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Veni, Vidi, Viggo (Update)

; Quelle: YIL

In einem Interview erzählt Aragorn-Darsteller Viggo Mortensen über seinen ersten Kontakt mit Tolkiens Roman und den Dreharbeiten. Er erzählt von Peter Jackson und was er über die Fans denkt.

Das Netz summt, Hollywood hält den Atem an und jeder steht Schlange, aber Viggo Mortensen - Aragorn - ist nicht bereit, wegen des HERRN DER RINGE die Ruhe zu verlieren.

Nach Jahren der Spekulation ist sie endlich da. Man kann sicher sagen, daß die dreiteilige Umsetzung von J.R.R. Tolkiens HERR DER RINGE durch Peter Jackson, die mit dem meisten Spannung erwartete Filmreihe jenseits der StarWars-Galaxie ist.

Und wie üblich bei solchen Pop-kulturellen Ereignissen, sind viele Leute - Fans, Filmemacher, Finanziers - nervös und begierig. Man muß sich nur die ganzen Tolkien-Foren und -Newsgroups anschauen. Eigentlich kann man sich jede newsgroup ansehen - selbst soc.culture.cuba scheint sich darauf zu freuen.

Also warum ist Viggo Mortensen so ruhig ? Es stimmt zwar, daß Frodo Beutlin (Elijah Wood) die symbolhafte Hauptfigur im Ring-Zyklus ist, aber Mortensens Charakter, der heldenhafte König Aragorn ist der Typ, der kräftig austeilen darf und mit Liv Tyler rumturteln.
Wenn Frodo Luke ist, dann ist Aragorn Han Solo. Seine Figur war seit Jahren ein Liebling der Fans - macht er sich nicht Sorgen, ob er der Rolle gerecht werden konnte?

"Ich hatte keine Zeit deswegen nervös zu werden" sagt er, "die Story übernimmt die Hauptrolle, und du versuchst nur, deinen Job so gut wie möglich zu machen."

Mortensen war kein besonders großer Ring-Fan, als er die Rolle bekam (in letzter Minute kam er als Ersatz für Stuart Townsend). Seitdem hat er versucht, das gut zu machen und sagt, dass er sehr interessiert ist am Autoren und seinen Werken. Wie könnte es anders sein, nachdem er ein Jahr lang in Neuseeland geholfen hat, Mittelerde lebendig werden zu lassen. Seine Entdeckungsreise wird unserer eigenen entsprechen, wenn sich der Vorhang am 19.Dezember für DIE GEFÄHRTEN, den ersten Film der Reihe.

Y-LIFE: Wußtest du viel über Tolkien, bevor du für die Rolle unterschrieben hattest?

MORTENSEN: Nein, ich hatte die Bücher nicht gelesen. Und ich hatte auch nicht viel Zeit, bevor ich anfangen musste. Ich kam erst in letzter Minute hinzu. Aber als ich dann die Bücher las, fand ich viele vertraute Dinge aus nordischen Mythen und Sagen, die Tolkien verwendet hat.

Y-LIFE: Ich habe gehört , dass du auf dem Set mit einer Ausgabe der Völsunga-Saga aus dem 13.Jahrhundert aufgetaucht bist.

MORTENSEN: Ja, ich saß im Flugzeug nach Neuseeland und dachte: ?Mein Gott, was habe ich getan ?? Als ich aus dem Flieger kam, ging ich in einen Buchladen und kaufte eine Ausgabe der Völsunga Saga und ein paar andere Dinge, von denen ich sicher war, daß ich sie brauchen würde.
Und dann ließ ich mir von einem Freund alles schicken, was ich zu Hause im Bücherregal hatte. Es war nicht so, dass mir alle Elemente im Buch unbekannt waren, mit meinem (dänischen) Hintergrund. Tolkien hat sogar die Namen der Zwerge direkt aus nordischen Texten übernommen.

Y-LIFE: War es nützlich, einen Zugang zu einigen mythologischen und linguistischen Fundamenten der Bücher zu haben?

