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Korrespondenz mit Ian McKellen

Sir Ian McKellen (Gandalf) hat sich wieder die Zeit für seine Fans genommen und ein Haufen E-Mail beantwortet.

Hier ein paar ausgesuchte Fragen und Antworten, frei übersetzt:

Frage: In dem Roman ist Frodo am Anfang 33 Jahre alt, und als die Handlung richtig ins Rollen kommt, ist er 50. Elijah Wood ist noch nicht einmal 20. Ist Frodos Alter unverändert, oder wurde er jünger gemacht? Jemand hat mal erwähnt, dass im Film zwischen der Geburtstagsfeier und Gandalfs Rückkehr nur ein paar Monate lägen. Im Roman sind das 17 Jahre.

Antwort: Frodos Alter wird im Drehbuch nicht erwähnt, aber ich erinnere mich, dass Hobbits langsamer altern als Menschen. Bilbo feiert seinen 111. Geburtstag und beginnt grade erst in die Jahre zu kommen. Wenn man von dem Verhalten von Frodo und seinen Freunden ausgeht, sind sie am Anfang der Geschichte jung. Die Ereignisse im Film sind aber nicht kalendarisch präzise festgelegt.

Frage: Ich vermute, dass Peter Jackson und die Drehbuchautoren einige Diskussionen über die Enden der drei Filme geführt haben, ob sie die Ende so lassen wie im Roman, oder sie vor oder zurück zu verschieben, um das Ende für den Zuschauer befriedigender zu machen.

Antwort: Dem Drehbuch zufolge stimmen die Enden der Filme ziemlich mit denen in den Romanen überein. Ich bin mir sicher, dass jeder Film als einzelne Einheit unterhalten soll, aber die ganze Geschichte wird erst am Ende des dritten Teils beendet. An einem fernen Tag wird es möglich sein, alle drei Teile hintereinander zu schauen - ob Zuhause oder im Kino. Eine Erfahrung, die wohl weniger ermüdend sein wird, als den ganzen Roman am Stück zu lesen.

Frage: Wurden Szenen nur für die DVD gefilmt, die nicht im Kino gezeigt werden, sondern nur in einem Director}s Cut. Wird Tom Bombadil in diesem Director}s Cut vorkommen?

Antwort: Bombadil ist nicht im Drehbuch enthalten. Im letzte Schnitt wird wahrscheinlich schon Material rausgeschnitten, dass dann auf der DVD wieder zu sehen ist.

Frage: Können sie bestätigen, dass Saruman bei einem Fall vom Orthanc stirbt und im Rest der Filme nicht mehr vorkommt? Ich denke (und damit teile ich wohl die Meinung vieler Tolkien-Fans), dass diese Handlungsänderung nicht akzeptabel ist. Ich bin damit einverstanden, dass Bombadil nicht vorkommt, ich bin mit der Erweiterung Arwens einverstanden, aber diese Änderung wäre schrecklich.

Antwort: Ich kann sie beruhigen, dass Arwens Charakter sich nicht von dem im Roman unterscheiden wird! Ich darf allerdings nicht verraten, wo und wie Saruman genau stirbt, aber es wird gegen Ende des dritten Teils sein. Tut mir leid, dass sie drei Jahre warten müssen, um dies selbst herauszufinden.

Frage: Abgesehen von Gandalf, welchen Charakter oder welches Wesen aus Tolkiens umfangreicher Fantasie mögen sie am liebsten, finden sie am interessantesten?

Antwort: Baumbart ist mein Favorit. Jeder der sich mal im Wald verlaufen hat (Blair Witch Projekt), beginnt irgendwann zu glauben, dass die Bäume gehen und sprechen können.

Alle Fragen und Antworten findet ihr auf der offiziellen Seite von Ian McKellen.

English Version:

In an exceptionally revealing E-Post report, Sir Ian McKellen (Gandalf) writes that Arwen's character does not diverge from the books, and Saruman dies in the third film.

Here are the questions and answers:

Q: It has always seemed to me that the progression in Lord of the Rings equates to a geographical progression away from pastoral England (the Shire). If you look at the landscapes in the great Tolkien artists, they always seem quite "pastoral" and English, but become progressively less so as the Fellowship moves towards Mordor. In that respect, it must be difficult to overcome the essential non-Englishness of the New Zealand bush, which has such a unique character (esp. with its tree ferns). What steps, if any, are being taken to give the New Zealand bush a more "England-like" appearance?

A: I agree that Hobbiton and the Shire fit the middle-English countryside around Oxford, where Tolkien lived and wrote. Yet Middle-earth is its own place, less cultivated than England. The rolling green hills in New Zealand's North Island are reminiscent of Oxfordshire yet have their own personality which doubles well for the Shire. Elsewhere the varied landscapes match the demands of the story. As for the bush, there is a magical, long-lost wildness that the native vegetation enhances. I think, in one of the indoor sets, I did spy an imported English oak amongst the ferns. Equally, the film's Treebeard would look at home in the woodland with which Tolkien was familiar.

Q: In the novels, Frodo begins the story at age 33, and he is 50 when the plot really kicks into action; yet Elijah Wood is not yet 20. Has Frodo's age been kept the same in the screenplay, or has he been made younger? Also, someone said that the script version had only a few months pass between the birthday party and Gandalf's return to the Shire, while in the novel these two events are separated by 17 years.

A. Frodo's age is not mentioned in the screenplay but remember that Hobbits age slower than humans. Bilbo celebrates his eleventy-first birthday yet is only beginning to feel his years. It is clear from their behaviour that Frodo and friends are young when they are introduced in the story. The events of the film are not measured with any calendar precision.

[read on at mckellen.com]

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