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Interview mit Elijah Wood

; Quelle: Sunday Times

Christopher Goodwin von der Sunday Times sprach mit Frodo-Darsteller Elijah Wood über die Hauptrolle im Ring-Epos, die Zeit in Neuseeland und seine Karierre als Filmstar.

Es gibt immer Kleinigkeiten, bei einem langen Filmdreh, die zu einer großen Sache werden. Für Elijah Wood waren es die pelzigen Füße. Die Hobbitfüße nahmen eine Stunde in Anspruch, um sie anzubringen, 5 Uhr früh jeden Morgen, sechs Tage die Woche, für die 14 Monate, die es dauerte die drei Filme vom Herrn der Ringe in Neuseeland zu drehen.

"Diese Füße wurden zur wichtigsten Sache unseres Daseins", sagt Elijah Wood. "Durch sie verloren wir jede Nacht eine Stunde Schlaf. Das Problem war, dass die Füße meistens gar nicht gefilmt wurden, sie konnten uns meist nicht vollständig zeigen, wegen der Größenunterschiede. Immer wenn eine solche Szene kam, sagte ich: `Wir brauchen die Füße nicht. In dieser Szene werden sie nicht gesehen.` Als Antwort kam meistens: `Nun, es ist trotzdem riskant.`. "

In neun von zehn Fällen wurden die Füße nicht gefilmt. Diese Frage stand trotzdem immer wieder zur Debatte. Aber es gab niemals Streit." Wood gehört nicht dieser Sorte von "Hollywood-Gören" an, die einen Anfall bekommt, wenn der Kühlschrank in seinem Wohnwagen nicht mit frische-gelieferter Soya-Milch gefüllt ist. "Ich bin ein ziemlich passiver Typ", gibt er etwas verlegen zu. Jedenfalls war die Stimmung am Set fast nie so, dass es zu Streit hätte kommen können. Wood sagt, dass Peter Jackson eine Atmosphäre geschaffen hatte, "in der jeder die geballte Leidenschaft dieses Projekt, von dem wir ein Teil waren, spüren konnte und jeder gab sein Herz und seine Seele für dieses Projekt, auch dann wenn es schwer war."

Fast ein Jahr seit dem die Drehzeit beendet ist, ist Elijah Wood noch immer beeindruckt von dem Projekt der Herr der Ringe Verfilmung. Er ist noch immer erstaunt auserwählt geworden sein um Frodo Beutlin zu spielen, die begehrteste Rolle für jeden jungen Schauspieler und er erholt sich noch immer von den enorm langen, extrem harten Dreharbeiten. Und nun macht er sich gefasst auf den Ansturm der Leute und den Ruhm, der die Darsteller überrennen wird, wenn der Film anläuft.

Woods Begeisterung für das Projekt ist noch gewichtiger, da er mit 20 Jahren bereits ein alter Hase im Filmgeschäft ist. Seine Schauspielkarriere begann mit acht Jahren, er spielte bereits in 26 Filmen mit. Bis jetzt blieb er "sauber", sein Wesen ist auf merkwürdige Weise nicht von der Glamour-Welt Hollywoods beeinflußt worden.
Ein Kinderstar zu sein ist einer der gefährlichsten Berufe der Welt, die Seitenstraßen von L.A. sind überfüllt von denen, deren Seele im Filmgeschäft zerbrochen ist. Die meisten von ihnen stürzen ab, wenn sie zehn sind. Sie kämpfen mit ihren habsüchtigen Eltern, stecken all ihr Geld, dass sie in ihrer zerstörten Kindheit verdient haben in Psychologen, Anwälte und Drogen. Bei Eilijah Wood dagegen ist es kaum vorstellbar, dass er je mehr getrunken hat, als ein paar Gläser Bier oder dass er je einen Joint angerührt hat. Er erschien nie in den Klatsch und Tratsch News und auch jetzt, wo er bald eines der bekanntesten Gesichter der Welt sein wird, ist er zu schüchtern um Mädchen zu fragen, ob sie mit ihm ausgehen möchten. Außerdem lebt er noch immer zusammen mit seiner Mutter und seiner jüngeren Schwester.

