach, dass Russell}s Anforderung zu hoch war und dass kein Zugeständnis gemacht wurde für wesentliche Unterschiede zwischen Literatur und Film. "Das Buch ist brillant, es ist ein Kunstwerk, betrachtet als das größte des Jahrhunderts. Jedermann, der versucht einen Film daraus zu produzieren, würde viel Mut benötigen," sagte er.

Auf Russell}s Kritik, dass Hollywoods Schauspieler versuchen die Helden und Heldinnen der Trilogie zu portraitieren, sagte Pearce, dass die Anforderungen seines Kollegen ebenfalls zu hoch sind.

"Wenn wir in einem Gericht, stärker und angesehener als dieses, verglichen werden mit den Heiligen Gottes, habe ich Angst, dass wir herausfinden könnten, dass wir eher wie die Kreationen von Peter Jackson sind.?

Für mehr Information, Kontakt Kate Ernsting von der Ave Maria Hochschule, (734) an 337-4651 oder durch E-Mail an kate.ernsting@avemaria.edu.

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