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John Howe Interview

; Quelle: Niederländische HdR-Seite

Leo von der niederländischen Seite zur HdR-Verfilmung traf Tolkien-Künstler John Howe auf dem Elf Fantasy Fair 2001 in den Niederlanden und sprach mit ihm über den Balrog, Tom Bombadil und Peter Jackson.

Hier die deutsche Übersetzung des Interviews:

" "
John Howe während der Lesung

Heute morgen, während ihrer Lesung, erwähnten sie, dass es schwer war, einige der Charaktere zu zeichnen. Können sie uns ein Beispiel geben?

Ents. Ents sind sehr schwer zu zeichnen, Ja, aber ich finde viele ... Ich finde die Elben sind ebenfalls nur sehr schwer zu zeichnen, weil sie so wunderschön sind. Ich mag die Art, wie Peter Jackson Legolas darstellt, er ist großartig. Ich meine, es ist zwar nicht die Art, wie ich ihn mir vorgestellt habe, aber ich denke, er sieht einfach wundervoll aus. Und die Elben, ich war sehr überrascht von Elrond, diesem Typen aus Matrix, er ist eine großartige Wahl, er sieht wirklich gut aus. Vielleicht die Hälfte der Dinge im Film sehen nicht so aus, wie ich sie mir vorgestellt habe, aber ich mache ja auch nicht diesen Film. Es ist sehr schwer Menschen zu finden, die Elben spielen sollen ... denn Elben sind groß, und sollten unglaublich schön sein. es ist sehr schwer männliche Gesichter für diese Rollen zu finden. Genauso bei den Ents. Ich habe sie mir nie so vorgestellt, wie sie im Film dargestellt werden, ich meine, ich habe die Modelle gesehen, an denen sie gearbeitet haben, aber ich habe keine Ahnung, wie das nachher auf der Kino-Leinwand wirken wird.

Was war für sie die größte Herausforderung, mit der sie während der Arbeiten an diesem Film konfrontiert wurden?

Mit Alan Lee zusammen zu arbeiten ist einfach großartig. Es ist eine Schande, dass er heute nicht hier sein kann. (Anm.: Alan Lee ist wieder in Neuseeland und arbeitet an der Nachproduktion.) Die andere Sache ist, du begibst dich in dieses Projekt, und denkst, das wär das Projekt deines Lebens. Es ist auch ein sehr wichtiges Projekt, denn es ist einmalig. Ich dachte, dass der Herrn der Ringe etwas faszinierendes hat, aber nun wird mir klar, was wirklich interessant war an dem Projekt. Du triffst Leute, Leute mit denen du arbeitest, Leute die du kennenlernst...

Wie war es, als Concept Artist für die Verfilmung von DER HERR DER RINGE zu arbeiten? Wie eng arbeiteten sie mit den Setdesignern, den Requisiteuren und den Kostümdesignern zusammen?

Gut ... das war alles sehr passend, es gab nur ein paar Vorgaben. Ich meine, es gab ein paar Regeln, aber grundsätzlich war eine gute Idee einfache eine gute Idee, da war es dann egal, woher die kam. Es gab nicht wirklich die Situation, in der irgend jemand anders als Peter Jackson gegen eine Idee war. Es lag an uns, einfach unser Bestes zu geben und das taten wir. Wir durften einfach an den Sets arbeiten und an den Modellen ... und es gab fortwährend Feedback, das mal vor und mal zurück ging.

Ist es mal vorgekommen, dass eine Szene mit einem speziellen Kostüm oder einer Requisite gedreht wurde, und es hat dann nicht funktionier und alles musste überarbeitet werden?

Hmm... Ich war vor allem an der Ausstattung beteiligt, nicht so sehr, eigentlich überhaupt nicht, an den Kostümen. Aber gelegentlich muss man einen Schritt zurück machen und etwas wiederholen. Das ist eine Frage, wie alles funktioniert, man weiss, dass es auf dem Papier funktioniert, es funktioniert als Modell, aber es funktioniert eben manchmal nicht in voller Größe. Es wurden andauern Dinge verändert.

Sind sie auch noch in die Nachproduktion involviert, oder macht das nur Alan Lee?