MORTENSEN: Man könnte die Rolle auch ohne das spielen. Wir können nicht jedes Wort und jedes Komma in den Film packen. Sonst wäre jeder einzelne sechs Stunden lang. Wenn man versucht, zwischen den Zeilen zu lesen, hilft es die Bücher zu lesen, die Hintergründe der Figuren und die Story allgemein zu kennen. Es war besonders hilfreich beim Umgang mit dem Film - im Gegensatz zu einem Kurs, in dem man Tolkien studiert - weil die Geschichte etwas mit meinen jüngeren Jahren zu tun hat, mit meinem kulturellen Hintergrund. Es half mir, mich schneller wohl zu fühlen, als es sonst der Fall gewesen wäre.

Irgendwie machen wir Teil 2,3 und 4 einer vierteiligen Story. Der lange Weg nach Mordor beginnt eigentlich, wenn Bilbo den Ring findet, in DER HOBBITS. Dies ist eine Fortsetzung der Geschichte. DER HOBBIT ist eher märchen-artig. Und obwohl ich glaube, daß Tolkien auch den HERR DER RINGE für ein Märchen hielt, ist es viel dunkler und komlexer. Außerdem hatte er sich als Schriftsteller verbessert, forderte sich, und benutze alles, was ihn als Linguist und Geschichts-Liebhaber ausmachte.

Y-LIFE: Hast du dich mit der Fan-Kultur rund um Tolkiens Bücher befasst?

MORTENSEN:Im Laufe der Dreharbeiten erfuhr ich immer mehr darüber. Wie jeder andere ging ich online, um zu sehen was das für ein Wirbel war, als der erste Teaser-Trailer herauskam.

Y-LIFE: War es schwer, eine Figur darzustellen, von der sich Millionen Menschen jahrelang ein eigenes Bild gemacht haben?

MORTENSEN: Nicht wirklich. Es wäre schwerer Henry Kissinger zu spielen, denn die Leute haben eine gute Vorstellung davon, wie der aussieht, und es gibt eine Menge unterschiedlicher Meinungen über ihn. Ich glaube, wir sind ziemlich dicht dran, wie die Charaktere im Buch beschrieben werden, zumindest nach der äußeren Erscheinung. Außerdem fühlte ich kein besonderes Gewicht, weil ich (am Anfang) nicht wußte, wie sehr sich die Leute damit befassen.

Y-LIFE: Es ist fast heilig.

MORTENSEN: Für einige Leute ist es wie die Bibel. Einer der Gründe dafür ist, dass Tolkien etwas geschafft, dass nicht sehr einfach ist. Viele Leute schreiben mittelalterliche Geschichten, oder bedienen sich bei den Artus Legenden und Sagen, aber die sind immer etwas flach, weil keine akademische Ausbildung dahintersteckt. Er hauchte neues Leben in altes Material.
Ich glaube, dass Peter Jackson dasselbe mit Tolkien versucht - er möchte es für andere Leute lebendig machen.

Y-LIFE: Also worauf sollte man in den Filmen achten ? Der hartnäckigen Fans werden jedes Wort und jede Zeile kritisch beäugen, aber was glaubst du, wo die Feinheiten sind?

MORTENSEN: Ich denke, der Geist der Bücher und das Mysteriöse sind da. Meine Rolle, Aragorn, ist so eine Art Spätentwickler. Er findet nach und nach zu sich selbst und enthüllt sich langsam. Er weiß wahrscheinlich so viel über Mittelerde und den Ring, wie sonst kaum jemand, deshalb hat er echte Furcht vor der Situation. Im Buch nennt Gandalf Aragorn den größten Reisenden und Jäger seines Zeitalters.
Gleichzeitig zweifelt er offensichtlich an sich selbst, glaube ich. In gewisser Weise handelt die ganze Geschichte davon, wie diese Charaktere ihre Ängste und Zweifel überwinden.

Aragorns Vorfahren, selbst die Stärksten und Edelsten konnten der Versuchung des Rings nicht widerstehen. Und verloren ihre Individualität. Ich fand es witzig, daß Gollum den Ring immer ?Mein Schatz? nennt. Denn während der Ring dir unbegrenzte Macht verspricht, raubt er dir in Wirklichkeit die Individualität, die Fähigkeit frei zu entscheiden, und das ist das Wertvollste, was jedes intelligente Wesen hat, als Teil seines individuellen Selbst.