Die Rolle des Frodo war diejenige für die er, im nachhinein gesehen, vorbestimmt zu seien schien. Er ist seit seiner Kindheit ein Tolkien-Fan, in einem Interview von 1994 erklärt er Den kleinen Hobbit zu seinem Lieblingsbuch. Als der Film soweit war, um in Produktion zu gehen, rief Woods Agentin ihn an. Sie sagte ihm: "Sie wollen einen englischen Darsteller und du mußt beweisen, dass du `Englisch` sein kannst." Wood sagt, er fühlte sich nicht gut dabei, ein Standard-Vorsprechen abzuliefern, vor einem anonymen Casting-Direktor, der das Videoband dann zu Peter Jackson nach Neuseeland schicken würde. "Es ist nicht sehr originell in einem Büro, vor einem weißen Hintergrund aufgenommen zu werden", sagt Wood. "Ich merkte, dass es nicht der richtige Weg war, meine Liebe für diesen Charakter und meine Leidenschaft, in diesem Film mitzuspielen, zu vermitteln." Also machte er seine eigenen Aufnahmen. "Ich hatte einen Sprachtrainer, um den Akzent zu üben", erzählt er. "Ich hatte ein Buch über Hobbits um genau zu wissen wie sie aussehen und was sie für Kleidung tragen. Ich ging zu einem großen Kostümgeschäft in Hollywood und suchte mir ein Kostüm aus. Dann ging ich mit zwei Freunden hoch auf die Hügel über Hollywood, wir drehten ein paar Szenen und schnitten sie anschließend zurecht." Am nächsten Tag schickte er das Band an die Casting-Agentur.

Auch als Wood zu Ohren kam, Peter Jackson gefallen die Aufnahmen, fing er mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film an (Chain of Fools), der allerdings nie erschien und versuchte das Projekt von Peter Jackson zu vergessen. Einige Monate später kam Jackson nach LA und traf schließlich Elijah und der sprach persönlich vor dem Regisseur vor. "Er zeigte mir dieses Buch mit Ideen, für die Drehorte und Sets, dann sprachen wir über die Verwicklungen der Reise", erzählt Wood. "Er sagte: `Bist du bereit mehr zu geben, als in all den Jahre zuvor?` Und ich sagte ihm: `Absolut`." Eine Woche später, Anfang Juli 1999, bot ihm Jackson seine Rolle an. "Ich war überwältigt", gab Elijah zu. "Geradezu ekstatisch. Ich konnte kaum etwas sagen. Meine Schwester ist schreiend durchs Haus gerannt. Es war ein großartiger Tag." Wood ist stolz darauf, für diese Rolle gekämpft zu haben und dass sie ihm nicht in den Schoß gefallen ist.

Wenn man diesen eifrigen jungen Mann ansieht, wie er sich in der Lobby des Santa Monica Hotels unsicher in die Ecke einer riesigen Couch setzt, scheint es undenkbar, dass irgend jemand anders in Betracht gezogen wäre, die Rolle zu spielen. Selbstverständlich hilft Woods Größe: er ist knapp 1,70 Meter. Er hat nicht so muskelbepackte Arme und ebenso wenig einen durchtrainierten Oberkörper wie viele andere junge Hollywoodstars. Seine Zähne wurden, zum Glück, nicht von einem Orthopäden in "Wunschposition" gebracht: sie sind ein bisschen krumm, ein wenig zackig und vorne hat er eine jungenhaft wirkende Lücke. Manchmal hat er einen kleinen Bartansatz am Kinn und über seiner Oberlippe. Und er ist ein zappeliger Typ, so summt er ständig irgend etwas vor sich hin. Er raucht, knabbert an seinen Fingernägeln und kaut unaufhörlich Kaugummi. Aber da ist noch mehr. Wood hat diese unheimlich helle, transparent-wirkende Haut, mit leuchtenden Augen, so intensiv blau, dass die Wirkung beinah etwas erschreckend wirkt.

