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Interview mit John Howe (Update)

; Quelle: Hemispheres

Das Luftfahrtmagazin Hemispheres sprach mit Tolkien-Designer John Howe über sein Verhältnis zu dem Mythenschöpfer und seine Arbeit am Set von DER HERR DER RINGE.

F: John, beschreiben sie uns zu Beginn einfach mal ihre Beziehung zur Verfilmung, speziell in Hinsicht auf ihre visuellen Beratung.

A: Alan Lee und ich wurden als konzeptionelle Künstler (conceptual artists) angestellt, das bedeutet, dass unsere Entscheidungen über das Aussehen von Mittelerde bestimmen. Also gestalteten wir alles was gebaut werden musste, ob als Miniatur oder am Set oder am Computer. Also alle Burgen, Hobbingen, Beutelsend, Edoras, Minas Tirth und das komplette Land Mordor.

F: Wie lange vor Drehbeginn waren sie schon dabei?

A: Über ein Jahr vorher. Wir hatten eine unglaublich lange Vorlaufzeit. Eine Menge Dinge mussten gemacht werden, aber zum Teil auch, weil [Regisseur] Peter [Jackson] wollte, dass alles stimmig ist. Ich vermute, obwohl das jetzt nur Spekulation ist, dass man nicht einfach jedes Volk einem anderen Künstlern zuordnen kann und am Ende etwas homogenes herauskommt. Also begannen Alan und ich einfach zu zeichnen, zeichnen, zeichnen, und wir teilten Mittelerde auf sehr natürliche Weise zwischen uns auf. Abhängig davon, wer grade verfügbar war und was auf uns zu kam, begannen wir die Welt zu visualisieren.

F: Jeder von uns, der Tolkiens Bücher gelesen hat, stellt sich Mittelerde und die ganze Umgebung anders vor, aber im Film werden wir eure Vorstellung von Mittelerde sehen.

A: Aber man wird viele Kleinigkeiten wiedererkennen, da bin ich sicher. Zum Beispiel Beutelsend wird man es sofort wiedererkennen. Hobbingen ist sehr nach Alans Stil gestaltet. Ihr werdet auch Rohan aus Alans vorheriger Arbeit wiedererkennen.

F: Was ich genau meinte ist, dass es aber ihre und Alans Vorstellungen sind.

A: Ja, absolut.

F: Eine große Ehre, oder?

A: Oh ja, das ist eine Ehre. Ich meine, das war eine ungeheure Verantwortlichkeit. [lacht] Es war ein wunderbarer Job. Die Erwartungen an unsere Arbeit waren ungeheur groß. Und wir haben an manchen Tagen 10 bis 12 Stunden gezeichnet, mehr als üblich. Eine Menge mehr, als wir beide es zuhause machen.

F: Hattet Ihr beide zu Beginn des Prozeß anfängliche Gespräche mit Jackson?

A: Ja, wir haben das Drehbuch gelesen und sind jede Umgebung genau durchgegangen, und Peter erzählte uns von seinen Vorstellungen und in welche Richtung es gehen sollte. Teilweise gab es schon fertige Artworks, die uns als Vorlage dienten. Und dann hatten wir den unglaublichen Luxus einfach zwei oder drei Wochen auszuprobieren, unsere Gedanken streifen zu lassen, alles durchzugehen, von oben nach unten, von vorne nach hinten ... das war unglaublich, sowas hatte ich noch nie zuvor gemacht.

F: Konnten Alan und sie viel zusammenarbeiten?

A: Ja, das war toll. Ich hab nur Lob und Bewunderung für Alan!

F: Hatten Sie sich schon vorher einmal getroffen?

A: Nein; wir trafen uns in 30.000 Fuß Höhe im Flugzeug.

F: Aber ich bin sicher, sie kannten Ihre Arbeiten schon gegenseitig.