Und das ist noch etwas, was ich daran mochte dass es eine Gruppenleistung ist. Es sind alles Freiwillige, jeder entscheidet sich der Ringgemeinschaft beizutreten, entscheidet sich zusammen mit der Gemeinschaft zu handeln, aus freien Stücken.

Und sogar das Böse selbst ist nicht so einfach, wie es die meisten Filme machen. Der Ring ist in gewisser Weise Sauron, aber er steht auch für das Potential, dass wir selbst haben, Böse zu sein. Jeder von uns. Es ist eine schwierige Sache, die Peter Jackon sich vorgenommen hat, aber die er hoffentlich gut hingekriegt hat.

Y-LIFE: Peter Glaubwürdigkeit bei den Fans ist wirklich ausgezeichnet. Und Fans sind bekannt für ihre besessene Aufmerksamkeit für Details. Hat das dich dabei beeinflußt, deinen Platz in der Rolle zu finden? Hattest du genug Raum für die Darstellung?

MORTENSEN: Peter mag die Technologie des Filmemachens. Und er mag es, wenn bestimmt Momente genau so sind, wie er sie sieht. So angenehm und inspirierend es auch war, in seiner Nähe, mit seiner Energie und Intelligenz, er war niemand, der dir viele Anweisungen gab, was du tun solltest. Er achtete auf ganz bestimmte Dinge in einem Moment, aber um herauszufinden, was du tun solltest, warst du auf dich selbst gestellt. Und das macht mir nichts aus.
Hätte ich gerne jede Menge Proben gehabt? Ja, so ein Schauspieler bin ich. Und ich denke, es ist gut, das so zu machen. Aber wir hatten nicht viel Zeit dafür, und ich denke, es ist nicht Peters Art, die Dinge so anzugehen.

Y-LIFE: Also, 3 Filme, 50 Millionen Bücher verkauft, ein Fan unter jedem Felsen - wie macht man da als Schauspieler weiter - kann die Besetzung der Fan-Convention-Subkultur entkommen?

MORTENSEN: Ich habe keine Ahnung. Es gab eine ganze Menge Dinge, die ich an Aragorn mochte, als Charakter, als Typ. Ich habe versucht mein ganzes Wissen einzubringen. Aber was jetzt passieren wird, ob es seltsam wird, da habe keine Ahnung. Ich hoffe einfach, daß der Film gut ist, das ist das erste woran ich denke. Ich hatte keine Zeit, deswegen nervös zu werden. Die Story stand im Vordergrund. Du konntest dir, während es weiterging Sorgen machen über die Details und versuchen es richtig hinzukriegen, aber jeder hatte seinen eigenen Beitrag zu leisten, und so musste es auch sein. Wie du vielleicht weißt, war Tolkien ein ziemlich eifriger Christ. In der nordischen Mythologie gibt es kein wirkliches Versprechen einer himmlischen Belohung, wenn du Gutes tust. Die einzige Belohnung für gutes Verhalten oder Tugend ist die Befriedigung, das Richtige getan zu haben.

Was wieder zu dem führt, was ich vorhin gesagt habe, freier Wille. Es geht um deine individuelle freie Wahl, deinen freien Willen. Möchte ich das Richtige tun? Und wenn du dich selbst belügst, wirst nur du es wissen. Wenn du dich nicht mit deinen eigenen Dämonen oder deinen eigenen Unzulänglichkeiten auseinandersetzt, dann betrügst du dich nur selbst.

Und ich meine darum geht es es bei Mythen. Wenn du dich daran hältst, ist es nicht nur wie eine Aufgabe in der Schule. Du kannst das Leben wie ein Gedicht, wie eine Geschichte sehen, und du kannst dich selbst sehen. Das habe ich einige Male gefühlt, und das ist ganz offensichtlich selten bei einem Film. In solchen Momenten bekommst du nicht nur eine Lektion für dein eigenes Leben, sondern du findest etwas Schönes im gewöhnlichen Leben, etwas, das dich mit der Vergangenheit und der Zukunft verbindet.

Y-LIFE: Ist es dann nicht Ironie, dass Peter die Lieder und Gedichte aus den Büchern weggelassen hat?