Elijah Jordan Wood wurde in Cedar Rapids, Iowa, geboren. Seine Mutter meldete das Energiebündel in einer Modellagentur an, als er sieben war. Dort trafen sie einen Manager, der vorschlug, dass Elijah es mit dem Schauspielern versuchen sollte. Eine Woche später zogen die Woods aus Cedar Rapids nach LA, wo Elijah das erste Mal eine Kostprobe im Schauspielern hatte: eine Rolle in einem Musikvideo von Paula Abdul, unter Regie von David Fincher ("Sieben"). Bald bekam Elijah kleine Filmrollen, wie in "Zurück in die Zukunft II" (1989) und "Internal Affairs" (1990) und dann größere Rollen in "Avalon" (1990), "Forever Young" (1992), wo er neben Mel Gibson spielte, und "Das Baumhaus" (1994) mit Kevin Costner. 1993 spiele er neben Macauly Culkin, dem größten Kinderstar zu dieser Zeit, in "Das zweite Gesicht". Es war eine interessante Paarung in Anbetracht ihrer späteren Karrieren. Culkin, der durch "Kevin allein zuhaus" berühmt wurde, ist ein Beispiel was einem Kind und seiner Familie passieren kann, wenn man zu schnell in das Rampenlicht Hollywoods aufsteigt. "Meine Karriere war immer ein langsamer Aufbau, im Gegensatz zu einer, die plötzlich ausbricht", sagt Wood. "Für mich, meine Mutter und meinen Manager war die Qualität der Rollen und die Herausforderung für mich als Schauspieler am wichtigsten." Sie versuchten absichtlich Rollen in Erwachsenenfilmen auszuwählen, im Glauben daran, dass dies Woods Karriere langlebiger machen wird. "Ich verdanke alles meiner Mum", sagt Wood. "Sie half mir, den Sinn für die Realität zu bewahren und gab mir die Perspektive, dass schauspielern nur etwas seien sollte, worin ich Freude habe. Und wenn ich grade keinen Film gedreht habe, war ich einfach zu hause und habe mein Leben genossen. Meine Familie ist so wichtig, sie haben mich nie abheben lassen."

Es gibt, unvermeidlich, einige Flecke auf diesem idyllischem Bild. Da Wood während seiner Kindheit die ganze Zeit Filme drehte, ging er selten zur Schule, hatte aber Lehrer an den Sets oder zu Hause. In einem Interview, das er gab als er 13 war, erzählte er, wie schwierig es ist sich einen Freundeskreis aufzubauen. "Wenn ich mit anderen Kindern meines Alters draußen war, hatte ich Angst, dass sie nicht mich als Person mögen, sondern weil ich ein Schauspieler bin", sagt er. "Es ist unheimlich- als ob ich niemandem vertrauen könnte." In vielen seiner Filme ? so wie "Radio Flyer", "Das zweite Gesicht", "North", "Forever Young" und "Der Eissturm" ? spielt Wood unschuldige, naive Kinder, die durch Probleme der Eltern und anderer Erwachsene herausgefordert werden. "Der Eissturm" war besonders wichtig für Elijahs Schauspielentwicklung. Bis dahin ist er in seinen Methoden immer intuitiv vorgegangen, er hat niemals Schauspielunterricht genommen, da er besorgt war, ihm könnte jede Originalität, mit der spielt, genommen werden. Erst als er die Rolle für Mikey Carver in "Der Eissturm" bekam (Ang Lee`s Film über reiche Familien aus Neu-England in den frühen Siebzigern), verlangte Lee, dass Elijah tiefer in sich hinein blickt. Alle Schauspieler, auch Kevin Kline und Sigourney Weaver, wurden aufgefordert Fragebögen über ihren Charakter auszufüllen: ihre Vorlieben, ihre Abneigungen, ihre Hoffnungen, ihre Träume und so weiter. Wood gefiel diese Aufgabe, aber er mußte zugeben, dass "über seinen Charakter nachzudenken und ihn zu entwickeln der erste Schritt zu einem erwachsenen Schauspieler ist".

