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herr-der-ringe-film.de

Neue exklusive Bilder (Update)

; Quelle: TV Spielfilm

In der TV-Zeitschrift TV Spielfilm gab es weltexklusiv neue offizielle Bilder von Kriegern und Gandalf in Moria!




Gandalf in den Minen von Moria


Die Rohirrim zusammen mit den Kriegern von Gondor






Vom Kultroman zum Kinospektakel: Alles über das teuerste und geheimste Projekt der Filmgeschichte

Die letzte Klappe fällt, wenn nichts dazwischen kommt, am 22. Dezember. Dann haben Regisseur Peter Jackson und seine Schauspieler und seine Crew über 15 Monate Drehzeit hinter sich. Nonstop. Ort: Gut 100 verschiedene Locations in Neuseeland. Projekt: Die gewaltigste Literaturverfilmung aller Zeiten.
Drei Bände mit insgesamt 1200 Seiten umfasst J.R.R. Tolkiens Fantasyroman "Der Herr der Ringe". Das reicht für drei Filme. Der erste Teil der Trilogie kommt zu Weihnachten 2001 ins Kino, die weiteren folgen im Jahresabstand. Gedreht wurden alle drei Teile simultan - eine Mammut-Herausforderung für alle Beteiligten. Und ein finanzieller Kraftakt für die neuseeländische Produktionsfirma New Line. Vor einem Jahr sprechen Insider von einem Gesamtbudget von 190 Millionen US-Dollar. Im Oktober waren es schon 260 Millionen. Anfang November ließ Peter Jackson in einem TV-Interview durchblicken, dass man vielleicht gut und gerne noch ein Drittel drauflegen müsste.
Genaue Zahlen liefert niemand, und überhaupt hat fast alles an dieser Produktion den Stempel "Top Secret". Zum Dreh wurden nur wenige handverlesene Journalisten geladen. Gezeigt wurde ihnen fast nichts, fotografieren durften sie nur wenige Motive aus genau festgelegten Perspektiven. Crewmitglieder, die Fotos oder andere Heiligtümer vom Set an die Öffentlichkeit schmuggelten, wurden vor Gericht gezerrt. Die Statisten, die sich für die gewaltigen Schlachtszenen in Rüstungen und Monstermasken zwängten, erhalten zwar je ein Erinnerungsfoto - aber ausgehändigt werden ihnen die Souvenirs erst in zwei Jahren.
Die Geheimniskrämerei ließ die Gerüchteküche brodeln, kaum dass die erste Klappe fiel. Im Internet kursierten die wildesten Spekulationen. Echte Tolkien-Fans kenne jede Zeile der Romantrilogie, und sie nehmen jede Verfälschung übel. Ein Aufschrei ging durchs Web, als das Gerücht durchsickerte, mit den Darstellerinnen Liv Tyler und Cate Blanchett käme auch "ein Schuss Romanze" in den Film. Der ist dort nämlich fehl am Platze - "Der Herr der Ringe" ist Männersache. Eine verschworene Gemeinschaft von Helden wider Willen bricht auf, um Sauron, dem Fürsten der Finsternis, die Stirn zu bieten. Nur einer der Zauberringe, die einst vom unsterblichen Volk der Elben geschmiedet wurden, fehlt ihm noch, um seine Macht über den ganzen Kontinent "Mittelerde" auszudehnen. Auf dem Weg ins "Reich des Bösen" werden einige Schlachten geschlagen und Männerfreundschaften besiegelt, Frauen kommen nur in Gestalt entrückter Halbgöttinnen vor.
Anonsten wimmelt J.R.R. Tolkiens welt von fantastischen Gestalten. Es gibt Zauberer, Zwerge, reitende Geister, wandernde Bäume, Lichtgestalten, finstere Orks und ganz normale Menschen. Eine reizvolle Herausforderung für jeden fantasiebegabten Filmemacher, die ohne moderne Tricktechnik nicht zu stemmen wäre. Zumal die Hauptfiguren keine muskelbepackten Conan-Verschnitte sind, sondern der Gattung der Hobbits angehören - und die sind nur knapp einen Meter groß. Das Problem löst der Regisseur am Computer: Hobbit-Darsteller wie Elijah Wood und Ian Holm werden nachträglich geschrumpft. Gut 1200 Computertricks baut die neuseeländische Effektschmiede "WETA FX" in die Trilogie ein, die Postproduction-Phase wird noch einmal auf ein Jahr veranschlagt.
In seinen raren Interviews beruhigt Peter Jackson die Fans, die ein seelenloses Stück Trick- und Popcornkino berfürchteten: Man habe sich so eng wie möglich an die ausufernde Romanvorlage gehalten, und die Figuren bei der dreijährigen Arbeit am Script und beim Dreh "kennen, lieben und verstehen" gelernt.
Deren Besetzung machte anfangs erhebliche Schwierigkeiten. Namhafte Stars wie Daniel Day-Lewis waren nicht bereit, über ein Jahr in Neuseeland zu verbringen und alle anderen Projekte auf Eis zu legen. Insgesamt waren 77 Sprechrollen zu besetzen, alles in allem stehen rund 1700 Mitarbeiter für dieses Riesenprojekt auf der New-Line-Gehaltsliste.
Mit dem Deutschland-Start am 19. Dezember 2001 will der Kinowelt-Verleih sogar den flächendeckenden Großeinsatz von "Star Wars: Episode 1" im August 1999 toppen: ""Der Herr der Ringe" wird mit über 1000 Kopien starten", bestätigt Kinowelt-Sprecherin Svenja Homölle. Der Kassenerfolg ist quasi so gut wie vorprogrammiert, obwohl der unvermeindliche Werberummel noch nicht einmal begonnen hat.
J.R.R. Tolkiens Roman gehört mit über 50 Millionen verkauften Exemplaren zu den ewigen Welt-Bestsellern, und die Tolkien-Community aller Länder wird in die Kinos stürmen. Als am 7. April ein erster Trailer ins Internet gestellt wurde, stürzten sich innerhalb der ersten 24 Stunden 1,67 Millionen Besucher auf die "Lord of the Rings"-Website - und damit war der bisherige Rekordhalter "Star Wars: Episode 1" um fast 200.000 Zugriffe geschlagen.

Peter Ludewig

(Danke an Jörg und Sannyu!)

English Summary:
In the German TV-Magazine TV Spielfilm appeared this new exclusive official photos. At the first picture we can see Gandalf in Moria and at the second photo many warriors of Rohan and Gondor.

The German article is an good summary for all Tolkien-Newcomer but nothing new.

(Thanks to Jörg and Sannyu!)

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