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Gandalfs Weißes Buch

; Quelle: Ian McKelle}s White Book

Gandalf-Darsteller Ian McKellen hat eine neue Rubrik auf seiner offiziellen Website eröffnet: Das Weiße Buch. In dieser Rubrik berichtet er von seiner Rückkehr nach Mittelerde und den nachträglichen Dreharbeiten im winterlichen Neuseeland. Außerdem verrät er einige Szenen und wo die Premiere von DIE ZWEI TÜRME stattfinden wird.

Gandalf-Darsteller Ian McKellen hat eine neue Rubrik auf seiner offiziellen Website eröffnet: Das Weiße Buch. In dieser Rubrik berichtet er von seiner Rückkehr nach Mittelerde und den nachträglichen Dreharbeiten im winterlichen Neuseeland. Außerdem verrät er einige Szenen und wo die Premiere von DIE ZWEI TÜRME stattfinden wird.

Endlich nach 18 Monaten sei er wieder "Zuhause" mit seinen Freunden -- abgesehen von Orlando Bloom, der gerade in Australien den Film NED KELLY dreht. Alle hätten sich leicht verändert: Elijah Wood und Liv Tyler sähen etwas älter aus, John Rhys-Davies habe abgenommen. Nun sei es an der Make-Up-Crew diese Veränderungen wieder auszugleichen. Auch Peter Jackson ist natürlich wieder am Set und obwohl der eigentlich erschöpft sein müsste, lächelt er und wirkt entspannt.

Auch die Oscar-Gewinner seien wieder alle mit im Boot -- Peter Owen achte wieder auf das richtige Make-Up und Richard Taylor sei schwer beschäftigt mit der Produktion der Sideshow Toy-Collectibles. Howard Shore habe die Musik für die Special Extended Version der DVD aufgenommen und auch Kameramann Andrew Lesnie stehe wieder hinter der Kamera. In Erinnerung an den verstorbenen Oberbeleuchter Brian Bamsgrove haben alle Crew-Mitglieder ein Gedenk-T-Shirt mit der Aufschrift: "Woman want me. Fish fear me." erhalten. Kostümdesignerin Ngila Dickson hat ebenfalls kurz von den Vorbereitungen des neusten Tom Cruise Streifens THE LAST SAMURAI Urlaub genommen, der bald in Neuseeland, Japan und Kalifornien gedreht werden soll.

Ian McKellen erklärt, dass er nicht in Neuseeland sei, weil es Probleme mit dem zweiten Teil gegeben habe, ganz im Gegenteil, alles laufe hervorragend: Die grünen und blauen Hintergründe würden eifrig durch Landschaft ersetzt, die Special-Effects werden am Computer geschaffen und im August beginnt Howard Shore in London den Soundtrack aufzunehmen.

Seit Wochen bereits stelle Andy Serkis sein Gesicht und seine Stimme für die Gollum-Nachbearbeitung zur Verfügung. Gollum werde einfach eine atemberaubende Figur, viel realistischer als der Höhlentroll.

Eine grobe Schnittfassung des zweiten Teils gebe es bereits, aber Peter Jackson habe entschieden, dass mit Gandalf noch drei nachträgliche Szenen gedreht werden müssten. In der erste Szene spiele er zusammen mit Theoden, Aragorn und Schattenfell in der Goldenen Halle von Edoras, die zweite Szene in den Ställen und eine Szene mit Aragorn und Doubles für Legolas und Gimli im Fangorn-Wald, der wie aus dem Nichts über Nacht in dem Studio aufgebaut wurde, wo sich einst das Innere von Beutelsend befand. Es habe kindlich Spaß gemacht über die großen Wurzeln, das Moos und die großen entischen Baumstämme aus Styropor zu klettern, mit dem Wissen, dass sich dort 12 Stunden vorher nur eine leer Halle befunden hat.

Übrigens wurde der Vorschlag, den Titel DIE ZWEI TÜRME aus Respekt vor den Opfern des 11. Septembers zu ändern, mit Recht abgelehnt. Ganz im Gegenteil werde die amerikanische Premiere aus Respekt sogar in Manhatten stattfinden. Für die europäische Premiere habe man Paris ausgewählt.

Ian McKellen zeigt sich begeistert von den Balrog-Szenen im zweiten Teil und fasziniert von der Einführung von Schattenfell (dargestellt vom Hengst Blanco).

Es regne zur Zeit andauernd in Neuseeland, aber das interessiere niemanden. Letzte Freitag habe im Versorgungszelt für 400 Personen das Streichquartet zur Aufmunterung gespielt, das während der gesamten Dreharbeiten immer mal wieder aufgetaucht sei. Diesmal spielten sie vertraute Melodien aus dem Soundtrack. Aber es gebe auch andere motivierende Ablenkung: Vor zwei Wochen habe sich die gesamte Crew an einem freien Sonntag versammelt um unter der Regie von Sean Astin einen Kurzfilm mit dem Titel A TALL STORY zu drehen, bei dem es um die tolkienischen Größenunterschiede geht.

[Den Original-Artikel lesen]

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