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Ein Gespräch mit dem Meister

; Quelle: Ain't It Cool News

Ein Redakteuer der Kult-Website Ain't It Cool News sprach mit Peter Jackson über Dinge die waren, Dinge die sind und Dinge die sein werden,

Regisseur Peter Jackson berichtet von den vielen Herausforderungen dieser Film-Trilogie und dass für ihn der Druck bei der Nachbearbeitung des ersten Teils am größten gewesen sei. Damals im Frühjahr 2001 ahnte noch niemand, was für ein Erfolg der erste Teil sein würde und New Line Cinema kontrollierte Jackson regelmässig. Außerdem wollte New Line im Frühjahr die ersten 20 Minuten fertiggestellt haben, um sie in Cannes präsentieren zu können. Für das Studio stand schließlich die Existenz auf dem Spiel und da wollten die Filmbosse auf Nummer sicher gehen. Eine Herausforderung im technischen Sinne sei die digitale Figur Gollum gewesen, die noch während des ersten Teils voll entwickelt worden war. Als der erste Teil sich dann als ein solcher Erfolg entpuppte, sei er sehr erleichtert gewesen.

Jackson erzählt weiter, dass die Drehbuchautoren Fran Walsh, Philippa Boyens und er selbst beim dritten Teil einige Probleme mit der Erzählstruktur gehabt hätten. Beispielsweise hätte sich die Schlacht auf dem Pelennor dadurch als Problem erwiesen, dass sie so erfolgreich ist. Dramaturgisch ist es schwer zu erklären, dass man eine siegreiche Schlacht schlägt und dann gleich zu einer noch größeren Schlacht nach Mordor zieht. Und aus dramaturgischer Sicht wäre es einfacher gewesen, wenn die Schlacht auf dem Pelennor anders verlaufen wäre.

Auf die Frage ob er die Kino-Fassungen oder die EXTENDED EDITIONs bevorzugen würde, antwortet Jackson ohne Zögern, dass er die Kino-Fassungen am liebsten mag. Die Versionen, die in den Kinos zu sehen waren, seien die bestmögliche Versionen der Filme gewesen. Die EXTENDED EDITIONS hätte man nur gemacht, weil man den Fans das viele andere Material nicht vorenthalten wollte. Er sei zwar auch sehr froh, wenn er in Rezensionen lese, dass die DVD-Versionen viel besser seien, als die Kino-Versionen ... aber vermutet auch, dass sie nicht so viel Lob bekommen hätten, wenn sie direkt ins Kino gekommen wären. Bei den langen DVDs könne man sich die Zeit schließlich selber einteilen und sich zwischendurch eine Tasse Tee machen.

Peter Jackson erklärt, dass er an J.R.R. Tolkien einfach die zeitlosen Motive in seiner Geschichte mag. Tolkiens Liebe zum Landleben, sein Hass auf Fabriken, usw... Sein Respekt gegenüber Tolkien sei während der Dreharbeiten ständig gewachsen.

Über KING KONG, sein kommendes Filmprojekt verrät Jackson, dass er diesen Film sehr realitisch machen wolle und sein erstes Drehbuch über Bord geschmissen habe, das eher im INDIANA JONES Stil gewesen sei. Eine Lektion, die er bei DER HERR DER RINGE gelernt habe.

-- das original Interview lesen

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