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Bericht vom Edoras-Set

; Quelle: E!Online

John Forde war live vor Ort am Edoras-Set, sprach mit den Schauspieler und beobachtete die Dreharbeiten.

Zusammenfassung des englischen Berichts:

Edoras wurde auf einem 400 Meter hohen Felsen, umgeben von schneebedeckten Gebirge, gebaut.

Eine Szene mit Bernard Hill (König Théoden) wird gedreht. Es ist die ergreifende Beerdigung seines Sohnes. Die Kameras rollen und es herrscht absolute Stille im Tal. Hill fällt vor dem Sarg seines "Sohnes" auf die Knie und beginnt leise zu weinen. Ian McKellen (Gandalf) spricht tröstende Worte zu dem trauernden König.
Dann die laute Stimme von Peter Jackson "Und...Cut!" Die Szene ist im Kasten.

(Anmerkung von Cirdan: Wieder scheinen wir eine neue Änderung der Handlung kennen gelernt zu haben. Im Roman sind Gandalf und die Gefährten bei der Beerdigung Théodens Sohn noch nicht in Edoras eingetroffen.)

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Bernhard Hill ist König Théoden


Über ein Jahr wurde ein enormer Aufwand betrieben, um das Edoras-Set zu errichten. damit die Kulissen den extremen Windgeschwindigkeiten standhalten, mussten Techniker Stahlgestänge in den Felsen betonieren. Bei dem Stil der Gebäuden hat man sich von dem mittelalterlichen Finnland inspirieren lassen, ebenso wie bei der Kleidung, den Rüstungen und Waffen der Rohirrim.

Eines der Kulissen-Gebäude dient Peter Jackson als Büro. Eine alte Couch und ein Teppich bilden die Inneneinrichtung. Ein paar Meter weiter befindet sich die Goldene Halle Meduseld, doch dieses Gebäude, halb Wikingerlager, halb Thai-Tempel, ist von Innen nur die Rückseite der Kulisse (Die Crew nimmt hier das Essen zu sich). Die Innenaufnahmen von Meduseld werden im Studio in Wellington gedreht.

Bernard Hill, bekannt durch seine Rolle als Kapitän der TITANIC erzählt, dass Théoden auf zwei Ebenen existiert, öffentlich und privat, wie die meisten Monarchen. Er wird einerseits mit dem Krieg gegen Sauron konfrontiert, andererseits versucht er nur, sein Volk nicht zu gefährden.
Hill ist besonders gespannt auf die Szenen mit Grima Schlangenzunge. Wenn Gandalf den alten König von der Verhexung durch Grima heilt, wird sich Théoden auch äußerlich verjüngen. Die Maske dafür wird nach Angaben von Hill großartig sein.

Auf der anderen Seite von Edoras trainiert Miranda Otto für ihre Rolle als Éowyn.

"Sie ist aufgebracht," erklärt Otto. "Ihr Königreich hat eine glorreiche Vergangenheit, und sie hat immer noch diese Ideale, aber sie ist von Krieg und Tod umgeben -- und nichts klappt so, wie sie es will. Sie würde sterben, um zu beweisen, dass sie ebensolchen Eifer hat, wie ein Mann -- oder sogar noch mehr. Aber ihr ist es nur erlaubt, sich passiv zu verhalten. Sie hält ihre Wut und Frustration in sich."

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Miranda Otto (rechts) ist Éowyn


Als Éowyn Aragorn das erste Mal sieht, verliebt sie sich in ihn.

"Er symbolisiert alle die verlorenen Ideale, an die sie so fest glaubt -- und er ist sehr freundlich zu ihr. Wenn man Kälte und Einsamkeit gewohnt ist, und plötzlich jemand freundlich zu einem ist, kann das dich zerreißen. Sie verliebt sich in ihn und denkt, es wäre ihr Schicksal, mit ihm zusammen zu sein."

Aber was geschieht, als Aragorn (der Arwen liebt) ihre Liebe nicht erwidert?

"Verzweiflung! Als ich das Drehbuch das erste Mal gelesen habe, stellte ich sie mir wie eine Johanne von Orleans vor. Verkleidet als Mann zieht sie in den Krieg und tötet den Herr der Nazgûl -- das ist so heroisch, so wundervoll. Aber da steckt mehr dahinter. Sie lebt ihre Ideale von Ehre aus, hat andererseits aber auch einen Todeswunsch. Sie ist nur furchtlos, weil es ihr egal ist, ob sie stirbt. Als sie in den Häusern der Heilung wieder aufwacht, dem Tode grade so entkommen, ist sie enttäuscht, weil sie nun mit der Qual weiterleben muss. Oh, Gott, das ist alles so traurig. Ich finde diese Szenen wirklich traurig und sehr bewegend."