Das ist etwas, dass kann man nicht aus der Entfernung tun. Ich würde wirklich gerne zurück nach Neuseeland fliegen, aber das ist halt nicht an der Tagesordnung. Ich bin mir aber sicher, dass die das hinbekommen [...]

Was ist ihrer Meinung nach der größte Fehler, den Peter Jackson in seiner Verfilmung gemacht hat.

Diese Frage kann ich nicht wirklich beantworten, das ist eine Frage für ihn... Ich habe natürlich ziemlich viel Respekt vor Peter, und ich wusste nichts über ihn, bevor ich nach Neuseeland kam. Ich hatte noch keinen seiner Filme gesehen. Aber um so mehr man ihn kennenlernt, um so mehr merkt man, was für eine großartige Persönlichkeit er ist. Ich denke er ist eine der Personen, die ehrenvoll in die Geschichte des Films eingehen werden, nicht nur als Macher von Thrillern und Horrorfilmen. Er hat die Fähigkeit, wirklich gutes Drama zu inszinieren, und es ist wirklich egal, welche künstlerichen Differenzen wir beide dabei haben.

Können sie uns erzählen, wie die Arbeit zwischen ihnen und Alan Lee aufgeteilt war?

Ich denke man sieht definitiv Alan Lees Arbeit, aber ich denke auch, dass niemand genau unterscheiden können wird, was von ihm und was von mir ist, weil eine Menge Dinge vermischt wurden. Alan hat doppelt soviel Zeit wie ich für diesen Film verbracht, daher gibt es auch einen großen Anteil an Dingen, die seinen Stil tragen. Ich habe Beutelsend gestaltet und die Einrichtung, er hat sich viel mit Waffen und Rüstungen beschäftigt, aber auch ich habe viel mit diesem schwarzen, schrecklichen Zeug in Mordor zu tun. Alan Lee war für alles andere veranwortlich, Edoras, Minas Tirith, usw... Es gab eine Menge Zeug, mal hier, mal da. Und sie haben eine Menge Sets gebaut ... und dabei berücksichtigt, dass es nichts schlechteres gibt, als wenn man in einem Film nur Landschaft hat, wie in einem typischen Conan-Film, riesige Landschaften und dann dort plötzlich eine Stadt steht *klong* meilenweit nichts drumherum, aber da ist einfach so eine Stadt. Und Peter Jackson hat wirklich hart gearbeitet, um dies zu verbessern, es muss einfach real aussehen, es muss geglaubt werden, dass sie sich tatsächlich dort befindet. Ich weiss nicht, was sie letztendlich durchgeführt haben, aber Mittelerde ist ein Ort voller Ruinen, voller verschwundener Völker und es gibt nur noch einen Bruchteil der Bevölkerung, die es im zweiten Zeitalter gab. Daher sollten auch überall Überreste herumliegen, all diese Ruinen und diese Völker, die sich langsam auflösen. Die Elben machen sich bereit, zu den Grauen Anfurten zu gehen. Und wieder weiss ich nicht, wieviel man davon tatsächlich im entgültigen Film sehen wird, aber es scheint dem gerecht zu werden, diese ganze Idee, dass es sich um das Ende eines Zeitalters handelt, und es nie wieder das gleiche sein wird.

Welcher Teil des Films wird wohl die größte Überrschung sein?