Ganz am Anfang der Dreharbeiten zu "Der Herr der Ringe", spürte Elijah (der 18 war als die Dreharbeiten begannen), dass er mit der Annahme der Rolle von Frodo Beutlin eine große Verantwortung zu tragen hatte, in vielen Dingen so furchteinflößend wie die von Frodo. Er spürte die Verpflichtung- gegenüber dem Regisseur, den Büchern und den Millionen Tolkien-Fans, die diese verehren. Aber er spürte am meisten die Verpflichtung gegenüber sich selbst zu zeigen, dass das ihm entgegengebrachte Vertrauen berechtigt war. "Es gibt Parallelen zwischen Frodos Reise und meiner Reise, ihn zu spielen", sagt Wood. "Ich wußte worauf ich mich einlasse, als ich unterschrieb und das war eine der Hauptursachen, dass mich auf dieses Projekt neugierig werden ließ. Die Idee an diesen Ort zu gehen ? Neuseeland ? das so weit weg und abgeschieden ist und dass wir alle diese Reise zusammen durchstehen würde sehr schwierig sein , aber gleichzeitig würde es reichlich belohnt werden. Es waren eine unglaubliche Mühen und es waren die größten Strapazen meines Lebens. Etwa in der Mitte der Dreharbeiten gab es Wochen, in denen du dich buchstäblich in dir selber verlierst, du vergisst einfach was du tust. Es ist wirklich leicht, den Überblick zu verlieren wenn du jeden Morgen um fünf Uhr morgens aufstehst und abends um sieben schlafen gehst. Dann das gleiche wieder am nächsten Tag und am nächsten, sechs Tage in der Woche. Du vergisst wirklich, wie unglaublich diese Filme sind, wie magisch dieses Abenteuer ist, du vergisst um die Geschichte herum. Das war wahrscheinlich der schwierigste Teil beim gesamten Dreh: Seine Energie und Leidenschaft über diese lange Zeit aufrecht zu erhalten. Aber ein Erfolg waren die vielen guten Freunde, die ich gefunden habe und es war eine erstaunliche Lebenserfahrung. Ich kann mir nicht vorstellen jemals wieder ein Erlebnis wie dieses zu haben."

Obgleich Wood betont, dass "Der Herr der Ringe" ihn nicht verändert hat, hat er sicherlich sein Leben verändert und er wird dieses Projekt niemals vergessen.
Plötzlich, mitten in der Hotellobby, steht er auf, reißt sein weißes T-Shirt hoch und zieht den Bund seiner Jeans hinunter. Dort, auf der rechten Seite ist ein Tatoo, 5 cm groß. "Das bedeutet NEUN in der Sprache der Elben", sagt er. "Es steht für die neun Gefährten. Eine Woche bevor der Film fertig war, entschieden wir uns in einen Tattooshop zu gehen um unsere Haut dauerhaft mit einer Erinnerung an dieses Erlebnis zu versehen. Alle Gefährten haben dieses Tattoo, einschließlich Ian McKellen. Es ist ein tiefgründiges Erlebnis gewesen, dass eine Erinnerung in Form eines solchen Zeichen verdient."
Aber "Der Herr der Ringe" ist so wichtig für ihn, weil Wood in den 15 Monaten, die es gedauert hat den Film zu drehen, zu sich selbst gefunden hat, tausende Meilen weg von zu Hause, in Neuseeland.
Er war noch nie solange von zu Hause weg und er war noch nie solange von seiner Mutter getrennt, die sonst immer bei den Dreharbeiten dabei war. "Es war ein interessanter und schwieriger Übergang für sie, weil sie immer mit mir gereist ist und mich die ganze Zeit unterstützt hat", erzählt er. "Aber es kommt ein Punkt an dem sich das Leben ändert und man selbständig wird. Es war schwierig, weil sich die Rolle meiner Mutter änderte und sie und ich wußten nicht was das bedeutete. Aber es hat alles geklappt. Es ist auch ein Grund, wieso ich mich entschied bei diesem Film mitzuwirken", gibt Wood zu. "Ich war das erste Mal in meinem Leben ziemlich lange auf mich allein gestellt und das war genau der richtige Zeitpunkt dafür."