Und wie sieht sie die Verwandlung von Éowyn in einen männlichen Soldaten?

"Das ist irgendwie die Verdrehung von alten Märchen. Sie muss ihr eigener Ritter werden, in ihrer eigenen glänzenden Rüstung und sich selbst retten."

In einer bis zur äußersten diskutierten Handlungsänderung, hängt Éowyn ihr Schwert später an den Nagel, heiratet Faramir und wird Heilerin. Ein Rückschritt?

"Dernhelm wurde aus Ehre und Wut geboren. Er erlaubt es ihr, ihren Zorn zu kanalisieren. Aber danach wird er nicht mehr gebraucht. Man kann das ganze zwar als Rückschritt betrachten, aber Heilung und Kreativität sind wichtiger als Krieg. [...] Sie lernt Faramir lieben, weil der sie für ihren Mut respektiert. [...] Ich denke, sie begehrt zwar eigentlich immer noch Aragorn, aber das ist nur zu menschlich. Es klappt halt nicht alles so wie man selbst es geplant hat. Es ist nicht alles nur Spaß und Sonnenschein."

Erst in über zwei Jahren (Weihnachten 2002) wird Éowyn auf der Kinoleinwand erscheinen.

Eine andere Stelle an diesem Set. Eine Abschiedsszene wird gedreht. Merry (Dominic Monaghan) wünscht Pippin alles Gute, bevor der mit Gandalf nach Minas Tirth reitet. "Das ist ein wichtiger Moment für die beiden," erzählt der 23jährige Monaghan. "Als ihre Reise began, waren sie noch Knaben und als sie wiederkommen, haben sie sich komplett verändert. Es ist schon merkwürdig ohne Billy [Boyd, Pippin] zu arbeiten."

Der Original-Artikel:

A Fitting Locale for a Meeting with Royalty



by John Forde
October 1, 2000

NEAR MOUNT POTTS, SOUTH ISLAND--I'm standing in the wooden sentry tower at Edoras, which is built into a 400-meter-high rock face and surrounded by towering, snow-topped mountains.

In the grassy plains below, Peter Jackson walks Bernard Hill through the next shot, a close-up of King Théoden burying his son in the flower-covered tombs outside the city.

Assistant directors scream "Lock it down!" and the moving circus of Lord of the Rings grinds to a halt.

The valley is completely silent--cast and crew hold their breath as Hill falls to his knees, weeping quietly. Offscreen, Ian McKellen's Gandalf speaks words of comfort to the grieving king.

Jackson calls out, "And...cut!" Everybody exhales and the actors discuss the shot with Jackson. I leave my sentry post and wander off to explore the set.

Every epic has its pièce de résistance. Gone with the Wind had its Atlanta in flames, Titanic had its giant iceberg, The Matrix had Keanu Reeves in black PVC. LOTR has Edoras.

Of all the painstakingly crafted sets and locations used for filming around New Zealand, nothing measures up to the majesty of the Kingdom of Rohan on a sunny day. It's here that Gandalf and the Fellowship come (in part two of the story) to ask Théoden for help in the impending battle of Helm's Deep.

Like Hobbiton, the set of Edoras was nearly a year in the making. Jackson, art department heads and location scouts scoured the mountainous South Island by helicopter for three weeks, looking for the perfect site.

After they discovered this valley at the foot of remote Mount Potts, LOTR's legal team negotiated with local authorities for permission to use it.

Once the okay was given, LOTR crew embarked upon months of preparation, starting by building a road up to the rock face. Trees and plants were uprooted and stored in an on-site nursery, to be replanted when filming was complete.

Techies labored for five months in extreme temperatures to construct the wood and polystyrene set. Steel poles were drilled and cemented into the rock to bolster the set against winds of up to 145 kilometers an hour. (That's faster than a Venus Williams ace.) With a staggering 48 kilometers of wood, 10 acres of thatching, 45 tons of roading gravel and 40 tons of steel, Edoras was ready.

The structures are a fascinating mix of influences. With A-framed wooden buildings and thatched straw roofs, this could be medieval Finland. (The Rohirrim's chain-mail armor, nose-plated helmets and green and brown jerkins also recall early Scandinavian battle wear.)

Doorways and roof posts feature totem-like carvings of horses--the major icon of the equine-loving Rohirrim people. Some tables and wrought-iron stands feature dragon-like creatures. Handcrafted metal tools, weapons and carpentry stools lie outside, next to stretched animal pelts.

But Edoras is not all warmongering. One building doubles as Jackson's office. An old couch and makeshift carpet brighten the interior, and dried tobacco leaves hang outside the door. (It seems even the Rohirrim have their creature comforts.)

