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Die 20-Minuten Vorschau

; Quelle: Tolkien Online

Was ist der Unterschied zwischen New Line Cinema und Warner Bros. Deutschland? Amerikanische Fans durften bereits diese Woche einen ersten Blick auf 20 Minuten aus dem dritten Teil werfen.

Ted (Webmaster von Tolkien Online) berichtet:

Die Ausschnitte waren atemberaubend! Wir wurden gebeten nicht jede Szene im Detail zu beschreiben, das fand ich zwar zunächst komisch, wollte mich dem aber fügen. Erst als ich das Material sah, verstand ich die Besorgnis. Die Szene waren ziemlich gut und ich habe mich daran erinnert, wie ich den ersten Teil vorab sehen durfte. Es fällt mir schwer, die Szenen ansprechend zu beschreiben, aber ich versuche es einfach mal emotional und ohne Zusammenhang.

In der ersten Szene spricht Gollum mit sich selbst an einem kleinen See. Es ist die gleiche Szene, die man auch kurz im Trailer sieht und Gollum ist viel besser als im zweiten Teil. Und der gute, arme Sméagol wird von Gollum reingelegt. Man kann richtig mit dem alten Hobbit mitfühlen, der in ihm gefangen steckt. Außerdem macht man sich in dieser Szene auch Sorgen um Frodo. Die beiden Hobbits stecken in einem Dilemma, wenn sie Gollum gehen lassen, haben sie keinen Führer mehr, wenn sie ihn behalten wird er sie in den Tod führen.

Kankra -- sie ist ekelerregend! Sie ist fett und sie hinterlässt eine lange und gemeine Schleimspur. Die ganze Szene war viel zu kurz. Und ich brauche wohl nicht mehr zu sagen, dass man im Trailer nur ihren Kopf gesehen hat, nicht ihren Körper.

Ich habe mit Chris (alias Calisuri von TORn) und Jonathan darüber gesprochen, wie man die Denethor-Szene beschreiben soll. Worte werden der Szene nicht gerecht. Und die Bedeutung der Szene wird erst ganz zuletzt deutlich. Pippin singt ein Lied und Gandalf sitzt alleine, entmutigt und frustriert in einer Ecke (so kam es mir jedenfalls vor). Minas Tirith wird untergehen. Er weiß von den Korsaren, den Haradrim und den Ostlingen. Und selbst wenn es Aragorn schaffen sollte, die Rohirrim zum Kampf zu überreden, würden sie viel zu wenige sein. Und nun verstößt Denethor auch noch seinen Sohn. Der Dialog zwischen Denethor und Faramir ist einfach atembraubend. Denethor sagt zu Faramir, dass er sich seinen Tod wünsche. Nur im Tod würde er ihn wieder als Sohn akzeptieren.

Elrond -- Ich habe mich immer gefragt, warum sich Elrond in Peter Jacksons Mittelerde immer so aufregt und so bestürzt ist über die Beziehung von Aragorn und Arwen. In dieser Szene wird es klar. Arwen stirbt! Sie wird wirklich sterben, oder noch was schlimmeres. Und es gibt keine Rückkehr. Elrond weiß, dass Aragorn nicht gewinnen kann. Aragorn wird niemals genug Armeen zusammen bekommen, um Saurons Mächte zu zerschlagen. Es ist einfach nicht möglich. Und Elrond weiß, dass er auch nichts für seine Tochter tun kann. Sie wird Aragorn heiraten, dann wird Aragorn die Schlacht verlieren und seine Tochter wird von Sauron gefangen, gefoltert und vielleicht sogar in einen Ork verwandelt. Elronds einzige Chance seine Tochter zu retten besteht darin, etwas nachzuhelfen, damit Aragorn den Untergang von Minas Tirith überlebt. Dazu muss er Aragorn überzeugen König zu werden. Er muss die Eidbrecher zusammenrufen und die Korsaren von Umbar besiegen, von denen man bisher ja noch gar nichts erfahren hat. Und zu diesem Zweck muss er ihm das Schwert bringen. Klingt für mich logisch.

Éowyn und ihr Onkel -- darüber muss ich wohl nicht viel sagen. Wieder werden Worte dieser Szene nicht gerecht. König Théoden ahnt, dass sein Ende nah ist und bereitet seine "Tochter" auf ihre Zukunft als Herrscherin vor. Aber ihr gefällt der Gedanke nicht, denn sie möchte nicht, dass ihr Onkel stirbt. Warum akzeptiert er den Tod so einfach? Und warum kann sie ihn nicht gehen lassen, sie ist aus Rohan. Und sie haben doch die Schlacht um Helms Klamm gewonnen, kann es denn noch schlimmer werden? Aber alles was Théoden möchte ist, dass seine Nichte wieder lächelt.

Der Ritt der Rohirrim -- Wir haben nicht den ganzen Ritt gesehen, sondern nur das Gespräch davor. Éowyn weiß, dass sie zurück bleiben muss und hat auch noch nie viele Orks gesehen. Aber Théoden überwacht die Schlachtreihen und ist ein guter Anführer. Also ist alle bereit ... Lasst uns reiten, reiten in den Untergang!

Über diese "Beschreibung" darf bei uns im Forum diskutiert werden, dort findet man außerdem eine weitere Beschreibung.

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