A: Ja, die waren mir sehr bekannt. Ich habe alle seine Bücher. Ich war schon immer ein fleissiger Fan von ihm, seit ich seine Arbeit das erste Mal sah. Daher kamen wir auch sehr gut miteinander aus. Wir sind beide Löwe, was sehr sonderbar ist. Und das ist Tatsache, wir sind am gleichen Tag geboren, mit ein paar Jahren Unterschied. Das ist echt witzig, weil uns die Leute die ganze Zeit verwechselten; mich nannten sie Alan und ihn John...

F: Sehen sie sich denn ähnlich?

A: Überhaupt nicht ... na gut, ich sehe ihm ähnlicher als meinem eigenen Bruder. Wir haben uns echt gut vertragen.

F: Als sie beide dann mit den Entwürfen ankamen, wurde das Projekt anderen Leuten übergeben, die für die physiche Umsetzung der Umgebungen verantwortlich waren?

A: Ja genau. Der erste Schritt war eine architektonische Umsetzung des qualifizierten Architekten Grant Major, oder, wenn die Umsetzung etwas schwieriger war (viele Landschaften sind nicht sehr architektonisch und sehr schwer auf dem Papier zu verdeutlichen), ging es sofort zu den Modellbauern und von denen dann zu Peter, der mit einer kleinen Fingerkamera hindurch spazieren konnte, um zu sehen, ob es funktioniert. Dann ging es zurück zum Zeichenbrett und eine besser zu adaptierende Version kam heraus. Wenn alle Fehler ausgebügelt waren, wurde es in notwendige Stückchen zerlegt und dann entschieden sie, was auf dem Set aufgebaut wird, was am Computer und was als Modell entsteht. Sie hatten einen hochentwickelten Produktions-Ablauf; sehr kompliziert.

F: Gewiß steckt Peter viel Liebe in dieses Werk.

A: Absolut. Er hat ein halbes Jahrzehnt seines Lebens, 24 Stunden am Tag, in diesen Film investiert. Der angemessenste Kommentar, den er immer von sich gab war: "Das ist doch nur ein Film", und das obwohl er fünf Jahre seines Lebens dafür geopfert hat. Und man ist auch nicht verpflichtet seine Bücher zu verbrennen, wenn man eine Eintrittskarte für den Film kauft. Er hatte immer den meisten Respekt vor den Büchern und auch am meisten Wissen. Ich glaube er kennt sie in und auswendig; Er kennt sogar die "History of Middle-Earth" auswendig. Er hat alles gelesen, das über Mittelerde veröffentlicht wurde...und er erinnert sich an alles. Dadurch hat er seine Vorstellungen gewonnen.

F: Und jedes Mal, wenn er vom Roman abweicht, geschieht das mit Absicht und nicht, weil der die Geschichte nicht kennt?

A: Oh, absolut! Wir führten endlose Diskussionen darüber, was den Geist von Mittelerde ausmacht. Es ist sehr schwer, sich völlig an die Bücher zu halten, so wie es viele machen würden, weil sie nicht kinematographisch geschrieben wurden. Kleinigkeiten, die nichts direkt mit dem Film zu tun hatten, haben wir rausgschnitten. Ich bin sicher, dass bereits jeder gehört hat, dass Tom Bombadil rausgeschnitten wurde, aber er war noch nie in einem der Filme. Ralph Bakshi musste ihn auch weglassen. Wir haben jetzt zwar drei Filme, aber auch immer noch eine ungeheure Menge an Inhalt, den man in diese drei Filme stecken muss.

F: Waren Sie in diesem Ausmaß jemals an einem anderen Film beteiligt?

A: Nein, war ich nicht. Aber ich würde diese Erfahrung gerne verlängern. Ich habe unglaublich viel gelernt.

F: Was hatten sie während dieser Filmproduktion am wenigsten erwartet? Etwas, von dem Sie nie erwartet haben, dass Sie es sehen oder darauf aufmerksam werden?