Ich denke, dass werden die Schlachtszenen sein, sowas hat man noch nie zuvor gesehen. Wir werden es alle sehen, wenn wir im Dezember ins Kino gehen. Die Szenen sind sehr schnell und ich denke, die Darsteller waren alles sehr gut und sehr emotional. Die Leute werden überwältigt sein, bei den Dingen, die sie am wenigsten erwarten, aber ich darf nicht erzählen... hehehehe...
Peter Jackson ist aber kein Trottel, er wollte nicht der Typ sein, der in die Geschichte eingeht, als der Mann, der den Herrn der Ringe das zweite Mal vermurkst... und er ist furchtlos, wenn er etwas will, da stellt man sich ihm am besten nicht in den Weg, sonst wird man platt gewalzt. Er ist ein faszinierender Mann, eine wirklich erstaunliche Person, und durch diese glücklichen Umstände fiel ihm der Film ohne besonderen Grund in die Hände. Er ist nicht der Ridley Scott oder der John Boorman, oder einer dieser Leute, an die man automatisch gedacht hätte. Als er das Projekt annahm, wollte er fünf Filme daraus machen. Ein junger Filmemacher, der in Neuseeland lebt, möchte das ganze Ding in Neuseeland drehen, ich schätze am Anfang dachte jeder, dass er verrückt ist.
Aber bei genauerer Betrachtung realisiert man, dass es nirgendwo anders auf der Erde diese Landschaften gibt, nirgendwo anders auf der Welt hat man soviel Platz, die Sets zu bauen, die man will. Beispielsweise dort, wo sie Edoras aufgebaut haben; nirgendwo in Europa hätte man eine zweitausend Jahre alte Burg gefunden, die in 360 Grad Rundblick mit wundervoller Landschaft umgeben ist. Daher haben sie das ganze Ding einfach gebaut und ich meine die Landschaften in Neuseeland sind denen in Europa sehr ähnlich, aber es ist nicht das gleiche, da ist noch etwas seltsames, das ist wirklich Mittelerde. Und wenn diese Sets und die Modelle alle glaubwürdig sind, und ich bin mir sicher, dass diese Neuseeländer wissen was sie tun, dann ist das nicht Hollywood, sondern tatsächlich etwas besserers, sie sind einfach voran gegangen und haben das alles auf die Beine gestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das irgendwo anders hätte besser machen können, in den Staten, oder in Europa, weil das wäre zehn Mal so teuer geworden. Neuseeland hat sich als der beste Ort herausgestellt. Das war eine einmalige Chance und Peter Jackson ist hartnäckig. Seit Jahren wird er nach Hollywood gebeten, aber er will das einfach nicht, er ist nicht interessiert, er möchte Filme in Neuseeland machen.

Wie denken sie darüber, dass Fantasy-Zeichner die Vorstellung der Leute beeinflußt, beispielsweise wie sie, oder Alan Lee oder Ted Nasmith den Balrog mit Flügeln zeichnen, versuchen sie die Leute zu überzeugen, der Balrog habe Flügel.

Ja, das ist tatsächlich ein Problem. Ich habe keine Ahnung, ob er tatsächlich Flügel hat, aber ich dachte mir halt, Flügel wären toll. Ich habe in dieser Sache versucht ein paar Entscheidungen zu fällen, und ich habe eine Menge Zeit damit verbracht Dinge nicht zu zeichnen, während ich zeichnete, es ist nämlich auch wichtig, sich nicht alle Türen zu verschließen, und Dinge so zu zeichnen, dass da noch Raum für Spekulationen ist. So wie ich den Balrog gezeichnet habe, habe ich die Beschreibungen aus dem Silmarillion gesehen. Der Balrog aus dem Herrn der Ringe ist einfach der letzte Balrog, und es gab eine Zeit, in der diese Wesen in großen Horden herumgewandert sind. Aber das ist auch nur die Art, wie ich es sehe, nicht mehr. Ein sehr interessantes Problem, nicht wahr? [...] Und ich kenne diese Diskussionen “sollte es dies oder jenes in Mittelerde geben oder nicht?” Und die Leute sind so leidenschaftlich bei der Sache, für mich ist das schwer zu verstehen, denn es ist doch nur eine Geschichte.

Denken sie der Film wird den gleichen Effekt auf die Menschen haben?

Ja, das ist eine seltsame Sache, denn die Leute werden den Roman nie wieder so sehen, wie vor dem Film. Es wird einige spektakuläre, wirklich atemberaubende Szenen geben und natürlich wird diese die Vorstellungen der Leute beeinflußen. Aber wie Jackson immer wieder selbst sagt, man muss das Buch nicht verbrennen, um den Film zu sehen.

Haben sie die Bakshi-Zeichentrick-Version von der Herr der Ringe gesehen?

Ja, ich habe die schon ein paar Mal gesehen und ich mag sie nicht. Klar, in beiden Filmen gibt es ähnliche Änderungen. Aber es müssen immer Dinge rausgeschnitten werden, weil man einfach nicht die Zeit für alles hat. Und Peter hat immerhin das Glück, drei Filme machen zu dürfen. Und soweit ich weiss, macht er sehr lange Filme und schneidet so wenig raus, wie möglich. Aber beispielsweise Tom Bombadil würde auf der Kinoleinwand niemals funktionieren, weil er die Geschichte nicht vorantreibt.

