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Die große Chance für New Line

; Quelle: The Hollywood Reporter

Am 4. Juni flogen acht Mitglieder der New Line Führungsetage mit Bob Shayes Privatjet von Los Angeles nach Wellington um sich die erste Rohschnittfassung von DER HERR DER RINGE: DIE GEFÄHRTEN anzusehen - Der Hollywood Reporter berichtet.

Die Namen dieser acht Auserwählten lauten Bob Shaye, Michael Lynne, Toby Emmerich, Rolf Mittweg, Russell Schwartz, David Tuckerman, Steve Einhorn und Marc Ordesky.
Shaye sei sehr nervös gewesen, denn in Wellington sollte sich erstmalig herausstellen, ob sich die gewaltige Investition für New Line gelohnt hat oder nicht. In Peter Jacksons privatem Kinosaal sahen diese acht Personen den ersten Teil der Trilogie als Grobschnitt. Die Länge dieser Version war ganze drei Stunden und 23 Minuten lang! Nach Angaben des Hollywood Reporter gut eine halbe Stunde länger als die entgültige Version.

Shaye und Lynne waren trotz ihrer hohen Erwartungen völlig begeistert von dem was sie sahen, berichten Insider, begeistert und erleichtert.

Seit VOM WINDE VERWEHT war das Ring-Epos das größte Wagnis der Filmgeschichte. Noch nie hatte eine Produktionsfirma ein Projekt dieser Größe bewilligt, bevor überhaupt nur eine Szene gedreht worden war.

Bob Shaye ist überzeugt, dass dieses Projekt New Line zurück zu seinen Wurzeln führt. Das Ring-Epos könnte einige Veränderungen für New Line bringen, die bisher als Independent-Produktionsfirma galten und mit Filmen wie dem 70-Millionen-Dollar-Projekt LITTLE NICKY oder Kevin Costners 13 DAYS nicht grade erfolgreich waren. Größte Pleite der Vergangenheit war wohl Warren Beattys TOWN AND COUNTRY, der für ein Budget von 40 Millionen Dollar angesetzt war, schließlich 85 Millionen Dollar kostete und nicht einmal 7 Millionen Dollar wieder einspielte.

Zu New Lines erfolgreichen Projekten zählt unter anderem die AUSTIN POWERS Serie und RUSH HOUR.

Der Hollywood Reporter berichtet außerdem über den Ausstieg von Michael DeLuca durch die Fusion mit Warner/AOL.

Fazit des Artikels: DER HERR DER RINGE wird New Line entweder an die Spitze des Erflogs oder in den Ruin treiben.

Vor drei Jahren wechselten die Rechte von Miramax zu New Line, weil Miramax nur einen Film aus dem Stoff machen wollte. Aber Peter Jackson war zu sehr Fan des Romans, um ihn derartig zu kürzen. Er wollte das Buch würdig verfilmen und Miramax gab Jackson sieben Tage Zeit, eine neue Produktionsfirma zu finden. Da schlug New Line zu.

Ursprünglich waren 60 Millionen Dollar pro Film eingeplant, aber das Budget wurde auf 90 Millionen (also 270 Millionen Dollar insgesamt) aufgestockt. Gerüchten von Insidern zu Folge soll das derzeitige Budget bereits die 300 Millionen Dollar Marke überschritten haben, was New Line aber dementiert.

Um das Geld wieder reinzubekommen wurden Merchandising-Verträge mit Partnern in der ganzen Welt abgeschlossen, beispielsweise ein 20-Millionen-Dollar-Vertrag mit Burger King für den ersten Teil und einen Vertrag über 40 Millionen Dollar mit JVC für die gesamte Trilogie..

[...mehr Infos zur Firmenpolitik von New Line gibt es im Original-Artikel.]


English Version:

Changes, 'LOTR' shape the new face of New Line Cinema


By Stephen Galloway

On June 4, Bob Shaye and Michael Lynne, the co-chairmen of New Line Cinema, boarded Shaye's private plane for a flight from Los Angeles to Wellington, New Zealand, accompanied by a handful of their top executives.

Shaye was nervous. Three weeks earlier, 26 minutes of footage from his ultra-high-profile "Lord of the Rings" trilogy had received a positive reception at the Cannes film festival, but Shaye himself still hadn't seen a complete cut of the first movie, "The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring." Now was his chance.

Two days after leaving L.A., Shaye, Lynne, two of their top deputies (Toby Emmerich and Rolf Mittweg), marketing chief Russell Schwartz, distribution head David Tuckerman, home entertainment president Steve Einhorn and Fine Line Features president Marc Ordesky sat down with director Peter Jackson in his screening room and watched as the first rough assemblage of the movie unspooled...

[...read on at The Hollywood Reporter]

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