A: Ich hatte gehört, dass die Schauspieler ? einige von ihnen verbrachten übrigens über ein Jahr in Neuseeland, was ein enormer Einsatz für einen Darsteller ist - also, dass die Schauspieler sich alle sehr für die Produktion begeistert hatten. Ganz gleich was das Ergebnis ist, einer der wichtigsten Aspekte ist, dass wirklich jeder einen enormen Respekt vor dem Roman hatte. Und der Roman war im Drehbuch immer zu spüren. Wenn irgendetwas nicht im Drehbuch stand, kehrten die Leute zurück zum Roman und durchsuchten ihn nach der Stelle. Auch Alan und ich nahmen den Roman zu Hand, wenn wir Informationen brauchten. Die Bücher sind sehr präsent, obwohl sie in ein Drehbuch gewandelt wurden.

F: Was denken Sie, wie die Filme ankommen werden?

A: Ich denke nicht, dass New Line wirklich ein finanzielles Risiko eingegangen ist [...]. Ich glaube auch, dass die Leute bei jeder Änderung aufheulen und uns beschimpfen werden. Ich habe das auch schon immer bei meinen Bilder zu spüren bekommen, und die sind durchaus orthodox. Aber für viele ist das wie eine Religion und Tolkien ist das Evangelium. Und alles, was mehr als ein Komma vom Original-Text abweicht ist Ketzerei. Aber ich glaube das ist unabhängig von den Änderungen, die Peter vornehmen musste, weil er einen Film dreht und nicht ein Buch verfilmt. Aber ich denke, er ist auch stark genug, um das durchzustehen. Abgesehen von den paar Fanatikern, die wirklich nichts Gutes in dieser Film-Idee sehen, werden die meisten einfach von der guten Geschichte und der Spannung in ihren Bann gezogen. Sie werden sich nach der Vorstellung den Schweiss von der Stirn wischen und dann ein Jahr Geduld haben müssen, bis sie den nächsten Teil sehen können.

F: Sind sie auf die Beeinflussung vorbereitet, die diese Arbeit auf ihre Karierre haben wird?

A: Ich weiss nicht, ob es wirklich eine Beeinflussung geben wird. Ich meine, das ist ein Film und die Schauspieler sind die wichtigen Leute, und die Gefühle, die sie durchmachen. Die Typen, die die Vorbereitungen machen, haben letztendlich nichts mehr mit den Aufnahmen zu tun.

F: Gut, natürlich, aber ihr Bekanntheitsgrad wird durch die Geschichte enorm ansteigen und das wird zu Folge haben, dass sich der Verkauf der Kalendar und Bücher dramatisch steigern wird.

A: Absolut. HarperCollins in London haben noch nie soviele Bücher verkauft, wie zur Zeit. Aber wie Peter sagte, es ist nur ein Film; er soll die Bücher nur erweitern. Ich kann mir beispielsweise vorstellen, dass Leute, die das Buch nie gelesen, aber den Film gesehen haben, sofort in die Buchhandlungen stürmen werden, um sich das Buch zu kaufen. Und die, die das Buch schon kennen, werden es noch einmal lesen, um zu sehen, was die Unterschiede zwischen Roman und Film sind.

F: Wenn Professor Tolkien heute hier wäre, wäre er überrascht über die weltweite Aufmerksamkeit, die seine Geschichten erzeugen?

A: Ich glaube schon, dass er etwas überrascht wäre. Ich meine, ich bin sicher, er würde auf der Einen Seite zwar stolz, auf der anderen aber auch etwas verwirrt sein, weil...

F: ...es persönliche Geschichten waren, die sich zu etwas Gewaltigem entwickelt haben.

A: Genau. Und nun ist es für die Leute etwas sehr persönliches. Die Leute kommen zu mir und sagen, "Ich mag dies oder jenes nicht", oder sie kommen an und sagen, "So sieht Gollum nicht aus." Und ich sage dann: "Stimmt, aber ich zeichne ihn halt so." Und dann erwidern sie: "Aber er sieht nicht so aus", und ich erkundige mich, "wie sieht Gollum denn aus?" Dann ist die Antwort: "Keine Ahnung, aber nicht so." Sie sind unglaublich kategorisch.

F: Sind sie besessen?