Down the lane, a huge staircase leads to the great Golden Hall, part Viking mead bar, part Thai temple. Massive gold doors open to an empty shell. Golden Hall interiors will be filmed in studios (cast and crew now use them for lunch). The hall gives a spectacular view of the valley and mountain ranges. It's the perfect combination of open space and enclosed fortress.

Hill, best known as the doomed captain of the Titanic and a veteran of British stage and screen, says he's come to this remote location with the goal of showing Théoden's conflicts.

"He exists on two levels--the public and the private, like most monarchs," Hill says. "He's faced with war against Sauron, but he wants to keep his people safe, too. He says things are fine in Helm's Deep to boost his army's courage, even though he causes disaster by not sending for help." Hill admits Théoden doesn't always get it right, "but it's my job to show the human and vulnerability in his actions, as well as his nobility."

Although Hill hasn't filmed the early scenes yet, he is excited about Théoden's bewitchment by Gríma, Saruman's agent. "When Saruman's poison enters Théoden's body, it's as if he becomes 150 years old," he says. "It's only when Gandalf exorcises the black magic that Théoden can recover and lead his people."

Plus, Hill says with a smile, "the makeup will be great!"

On the other side of Edoras, Miranda Otto stops to talk before a physical training session for her role as Eowyn, the cross-dressing warrior princess of Rohan.

Otto, who starred in a string of well-regarded Australian features and recently appeared in Terrence Malick's World War II epic The Thin Red Line and Robert Zemeckis' What Lies Beneath, says her Elf character is a simmering volcano.

"She's furious," Otto explains. "Her kingdom has a glorious past, and she has these ideals of courage and honor, but she's surrounded by war and death--and nothing's going right. She's dying to prove she's made of as good a mettle as the men--or better. But she's only allowed to be passive. So, she has to hold this rage and frustration inside her."

Enter Aragorn, the wandering prince with whom Eowyn falls in love. "He symbolizes all the lost ideals that she believes in--and he's kind to her," she says. "If you're used to coldness and things going badly and loneliness, and if somebody's suddenly kind to you, it can break you. She falls in love with him, and she thinks it's her fate to be with him."

So, what happens when Aragorn (who's in love with Liv Tyler's Arwen) doesn't return her love?

"Despair," Otto says quietly. "When I first read the scripts, I focused on her Joan of Arc-ness. Dressing as a man, going into war and killing the King of the Witches--it's so heroic, so wonderful. There's an enormous amount of courage there, and she gets to live out her ideals of honor. But it's also a death wish. She's fearless because she doesn't care if she dies."

The death wish is hard to give up, Otto says. "When she wakes up in the Houses of Healing from being near death, she feels real disappointment because she has to go on living with this pain. God, it's so sad. I find these scenes really tearful, very moving."

And how does she view Eowyn's transition into he-man soldier?

"It's a perversion of all the old fairy tales, really--she has to become her own knight in shining armor and save herself. Being a man propels her into action she couldn't have as a woman. She gets to live out her ideals and test herself."

In a bitterly debated plot twist, Eowyn hangs up her sword, marries Gondorian prince Faramir and becomes a healer. Girl power or cop-out?

"Dernhelm [Eowyn's male alter ego] is born out of honor and rage. He allows her to exorcise her anger. But after the war, he's not needed. You can read it pessimistically, but ultimately, healing and creativity is more important than war."

Finding love again "is a gradual process," says Otto. "She learns to love a human, not a romantic ideal. Faramir loves her for who she is and respects her for her courage. He also has lightness and humor, which she needs to go on living.

"I think she still regrets Aragorn, but that's what being human is--you don't always get what you want, things don't turn out as you planned. That doesn't mean other great things don't happen, but it's not all joy and light."

Audiences will have to wait another two years to see Eowyn in action--she doesn't enter the story until film two, which is due for release Christmas 2002.

Otto can hardly wait to see the finished product. "This is something that's very close to my heart now," she says with a smile.

After lunch, we're back on set. Luckily, we've avoided the Mount Potts winds. The crew slaps on sunblock in the beating afternoon sun, and we watch Merry (Dominic Monaghan) in close-up, bidding farewell to Pippin, who's off to Minas Tirith with Gandalf.

It's the first time the two Hobbits have been separated in the story, and in true Hobbit form, Merry is quiet, holding his fear and loneliness at bay with wry humor, as he's consoled by Aragorn (Viggo Mortenson).

"It's a huge moment for both of them," says the 23-year-old Monaghan. "They start off the story as boys almost, and come back from war completely changed. It's strange working away from Billy (Boyd, who plays Pippin)."

To maximize the three weeks of filming at Edoras, cast and crew are working six-day weeks. But for us, it's time to go. As the car heads through the valley and around the mountain, I turn back for one last look. In just two weeks, the set will be destroyed, trees replanted and roads sealed over. Hasta la vista, Edoras.

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