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Interview mit Christopher Lee

; Quelle: OutNow

In der gestrigen Ausgabe der Schweizer Zeitung "SonntagsZeitung" hat der Schauspieler Christopher Lee in einem Interview auch Fragen zum dritten Teil der Ringtrilogie beantwortet.

Jedes Kind kennt Sie, nicht zuletzt weil Sie in den beiden erfolgreichsten Trilogien des neuen Jahrtausends, "Star Wars" und "Lord of the Rings", spielen. Wie ist es dazu gekommen?

Vermutlich wegen Tim Burton. Er hat mir 1998 eine Rolle in "Sleepy Hollow" angeboten. Ich habe sie angenommen, und daran haben auch andere erkannt, dass ich immer noch bereit bin, ein Risiko einzugehen, in meinem Alter. Aber warum sollte ich nicht? Ich war immer bereit, riskante Rollen zu übernehmen.

[...]

Bei Ihnen kann man doch mit gutem Grund von einer "towering performance" in "Lord of the Rings" sprechen, weil Sie als Saruman wirklich auf einem Turm stehen!

(lacht) Ja, da haben Sie Recht. Ausserdem bin ich gross gewachsen wie ein Turm. Für mich hat die Trilogie schon jetzt Kinogeschichte geschrieben.

Sie finden "Lord of the Rings" also gut?

Ja. Aber wohlverstanden, alle drei Filme als ein Ganzes. Bald einmal wird man sie zusammen sehen können, auf DVD und vermutlich auch im Kino.

Haben Sie den dritten Teil, "Return of the King", schon gesehen?

Nein. Der wird am 1. Dezember erstmals vorgeführt, in Neuseeland. Ich werde nicht dabei sein. Diese lange Reisen ermüden mich jetzt doch zu sehr. Aber da wird man erst erkennen, welche unglaubliche Arbeit Peter Jackson geleistet hat. Der Mann ist der grösste Regisseur aller Zeiten. Wenn er jetzt keinen Regie-Oscar bekommt, verstehe ich die Welt nicht mehr. Wie er der Buchvorlage kongenial gerecht wurde, das sucht seinesgleichen.

Sie waren vermutlich der Einzige auf dem Set, der den Schriftsteller J.R.R. Tolkien persönlich getroffen hat.

Ja, ich habe ihn tatsächlich einmal gesprochen. Es war im berühmten Oxforder Pup "The Eagle and the Child", das von allen nur "Der Vogel und das Baby" genannt wird. Plötzlich kam dieser Mann rein, und ich sagte, mein Gott, das ist Tolkien. Ein Freund kannte ihn, und wir haben ein paar Worte gewechselt. Was ich aber tun wollt, war, mich vor ihm hinknien. Schon damals glaubte ich, dass sein Werk einmalig in der Literaturgeschichte sei.

... weitere Infos unter OutNow

(Danke Stefan Jauk!)

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