A: Oh, das ist verblüffend. Ich gebe nicht viele Autogrammstunden oder sowas, aber wenn ich sie gebe, treffe ich immer auf sehr erstaunlich Leute, die immer in Alarmbereitschaft sind.

F: Das scheint ein Tribut an Tolkien zu sein, dass er eine Welt erschaffen konnte, die es den Menschen erlaubt, eine solche Bezeihung zu ihr einzugehen.

A: Ich denke, er hat eine gute Portion unseres Bewusstseins usammengefasst - verstehen sie, diese Dinge, die uns alle kulturell verbinden, derer wir uns nicht unbedingt bewusst sind. Tolkien hat eine Welt geschaffen, in die man seinen eigenen Pantheon von Göttern und Kreaturen einbringen und für sich selbst zutreffend gestalten kann. [...] Ich habe aber noch nie zwei Leute getroffen, die den Roman gleich gesehen haben, verstehen sie? Das ist ein interessantes Problem, weil ... sie kennen die Fotos von Elijah Wood als Frodo; ich kann mir Frodo gar nicht mehr anders vorstellen. Und ich habe eine Menge Frodos gezeichnet, aber ich habe Probleme um Elijah herumzukommen, weil ich es lieben würde, wenn ich Frodo so gezeichnet hätte. Es gibt eine Menge Dinge, die durch den Film für alle Zeiten festgelegt sein werden. Trotzdem ist es ein schwieriger Prozeß, Tolkien zu visualisieren, weil es viele Dinge gibt, die sehr schwer zu zeichnen sind. Ich meine, die Ents beispielsweise sind schrecklich zu zeichnen. Wie soll man sie gestalten, damit sie nicht aussehen, wie grosse, laufende Sellerie-Stauden? Wie sieht der Balrog aus? Es gibt im Internet richtige Diskussionen, ob er Flügel hat, oder nicht. Ob er wirklich welche hat, werdet ihr im Dezember herausfinden. Das sind so diese unglaublichen für und wieders, und die Leute sind so leidenschaftlich bei der Sache. Es ist Peter klar, dass er sich auf wackeligem Boden bewegt. Das ist solche in grosses Unterfangen. Ich bin sicher dessen ist er sich unglaublich bewusst ... Tatsache ist, dass der neue Trailer, als er von New Line auf die Website gestellt wurde, in der ersten Woche 76 Millionen Hits hatte. [...]

F: Waren sie an einem der Sets?

A: Nein, die habe ich verpasst. Obwohl ich 13 bis 14 Monate unten war.

F: Und nur für die Vorbereitungszeit? Um mit Peter und Alan zu arbeiten?

A: Ja genau. Und mit der Crew von WETA Workshop, die die ganzen Monster, Waffen und Rüstungen hergestellt haben. Ich habe eine Menge Zeit damit verbracht, Rüstungen und Waffen zu entwerfen und zu den Monstern beizutragen - und solche Sachen; Das war sehr aufregend. Ich finde einen speziellen Reiz für alles, was mit Rüstungen zu tun hat.

F: Haben sie sich irgendwelche Souvenirs mit nach Hause genommen?

A: Oh, Ich wünschte, dass hätte ich gedurft. Nein, die waren alle hinter Schloss und Riegel, ansonsten hätte eine ganze Menge in meinen Koffer gesteckt! Aber ich hoffe, dass ich noch was abkriege, wenn alles vorbei ist. Einige aufregende, bahnbrechende Arbeiten sind während der Vorproduktion entstanden. Und ich denke, sie haben Lösungen für Probleme gefunden, die bisher noch nie im Film bewältigt wurden Das war wirklich aufregend. Und das alles lief in sowas wie einem alten, verlassenen Lagerhaus in einem Vorort von Wellington ab. Und diese Typen machen eine Arbeit, die gleichwertig mit der Arbeit in den Staaten oder in England ist. Das war ziemlich eindrucksvoll.

F: Wird diese Erfahrung Einfluß auf ihre zukünftigen Arbeiten haben?