Was ist ihre Lieblingsszene aus dem Silmarillion?

Gute Frage ... Ich denke nicht, dass ich eine habe. Was ich am Silmarillion so mag, sind die großen Geschichten, die Tolkien rauf und runter erzählt. Man wird von einer Menge von Personen und Zeitaltern fortgerissen, und dann, plötzlich, kommt es wieder nur auf eine einzige Person an, und dann breitet sich seine Geschichte wieder aus. Das ist meiner Meinung nach das faszinierende am Silmarillion, Tolkien hat beides ziemlich gut hinbekommen, er hat die Fähigkeit, sowohl episch zu schreiben, kann aber dies auch ablegen und die Tragödie einer einzelnen Person beschreiben. Ich habe kleine Lieblingsszene, weil einfach alles so großartig ist. Ich denke nicht, dass das in einen Film passen würde.

Wenn sie an einem Ort in Mittelerde leben könnten, wo wäre das?

Ich weiss nicht, ich würde gerne ... keine Ahnung, ich denke ich würde dort nicht gerne leben.

Hören sie Musik, wenn sie malen?

Ja, aber das was ich höre steht in keiner Beziehung, zu dem was ich zeichne. Was höre ich? Ich höre viele Film-Soundtracks, eine Menge ... das kann ich euch nicht sagen .. (lacht).. Mechanics, Springsteen, viel klassische Musik. Und ich mag das Radio wegen der Nachrichten.

Kennen sie Bands, die sich von Tolkien inspirieren lassen? Blind Guardian, Glas Hammer...

Ja, klar ... wir haben eine Menge Musik von Leuten bekommen. Mein Lieblingsmusiker von Tolkien inspiriert ist .... ich kann mich nicht an den Namen erinnern, aber ich denke, er ist schon tot. Ein Finne, mein Gott, wie ist sein Name, ich kann mich nicht erinnern... hehehe.. ich habe auch nur eine Raubkopie seine Kassette zuhause, die ist sehr gut. Ich freue mich auch schon auf den Soundtrack zum Film, der sollte sehr gut werden.

Stehen sie wegen ihrer Kunstwerke in Kontakt mit den Tolkien-Erben?

Ja, auf einer professionellen Basis. Ich habe Korrespondenz zu Christopher, weil er sehr genau darauf achtet, was mit Buchcovern und so vorgeht. Er hat die Chance die Buchcover vor der Veröffentlichung zu sehen, bei den Kalendarn ist das anders. Wenn ich den Auftrag für ein Cover bekomme, zeichne ich eine Skizze, die schicke ich dann dem Redakteur, der sie an Christopher weiterleitet, der seine Meinung dazu abgibt. Und dann bekomme ich es zurück und zeichne das Bild. Wenn Änderungen gemacht werden müssen, werden sie im Statium der Skizze gemacht.

Welche Künstler oder künstlerischen Bewegungen haben sie am meisten beeinflußt?

Das ist eine harte Frage, die kann man nicht in drei Worten beantworten. Ich meine, man muss die künstlerischen Einflüße nach der Reihenfolge ordnen, wie sie kamen. Als ich noch sehr jung war, war ich von Illustratoren beeinflußt, aber nun ist das nicht mehr so, was nicht bedeutet, dass ich ihre Arbeit nicht mehr achte. Frank Gazetta beispielsweise hat mich ziemlich beeindruckt, als ich fünfzehn war, dann entdeckte ich Leute wie Bernie... all diese amerikanischen Comic- und Fantasy-Zeichner. Langsam wurde ich dann mit anderen, älteren Zeichnern bekannt. Die Jahrhundertwende war meine Lieblingsperiode. Langsam wurde ich vertraut mit künstlerischen Bewegungen und all den anderen wunderbaren Künstlern. Aber es wäre vergeblich, die jetzt alle aufzulisten, denn das sind viel zu viele.

Habe Tolkiens eigene Illustrationen sie beeinflußt?

Ja, aber ich nutze seine Zeichnungen mehr als Informationsquelle, als als Inspiration. Es gibt eine Menge Informationen in J.R.R. Tolkiens Kunst .. eine Menge Informationen sind direkt über die Bilder erhältlich, aber der Stil ist komplett anders als meiner. Daher erübrigt sich die Frage der Inspiration. Es handelt sich um eine klare Darstellung davon, wie er die Dinge sah. Das ist manchmal ziemlich nützlich.

