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herr-der-ringe-film.de

Über Elbensprache und Disko-Boots

; Quelle: Imladris

Das Filmmagazin Total Film sprach mit Cate Blanchett über ihre Rolle als Herrin von Lothlórien, Galadriel.

Ist es schwer, einen Charakter aus einer solch bekannten Geschichte zu spielen?
Das ist eine Herausforderung, im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir benutzen weniger unsere eigene Vorstellung, sondern hielten uns an wirklich jedes Detail aus dem Roman. Das ist außerdem eine große Verantwortung, weil Millionen dem HERR DER RINGE verfallen sind und wir wollen ihnen eine wunderbare Kinoerfahrung bieten.

Was hat sie als Galadriel inspiriert ?
Ich habe mir die Konzept-Zeichnungen angesehen und mit den Künstlern von der Maske, WETA Technikern und Kostümdesignern zusammengearbeitet, die mit diesen Büchern aufgewachsen sind. Ich kann den Ausdruck ihrer Beziehung zu diesem Buch bezeugen und wie sie es zu einem Teil von sich gemacht haben.

Haben Sie etwas von ihr in sich wieder erkannt?
So betrachte ich Charaktere eigentlich nicht. Sie werden sich immer abhängig durch die Umstände verändern. Galadriel ist ein Gefäß voller Tugend und Reinheit und weißem Licht, aber sie ist durch die Macht des Ringes in Versuchung. Was mich mit ihr verbindet ist die enorme Traurigkeit über den Fluß der Zeit. Sie kann ihre Position, diese Ordnung zu verändern, spüren. Aber da ist auch Freude in dieser Melancholie - die sie entlastet.

Wie vertraut waren sie vor dieser Produktion mit Tolkiens Werk?
Nicht besonders - Ich habe nur den HOBBIT gelesen, seit ich dabei bin. Das ist eine unglaublich dunkle Geschichte, sowohl ursprünglich, als auch fantastisch.

Wie nähert sich Peter Jackson diesen dunklen Elementen in DER HERR DER RINGE?
Ich denke es ist sehr wichtig bei diesem Material, dass man einen Regisseur hat, dessen Ursprünge im Horror- und Fantasy-Genre liegen. Jetzt jedoch bei unserer Zusammenarbeit sagte er immer, dass alles so realistisch wie möglich sein sollte, obwohl wir Elben spielen. Der Zuschauer kann sich nur auf uns einlassen, wenn wir sowohl realistisch, emotional und psychologisch spielen, als auch visuell an die Geschichte angepasst.

Wie gingen sie mit den sprachlichen Anforderungen um, die diese Rolle mit sich brachte?
Oh ja, Galadriel spricht einige ihrer Dialoge in Alt-Elbisch, eine Sprache, die von Tolkien erfunden wurde. Das ist wie keine Sprache, die ich zuvor gesprochen habe. Sie scheint durch die keltischen Einfüße vertraut, aber gleichzeitig ist sie auch total unbekannt. Viele der Dialoge sind sehr formal, aber nicht wie schlechtes Shakespeare. Wir haben versucht, dies zu vermeiden.

Galadriel ist nur eine der wenigen Frauen in diesem Film. Fühlten sie sich von den vielen Männern mit Schwertern eingeschüchtert?
Nein, sie ist die Königin der Elben! Dann habe ich noch diese Disko-Boots an, die mich ein ganzes Stück größer machen. Und natürlich hat Galadriel auch ein bisschen Macht. Aber, wie jeder in einer Machtposition, muss sie diese nicht anwenden.

English Version:

The latest edition of Total Film also included an interview with Cate Blanchett, who plays Galadriel.

How hard is it taking on a character from such a well-known story?
It’s a challenge, in the best possible sense because we’re using our imaginations rather than following every last detail in the novel. It’s also a huge responsibility because millions are to The Lord of The Rings and we want to give them a wonderful filmic experience.

What inspired you as Galadriel?
I looked at the concept drawings, and I’m working with make-up artists, Weta technicians and costume designers, who’ve grown up with the books. I’m able to witness the expression of their connection to the book and how they make it their own.

Is there anything about her that’s purely yours?
I don’t really look at characters that way. They’ll mutate depending on the circumstances. Galadriel is a vessel of goodness and purity and white light, but she’s tempted by the power of the power of the Ring. What I’ve connected to is her enormous sadness at the passing of time. She can sense her position in the changing order. But there’s a joy in the melancholy – she can be released.

How familiar with Tolkien’s work were you before the production?
Not hugely – I’ve only read The Hobbit since I’ve been involved. It’s an incredibly dark story, primal as well as fantastical.

How does director Peter Jackson approach this element of darkness in The Lord Of The Rings?
I think it’s important for this material to have a director who has his feet planted in gore and fantasy. Yet when we’re working, he’s always saying everything has to be grounded in realism, even though we’re playing elves. People can only relate when we act realistic and are emotionally and psychologically, as well as visually, invested in the story.

How did you deal with the part’s language requirements?
Well, Galadriel speaks some of her dialogue in Old Elvish, a language Tolkien created. It’s not like any language I’ve attempted to speak before. It sounds familiar because of the Celtic influences, but it’s completely unfamiliar at the same time. Much of the other dialogue is very formal, but its not like bad Shakespeare. We’ve tried to avoid that.

Galadriel is one of the few women in the movie. Are you ever intimidated by all those big men with swords?
No, she’s the Queen Of The Elves! I’ve got these glam-disco platform boots, which make me much taller. And, of course, Galadriel has a little bit of clout too. But, like anyone in a position of power, she doesn’t need to wield it.


Thanks for typing all that up, Samwise!
And thanks for the News, Imladris!! :)

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