A: Oh ja. Der wirkliche Einfluß kommt von Neuseeland selbst - den Landschaften, die phänomenal schön sind. Ein paar meiner Eindrücke der neuseeländischen Landschaft kann man im [Tolkien-]Kalendar 2001 sehen. Seit kurzem habe ich neuseeländischen Eindrücke in so vielen Sachen.

F: Woran arbeiten sie zur Zeitr ansonsten?

A: Im November kommt ein Buch von mir raus mit dem Namen Myth and Magic. Es wird zur Hälfte Tolkien-Arbeiten, zu anderen Hälfte aber auch allgemeine Arbeiten enthalten; zusammen mit HarperCollins. Ich war grade erst in London, um an dem Layout zu arbeiten. Ich habe das Material ausgesucht und so was. Das ist eine enorme Aufgabe.

(Danke Ringbearer!)

Original Version from The Hemispheres Magazine:

"Making Middle Earth" - An Interview with John Howe


J.R.R. Tolkien?s Lord of the Rings has bee spellbinding readers for decades. Now in the form of a trilogy of feature films, the tale promises to enchant a new generation of fans. Famed Tolkien illustrators John Howe and Alan Lee served as the conceptual artists for the three films. Howe spoke with Hemispheres about the project.

Q: John, why don't you start by telling us about your relationship to the movie itself, especially the visual consulting you did.

A: Alan Lee and I were hired as conceptual artists, which means that our mandate basically covered the environments of Middle-earth. So all the things that had to be built ? whether as a miniature, as a set, or as a computer miniature or extruder set ? we designed. That means the buildings and the castles, Hobbiton, Bag End, Edoras, Minas Tirith, and all of Mordor.

Q: How long before the actual filming of the movie started were you involved?

A: Over a year before. There was an incredibly long lead-up. There was an enormous amount to do, and part of the reason was that Peter [Jackson, director] had this desire to make it all coherent. I suppose, although this is just speculation, that you couldn?t just hand each nation over to a different artist and have anything homogenous come out of it. So Alan and I simply drew and drew and drew and drew, and we split up Middle-earth in a very organic way. Depending on what came up and who was available, we?d each get down to the task of trying to get around it visually.

Q: As each of us reads Tolkien?s books, we see Middle-earth and all these environments in our minds, but the vision of Middle-earth that we will be seeing in the movie is literally yours.

A: There may be recognizable bits, I?m sure. As far as I know, Bag End will be very recognizable; Hobbiton will look very much like Alan?s work; you?ll recognize Rohan from Alan?s previous work &

Q: What I meant was it will be yours and Alan?s vision.

A: Yes, absolutely.

Q: Quite an honor.

A: Oh, it is an honor. I mean it was a terrible responsibility. [laughs] It was a wonderful job. Because there was a lot of expectation riding on the work we were doing. And we did put in 10, 12 hours a day drawing steady, which is quite a lot, you know; quite a lot more than either of us at home.

Q: Did you two have initial discussions with Jackson early on in the process?

A: Yes, we?d run through each environment. We had read the script and we?d run through each environment, and Peter would give us his thoughts on which direction it should go. Occasionally there was already an existing piece of artwork which would serve as a point of departure. And then we had the incredible luxury of having two or three weeks to just get your mind around a full environment?inside out, from the back and the front, from the top & which was really exciting because it was something I hadn?t done before.

Q: Were you and Alan able to collaborate very much?

A: Yes, it was really great. I have nothing but praise and admiration for Alan.

Q: Had you met or worked together before this?

A: No; we met at 30,000 feet in a plane!

Q: I?m sure you were each familiar with the other?s work.

A: Yes, I?m very familiar with his; I have all his books and I?ve been a diligent fan of his forever, ever since I first saw his work. So we got along very well. We?re both Leos, which is quite curious. And born, in fact, the same day, but a few years apart. It?s quite fun because people kept getting us mixed up; they?d call me Alan and him John &

Q: Do you look much alike?

A: We don?t & well, I look more like him than like my own brother. We got along very well.