Haben sie sich zu einem Tolkien-Zeichner entwickelt?

Wahrscheinlich ja (lacht) .... Ich verkaufe mich, weil die Leute alles beschildern wollen. Es ist sehr schwer, beispielsweise in Frankreich, vor allem in Frankreich. Die Franzosen beschildern die Leute gerne, und eine Menge meiner Arbeiten habe ich in Frankreich gemacht, dort werde ich immer als der Tolkien-Zeichern beschildert. Aber irgendwie ist das ja auch logisch, immerhin haben die Hälfte meiner Bilder etwas mit Tolkien zu tun.

Vielen dank für das Interview

Gern geschehen...
..


English Version:

Leo from http://www.lordoftherings.nl met the concept artist John Howe at the Elf Fantasy Fair 2001 and talked with him about the Balrog, Tom Bombadil and Peter Jackson.

Here it is:

Earlier on this morning during your lecture you mentioned there are some characters you find hard to draw. Can you give us an example?

Ents. Ents are very hard to draw, yeah I find many... I find the Elves very hard to draw as well because they are so beautiful. I like the way Peter Jackson portrayed Legolas, I think he’s great. I mean it’s not at all the way I see him, but I think he looks wonderful. And the other Elves, I’m very surprised by Elrond, the guy from the Matrix, but I think it’s a great choice, he looks really, really good. Maybe half of the things in the movie I don’t see the way as the movie does, but I’m not making the movie. It’s difficult to find men to play Elves you know... Elves should be tall, they should be incredibly beautiful. It’s difficult to find male faces for such parts. As for the Ents, I have not seen the way they are going to show the Ents, I mean, we saw the miniatures they were working on, but I have no idea what it’s going to look like on the big screen.

What was the biggest challenge you faced while working on the movie?

Working next to Alan Lee, he’s amazing. It’s a shame he couldn’t be here (both John Howe and Alan Lee were invited to the Elf Fantasy Fair, but Lee is currently still working in New Zealand -leo). And the other thing is, you go into a project like this thinking this is the project of a lifetime, it’s a very important project given the fact that they are only going to do this once. I thought there was something intriguely valid in Lord of the Rings that I wanted to do it, but now I realise that what is really interesting about a project like this is the people you get to meet, the people you get to work with, the people you get to know...

What was it like working as a concept artist for the Lord of the Rings movie? How closely did you get to work with the set designers, props designers, costume designers etc. etc.?

Well... it was all very ‘organic’, there were very few lines drawn. I mean there were rules, but generally a good idea was a good idea, no matter who it came from. So there was not really a situation in which everyone else but Peter Jackson could veto an idea. And it was up to us to simply put forward the best we could come up with, and then it went from there. And we were allowed to go in and work on the sets ourselves, and the miniatures... There was a lot of continual feedback going back and forth all the time.

Did it occur that they would shoot some scenes with a specific costume or prop, and that it didn’t quite work out so you’d have to do it all over again?

Umm... I was mostly involved in the enviroments and not so much involved, actually not at all, in the costumes. But occasionally you had to go back and redo everything. It’s all a question of how things work, you know they work on paper, they work as a small model but they don’t always work in full size. Things were being changed all the time.

Are you still involved in post-production, or is all of it done by Alan Lee?

(nods) yeah, it’s something you can’t do at a distance, I’d love to go back to New Zealand for it but appearantly it’s not the order of the day. I’m sure they’ll manage, they are wrapping up this summer, so..

What do you think is the biggest mistake Peter Jackson made while working on the movie?

I really can’t answer that, that’s a question for him... I have enormous respect for Peter of course, I didn’t know anything about him before we went to New Zealand, didn’t have a clue about what he’d done, I’d never seen one of his movies. But the more you get to know him, the more you realize he is really a grand person, he is honestly one of the people that will go down in filmmaking history and not just as the maker of thrillers or horrorfilms. He’s capable of making good, really wonderful drama, so whatever artistic diffirences we might have had are really irrelevant.

Can you tell us a bit more about how the work was divided between you and Alan Lee?