MORTENSEN: Ich denke, es war eine Frage der Zeit und der Aufmerksamkeit des Publikums. Wir sind ziemlich herumgekommen (in Neuseeland) und es wurde ein richtiges Puzzle, und ich weiß das ist schwierig, für die Drehbuchautoren und für Peter, es im Griff zu halten. Die Dinge änderten sich, während man versuchte, so buchgetreu zu bleiben wie möglich. Es wurde eine ganze Menge elbisch gesprochen und auch andere Sprachen. Und es wird auch ein bisschen gesungen.

Ich glaube Aragorn hat Zweifel sich selbst gegenüber. Er weiß nicht, ob er sich mit den Typen messen soll, die es am Ende ja selbst auch nicht hinbekommen haben.

Y-LIFE: Würdest du sagen, dass die Zweifel der Figur das Wichtigste ist, dass du in die Rolle eingebracht hast, was jemand anders vielleicht nicht getan hätte?

MORTENSEN: Ich weiß nicht. Ich denke, dass jeder, der das Buch liest und über den Charakter nachdenkt, das erkennen würde und ich denke Peter war sich dessen bewußt. Du mußt die Stärken und Schwächen eines Charakters finden, wenn du ihn abrunden willst. Es gibt da eine Vergangenheit und sein Erbe ? und all diese Dinge sind seit langer Zeit so eng mit dem Schicksal des Rings verbunden. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man das außer Acht lassen könnte.
Aber wenn es ein Film ist, und das Publikum sitzt im Kino und guckt zu, musst du die unterschiedlichen Charaktere in einem gewissen Maß umreißen.
Die Verantwortung, die die unterschiedlichen Schauspieler für ihre Rollen offenbar übernahmen, war gut.
Die Art, wie sie sich benahmen welche Zeichen von Individualität.
Sich fühlten sich für mich richtig und einzigartig an.

Y-LIFE: Du bist nun selbst auch ein bildender Künstler. Ist irgendetwas aus diesem Projekt in deinen eigenen Arbeiten eingeflossen.

MORTENSEN: Ich war so beschäftigt, dass ich nicht so viel gemacht habe wie sonst. Aber am Ende, als ich alles nach Hause schickte, hatte ich doch ein paar Bilder und jede Menge Fotos. Genug dafür, dass einige davon Teil einer Show werden, die ich wahrscheinlich Ende Januar in Los Angeles mache.

Es ist eine gute Erholung für den Geist, sich in einem anderen Bereich, auf stille Art und Weise zu beschäftgen.
Ich hatte nicht viel Zeit. Ich habe es am Abend getan, und ganz selten am Sonntag nachmittag.
Ich ware ziemlich viel unterwegs, wie die meisten von uns. Von den Drehtagen entfielen die meisten auf Aragorn und Frodo.
Sehr viele von Aragorns Drehs sind körperlich. Und das braucht mehr Zeit.
An einer Schlacht für den zweiten Teil drehten wir drei Monate durchgehend in der Nacht. Das war wirklich ein Kraftakt und dabei wurden eine Menge Freundschaften geschlossen.
Das Stuntteam sehe ich wie meine Brüder und Schwestern. Sie waren alle unglaublich. Wirklich bemerkenswert, was sie sich zugemutet haben. Ich könnte mir kein europäisches oder amerikanisches Stuntteam vorstellen, dass eine solche Einstellung hat.
Und das bildet einen wichtigen Teil bei allen drei Filmen, besonders dem zweiten und dritten. Wir mußten wirklich eingespielt sein und uns wirklich vertrauen.

Einfach dort reingeworfen zu werden, das war schon etwas. Die Sets waren unvorstellbar und die natürliche Umgebung ? unglaublich.
Du läufst durch einen Buchenwald ? ich bin nicht sicher ob es die gleichen Buchen sind wie in Nordeuropa, aber es ist das gleiche Gefühl - sehr furchteinflößend und friedlich und einfach schön.


Y-LIFE: Kennst du die Besetzungslisten, die seit Jahren im Internet kursieren, in denen Fans ihre Idealbesetzung für eine Filmversion mitteilen? Ich lese dir ein paar vor, bei denen sie an Aragorn gedacht haben. David Hasselhoff.

MORTENSEN: Umm, okay.