Q: After the two of you came up with the visuals, the project then moved on to others who were actually responsible for the physical creation of these areas?

A: That?s right. It would go through a first step which was either an architectural rendering by a qualified architect, Grant Major, or, if it was a little more difficult to render (there were many environments which were not very architectural, very hard to render on paper, other than in a three-dimensional sketch), it would go straight into a polystyrene maquette, and then from that, Peter was able to promenade a little lipstick camera inside to see if it would work. And then it would go back to the drawing board and it?d come out in another version that would be better adapted. When everything had been ironed out it would be chopped up into the necessary bits and they would start deciding what had to be a set, what would be done in the computers, and what would be done as a miniature. They had a very sophisticated production scheme running all that; very complicated.

Q: Is there anything you remember that speaks to Peter?s commitment, his vision? Certainly this is a labor of love for him.

A: Absolutely. Half a decade of his life, 24 hours a day, has been invested in these films. I think the most pertinent comment he?s always made is that "It?s just a film," although it?s something he?s devoted five years of his life to. And you?re not obliged to burn the books when you pick up your movie ticket. He?s always had the most incredible respect and knowledge of the books. I think he knows them back to front; he knows the history of Middle-earth inside-out. He?s read and looked at everything that?s ever been published concerning Middle-earth & and he remembers it all. And he?s taking his visions through all that.

Q: Any time he diverges from the books, it?s deliberate and not because he?s not familiar with the story.

A: Oh, absolutely. We had endless discussions about what really was in the spirit of Middle-earth. It?s very difficult to stay as close to the books as many people would like because it?s just not quite cinematographic. The bits that aren?t directly related to moving the movie forward we dropped out. I?m sure everybody?s heard of Tom Bombadil getting the axe, but then he?s never been in a movie yet. Ralph Bakshi had to chop him out. They do have three films to do it in, but there?s still such an enormous amount to get into three films.

Q: Had you been involved in the capacity you are in this film with any other films?

A: No, I haven?t. But, I?d love to renew the experience. It was an incredible learning experience.

Q: What was the most unexpected thing you encountered during your involvement with the movie? Something you didn?t expect to see them do or attention they gave to something?

A: I?ve heard that the actors ? some of whom went to New Zealand for a full year, which is an enormous commitment for actors ? all took it very much to heart. No matter what the result, one of the most striking aspects of the whole thing is that everybody has a great respect for the books. And the books kept popping up from behind the script all the time. Anything that wasn?t in the script, people would be going back and poring through the book to find it. And Alan and I would go back to the books when we needed information. So, the books were very much present, although they were being translated through the script.

Q: How do you think the movies are going to be received?

A: I don?t think New Line is actually running too much of a financial risk, although they have put themselves out on a very long limb. I think there will be a huge hew and cry about any tiny change; I get this all the time concerning my illustrations, and they?re fairly orthodox. There are so many people who consider this to be practically a religion and that Tolkien is the gospel, and anything that deviates even a comma away from the original text is heresy. But I think that despite the changes that Peter has had to make, because he?s making a movie and not just filming a book, I think he?s got the strength of character himself to carry that through. Barring the few diehards who can?t see anything good in the whole idea of making a movie in the first place, I think that most people will just be carried away by the sheer drama and the excitement and the suspense as they come out of the first film, sort of wiping their foreheads and being patient for the year to go by so they can see the next one.

Q: Are you prepared for the impact this is going to have on your career?

A: I don?t know if it will really have any impact. I mean, it?s a movie and the actors are the important people, and the emotions they?re going to get across. The guys who do the preparation work are sort of out of the scene by the time it gets to the screen.

Q: Well, of course, then there will be this huge wave of popularity about the story and all of that will result in dramatically increased sales for calendars and books.

A: Absolutely. HarperCollins in London has never sold so many books, as far as I know. Like Peter said, it?s a film; and it?s only going to enhance the books. So I can imagine people who haven?t read the books who?ve gone to see it will run to the bookshop to buy the book. And those who have read the books will go back and read them again, to see what was changed by the time it got to the screen.