I think you’ll deffinitly see Alan Lee’s work, but I think noone will know which is his and which is mine exactly, because a lot of things got mixed up. Alan spent twice as much time on the movie so he’ll have a huge ammount of things that look very much like his style. I did Bag End, the interior, and I did a lot of fiddling around with weapons and armoury and I also did a lot to do with Mordor, all that black, terrifying stuff. And Alan Lee basicly did the other stuff, Edoras, Minas Tirith, etc. etc. And there were bits and pieces here and there. They build quite a lot of sets considering ... umm... well, there’s nothing worse then these movies where you have nothing but landscapes, a typical Conan the Barbarian-movie, with all those huge landscapes and then suddenly there’s a city (makes gesture) *klonk*, there’s nothing else around for miles and miles, but there’s a city. And that’s a thing I think Peter Jackson is working hard to improve upon, because it has to look real, it has to look like it’s supposed to be there. I don’t know how much they were able to do, but Middle-earth is a place that is filled with ruins, it’s full of people that disappeared and it only has a fraction of the population it had in the second age. So there should be all these remains lying around, all these ruins and all these civilisations that are slowly declining. The Elves that are getting ready to go to the Grey Havens. And again I don’t know how often you’ll come across these things in the movie but it seems really appropriate, this whole idea that it’s the end of an age and it will never be the same again.

What part of the movie do you think will be ‘big’, will surprise everyone?

I think the battle-scenes will be, you know, never seen before. We will all see when we will go see the movies in december, but I think it will be very fast. I think.. I know all the actors were very good, there was a lot of emotion in them, I think it was a happy movie in that sense, but I think the people will be blown away by the things they least expect, and I can’t tell you what heheh....
Peter Jackson is no fool, he doesn’t want to go down in history as the man who screwed up Lord of the Rings for the second time, so... and he’s fearless, if he wants something you might as well step out of the way because you’ll get strodden flat if he has to get past you to get it. He is an amazing man, he really is an astonhising person, and there’s this amazing set of circumstances before the film ended up in his hands, for no good reason honestly. He’s not the Ridley Scott or the John Boorman or the people you would automatically think of it to do it. When he took it on he made like what, five movies? A young filmmaker, living in New Zealand, wanted to shoot te whole thing in New Zealand, I think initially everybody thought it was a crazy scheme. But when you look, you realise that nowhere else in the world would you have the same landscapes, nowhere else in the world would you have the room to build the sets that you wanted, because where they build Edoras for example; anywhere in Europe there would be a castle on it for the last two thousand years, for as in New Zealand they had 360 degrees of wonderful landscape they could shot. So they could build the whole thing, and I mean you saw the landscape in New Zealand, it is very similar to Europe, but it’s not quite the same, it’s something, something strange, so it really is Middle-earth. And if the sets and the miniatures and all that are convincing, and I’m sure that these Kiwi’s know what they are doing, it may not be Hollywood but it is literally the next best thing and even better, and they just go ahead and did it all. And I can’t imagine now doing it anywhere else, you couldn’t do it in the States or in Europe ‘cause it’d cost ten times this much, and New Zealand turns out to be the best place after all. It was an unique chance, and Peter Jackson is so strong willed, people have been asking him to come to Hollywood for ages but he doesn’t want to, he’s just not interested, he wants to make films in New Zealand.

How do you feel about fantasy-illustrators influencing the vision of people, for instance if you or Alan Lee or Ted Nasmith draw a Balrog with wings you try to convince people it has wings.

Well, that’s a problem really. I don’t know if it had wings either, but I thought wings would be great! I try to make as few decisions I can of that nature, and I spent a lot of time not drawing things when I’m drawing, because I think it’s very important not to close all the doors and to draw things so, so tightly that there’s no room left for speculation. The way I see the Balrog is largely drawn on the way I find them to be in the Silmarillion. Because, well, the Balrog in Lord of the Rings is the last Balrog, so once there was a time that these things wandered around in great, great hords. But that’s just the way I see them, nothing more. But it’s an interesting problem isn’t it? Because you are condamned to drawing a certain number of things. And you know I’ve seen these debates about ‘should there be this in Middle-earth or not?’ And people are so passionate about it, and I find that very hard to understand because it is just a story...

Do you think the movie will have the same effect on people?