Y-LIFE: Elvis, in einer Version mit den ganzen Liedern.

MORTENSEN: Oh, wow !

Y-LIFE: Keanu Reeves

MORTENSEN: (Schweigen)

Y-LIFE: Denzel Washington

MORTENSEN: Ich könnte mir vorstellen, daß Denzel es macht, wirklich. Ich habe mit ihm bei ?Crimson Tide? gearbeitet. Ich sehe bei ihm diese heroischen Qualitäten.

Y-LIFE: Was glaubst, du, mit welcher Figur wird sich das Publikum bei diesen Filmen am meisten identifizieren?

MORTENSEN: Wenn es am schlimmsten aussieht, müssen die Einzelnen in der Ringgemeinschaft in sich selbst irgendeine Hoffnung finden. Sie müssen ihre individuellenHerausforderungen meistern, damit die Aufgabe der Gruppe gelingt.
Letzlich geht es nicht nur um Frodo, oder nur um Gandalf, oder nur Aragorn,oder an wen du denkst. Du kannst ein Fan eines einzelnen der Charaktere sein, aber am Ende bist du ein Fan von allen.

Y-LIFE: Stimmt es, das der gesamt Dialog in der Postproduktion noch einmal aufgenommen werden werden musste?

MORTENSEN: Beim Dreh gab es häufig zu viel Wind, oder Windmaschinen, also haben viel Dialog noch einmal aufgenommen. Was mir wirklich nichts ausmachte, denn wenn man den Film in kleinen Stückchen filmt, gibt es nicht immer eine durchgehende Qualität. Deswegen mochte ich es, mir das im nachhinein noch eimal vorzunehmen. Peter ist so ein Regisseur. Er weiß ganz offensichtlich, was er tut, aber er mag diese kontrollierte Chaos. Dann kann er alle Teile einsammeln und das Puzzle zusammensetzen.

Y-LIFE: Es gibt eine enormes neues Interesse von Tolkienstudien.

MORTENSEN: Es ist interessant, selbst in Neuseeland, das einem ein bißchen abseits vorkommt , gibt es einige kleine abgelegene Städte, in denen du wirklich gute Antiquariate findest. Ich habe zunächst alte Ausgaben gefunden, und alte Kopien von Sagen und alles mögliche andere. Und jede Menge Zeug über Tolkien. Aber am Ende, weil es soviel Mundpropaganda gegeben hatte, wurde es immer schwerer überhaupt noch etwas zu finden. Und wenn, dann war es viel teurer als früher.

Y-LIFE: Cate Blanchett sagte, sie habe die Rolle wegen der Ohren übernommen. Was ist deine verrückte Antwort?

MORTENSEN: Die ehrliche Wahrheit ist, dass ich es bedauert häte, wenn ich es nicht getan hätte. Ich mußte mich sofort entscheiden, ins Flugzeug steigen und ich wußte, ich würde es bedauern wenn ich es nicht getan hätte.
Aber was ich nicht erwartet hatte, war wie stark die Bindung zwischen Schauspielern und Crew sein würde. Jeder war wirklich wunderbar. Das ist etwas bleibendes. Das war ein unerwartetes Geschenk.

Das Original Interview bei YIL.com lesen.


(Danke an Turin für die Übersetzung!!)

Veni, Vidi, Viggo



YIL.com published an exclusive interview with Viggo Mortensen (Aragorn)

Y-LIFE: Did you know much about Tolkien before you signed on to do this role?

MORTENSEN: No, I had not read the books. I didn't have much time to read them before I started, either. I came in at the last minute. But when I did read them, I found a lot of familiar things that Tolkien took from Nordic mythology and sagas.

Y-LIFE: I heard that you showed up on the set with a copy of the 13th-century Icelandic Völsunga Saga.

MORTENSEN: Yeah. I was on the plane to New Zealand, thinking, God, what have I done? Once I got off the plane, I went to the bookstore and got a copy of the Völsunga Saga and a couple other things that I was pretty sure I'd need. And then I had a friend send me whatever I could remember that I had on the bookshelf at home. It wasn't as if all the elements of the book were unfamiliar to me, given my [Danish] background. Tolkien even took the names of the dwarves right out of Nordic texts.

[...read on at YIL.com]

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