Q: If Professor Tolkien were here today, do you think he would be surprised with the global attention that his stories are receiving?

A: I think he would be quite surprised. I mean, I?m sure it?s a source of, well, simultaneously of pride and perhaps a little bit of annoyance, because&

Q: These were personal stories that he was writing that turned into something much bigger.

A: Yes. And now people take them so personally. People have come up to me to say, "I don?t like that." Or they?ll come up and say, "Gollum is not like that." And I?ll say, "Well, OK, fine, that?s only the way I drew him." "He?s not like that at all." And I?ll say, "Well, what?s he like?" "I don?t know, but he?s not like that!" They are incredibly categorical.

Q: They?re very possessive, aren?t they?

A: Oh, it?s amazing. I don?t do very many signature sessions and that sort of thing, but whenever I do, I run into the most astonishing people who are on the alert for everything.

Q: That seems to be a tribute to Tolkien that he could create a world that would allow people to make such a connection to it.

A: I think he sums up a vast portion of our collective consciousness ? you know, those things that unite us all culturally, that we?re not necessarily conscious of at all. And Tolkien has created a world where you can bring your own pantheon of gods and creatures into it and appropriate it for yourself. And of those people to whom the books appeal, I?ve never met two people who see it the same way, you know? It?s an interesting problem because, well, you?ve seen the photos of Elija Wood as Frodo; I can?t imagine him [Frodo] any other way now. Now I?ve got to draw Frodo quite a lot, but I?m having trouble getting around Elija because that?s how I would love to have drawn him. So there are many things that will be fixed for all time by the film.

It?s a difficult process to visualize Tolkien anyway because much of it is very hard to draw. I mean, Ents are a terrifying thing to draw. How do you make them not look like sort of a great walking celery root? What?s the Balrog like? There?s a great debate on the Net right now: "Does he have wings or not?" You?ll have to wait until December to find out if he does. There are these incredible to?s and fros, and people are so passionate about it. Peter is aware that he?s treading on hallowed ground, and he?s got to get all the way to the other side. It?s quite an undertaking; I?m sure he?s terribly conscious of it?of the scope of the books and the impact they?ve had. And, in fact, early this year when New Line redid their Web site with the new trailer, they had 76 million hits in the first week.

What I find quite fun is it all comes down to a core unit of very talented, pragmatic Kiwis, a few foreigners who were flown in, a mix of 2x4s and silicone, and solutions to huge problems that have made it a real ingenious mix of preparatory work.

Q: Were you there at any of the shooting sites?

A: No, no; I missed all that. I was there for 13 or 14 months.

Q: And all in preparation, working with Peter and Alan?

A: That?s right. And the crew from the WETA workshop who did the arms and armor and creatures. I spent a lot of time with them designing armor, designing weapons, contributing to creatures?that sort of thing; that was very exciting. I?ve got a special attraction for anything concerning armor.

Q: Have you taken any souvenirs home with you?

A: Oh, I wish I could?ve. No, no?they were all under lock and key, otherwise I would?ve had a whole bunch in my suitcase! But I hope I can scrape something up when it?s all over. They did some amazing, groundbreaking work in the preproduction. And I think they found solutions to problems that have never been fully addressed by anybody in any film up until now. It was really exciting. And all this was in a sort of run-down old warehouse in the back of a suburb of Wellington. And these guys are doing work which is the equal of whatever is done in the States or in England. It was quite impressive.

Q: Will this experience have an impact on future artwork you will be doing?

A: Oh, yes. The real impact comes from New Zealand itself?the landscape, which is so phenomenally beautiful. There are great chunks of New Zealand in the 2001 [Tolkien] calendar I did. I?ve been putting chunks of New Zealand in many, many things recently.

Q: What else are you up to now?

A: I?ve got a book coming out in November called Myth and Magic. It?ll be half Tolkien and half other work, and that?s with HarperCollins. I was just in London working on the layout. I was selecting the material and all that. It?s a huge, huge job."


(Thanks Ringbearer!)

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