Yeah, it’s a funny thing really. Because the way people see the book will never be the same, because I think there will be some spectecular, really breathtaking scenes, and it’s obviously going to influence the vision people have. But then again, like Jackson said himself, it’s just a movie, and you don’t have to burn the book when you go see the movie...

Have you seen the Bakshi Lord of the Rings movie/cartoon?

Yeah... I’ve seen it a few times, I didn’t like it. But basicly the changes in both movies are similar. There are things you have to cut because they only have this much time. I mean Peter is so fortunate to have three movies. And he’s making long movies as far as I know, the cutting he does is the absolute minimum that he has to do. But obviously Tom Bombadil may never make it to the screen because he just doesn’t get the story going.

What’s your favorite scene from the Silmarillion?

That’s a good question... (thinking)... I don’t think I have one. What I like about the Silmarillion is that Tolkien is contnually going back and forth with very large stories. You see sweeping masses of people and time, and then suddenly it comes back into focus on one single person and his story and it broadens back out again. I think that’s fascinating about the Silmarillion, because Tolkien does both very well, not only is he capable of writing epic but he’s also capable of putting that aside, dropping down into the picture and find the tragedy of one person. I don’t have a favorite scene, no, it’s all so grand. I don’t think it would loan itself for a movie.

If you could live in any place in Middle-earth, where would it be?

I don’t know... I’d love to visit, don’t think I’d want to live there...

Do you listen to music when you are drawing?

Err...yeah, but there’s no relation between what I listen to and what I draw. What do I listen to? Quite a lot of movie soundtracks. A lot of... (thinking)... I eally can’t tell you hehe.. How do you come up with these questions? I love the Mechanics, Springsteen, a lot of classical music. I like the radio because it has the news...

Are you familiar with the bands that are inspired by Tolkien’s work? Blind Guardian, Glass Hammer...

Yeah of course.... we got sent tons of music by people. My favorite Tolkien inspired musician is... (damatic pause)... I can’t remember his name, I think he’s dead now. Finlandish (I assume he means Finnish -leo) I think he is, my god what was his name... I can’t remember hehe.. I’ve got a pirate tape at home, it’s very good. I’m looking forward to the movie soundtrack, it should be very good.

Have you been in contact with the Tolkien-estate about your artwork?

Yes, on a professional base. I’ve corresponded with Christopher because he looks very closely at what’s going on on bookcovers and such things. He gets the chance to see the sketches from the bookcovers before the book is released, obviously it’s diffirent for calendars. But when I get commission on a bookcover I draw a sketch, send it to the editor who passes it on to Christopher who gives his opinion, and then I go ahead and do the picture. So if changes are to be made, they are made at the stage where it is still a sketch.

Which artists or artistic movements have influenced you the most?

That’s a very tough question to answer in three words... I mean you have to place your artistic influences in the order that they come. And when I was very young I was influenced by illustrators when in fact I don’t quite see it the same way now, which doesn’t mean I don’t respect their work anymore. I was blown away by Frank Gazetta when I was fifteen, then I discovered people like Bernie.. all american comic or fantasy-illustrators really. And then I slowly came to know other, older illustrators. Turn of the century was my favorite period. And then I slowly became familiar with other artistic movements and all those other wonderful, wonderful artists. But it’s a bit pretentious to make a list of all these people because there is just so much.

Do you sometimes draw on Tolkien’s own art for inspiration?

Well, I draw on his art for information not so much for inspiration. I think the information contained inside J.R.R. Tolkien’s art is very deep, it’s a... what am I trying to say... There is a lot of information directly available inside his pictures, but the style is very, very diffirent from what I’m doing, so it’s not a question of actually drawing any inspiration from him. But it’s a very clear representation of what he thought, so I find that quite usefull some times.

Do you feel that you are typecast as a Tolkien illustrator?

Appearantly yeah hehehe.... I get sold because people always want to put tags on everything. It’s very difficult, in France for instance, it’s especially bad in France, the French like to put labels on people, and a lot of my work gets done in France, and you immediatly get labelled as Tolkien-illustrator. But I suppose since half of my work has to do with Tolkien it’s a label that is perfectly logical.

Okay, thank you very much for this interview.

You are welcome...


[read the original Interview at http://www.lordoftherings.nl ]

(Big thanks to Leo from http://www.lordoftherings.nl)

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