Jetzt, mit der bevorstehenden Erscheinung des Films, wird Wood der größten Herausforderung seines Lebens begegnen: Starrummel. Er weiß, dass er Glück gehabt hat niemals diesen blitzartigen Ruhm zu erlangen, der Kinderstars wie Macauly Culkin verschlungen hat und die dann von der Bildfläche verschwunden sind. Da Wood ganz allmählich bekannt wurde ( über einen Zeitraum von über 10 Jahren) hat er nie diesen Ansturm und Ruhm erlebt und kann nur von ein paar Angelegenheiten erzählen, in denen er sich unbehaglich fühlte: "Ich ging die Straße entlang und sah ein Mädchen. Wir tauschten Blicke aus und ich sah nur dieses Brennen in ihren Augen. Dann stürmte sie auf mich zu und versuchte mich zu küssen. Ich dachte nur `Woooooww, was ist mit der los?` Ich versuchte sie zu stoppen und sie zurück zu halten, es war total verrückt. Aber zum Glück wurde sowas nie zur Gewohnheit."

Wood betont, dass er von all diesen Dingen nie überhäuft wurde. "Ich habe eine Theorie", sagt er. "Die Leute, die ihr Haus mit der Angst verlassen, kein normales Leben führen zu können oder die versuchen sich zu verstecken oder Angst haben, dass ihnen etwas passieren könnte, machen dadurch noch mehr aus sich aufmerksam und werden sehr viel öfter mit solchen Erlebnissen konfrontiert. Je entspannter und sorgenfreier du lebst, desto weniger ziehst du negative Aufmerksamkeit auf dich. Eine andere Sache ist, dass wenn dieser Film wirklich riesig wird, ich mich nicht ändern möchte. Ich möchte mein Leben so weiterleben wie ich es im Moment tue und ich lasse mich davon von nichts abhalten. Ich schätze es sehr in der Lage zu sein, dahin zu gehen wo ich möchte und zu tun was ich möchte. Denn es gibt wichtigere Dinge als schauspielern. Und es gibt sehr viel mehr im Leben als Hollywood."

(Danke Kirja für die Übersetzung!)

Great Frodo-Interview from the Sunday Times:

Elijah Wood interview


He was one of Hollywood's most down-to-earth child stars, acting alongside Mel Gibson, Kevin Costner and Signourney Weaver. But Elijah Wood was astonished to land the part of Frodo Baggins - and his furry feet still haven't touched the ground.

Interview by Christopher Goodwin

There's always some little thing that becomes a big thing on a very long film shoot. For Elijah Wood, it was the furry feet. The prosthetic Hobbit feet took an hour to put on, at 5am every morning, six days a week, for the 14 months it took to shoot the three episodes of The Lord of the Rings in New Zealand.

'Those furry feet became the bane of our existence,' says Wood, who plays Frodo Baggins. 'They meant we lost an hour of sleep each night. The problem was that so often the feet weren't filmed; they usually couldn't show us full-length because of size differences.' Hobbits, as those who have read the Tolkien books will know, are just a few feet tall. So each time there'd be a scene like that, I'd say, 'We don't need feet. We're not going to see feet in these shots.' And they're like, 'Well, there's a chance.' Nine times out of 10 I'd be right. Those feet became an issue.'

But never a confrontation. Wood is not the kind of Hollywood brat who has a hissy fit if the fridge in his trailer hasn't been stocked with freshly strained soya milk. 'I'm a pretty passive guy,' he admits, a little sheepishly. Anyway, the mood on the set was hardly conducive to tantrum-throwing. Wood says the director, Peter Jackson, created 'an atmosphere where everyone shared this collective passion for what we were part of and everyone gave their heart and soul to the project, even when it was difficult'.

Nearly a year since they finished filming, Wood is still overawed by the immensity of the Lord of the Rings experience. Still amazed that he was chosen to play Frodo Baggins, the most sought-after role for any young actor in recent years; still recovering from the enormously long, extremely tough shoot; and now bracing himself for the huge fame bubble that's about to burst around him as the first film in the $270m trilogy is set for release.

Wood's wide-eyed enthusiasm is even more appealing because, at the age of 20, he is already a grizzled veteran of the movie business. His screen career began when he was just eight; he has already starred in 26 movies. Yet he remains clear-eyed, oddly pure; his essence, somehow miraculously, has not been sucked out of him by Tinseltown.
Being a Hollywood child star has to be one of the most perilous professions in the world; the byways of LA are littered with their ravaged souls. Most child stars are burnt out by the time they're 10, in rehab in their early teens, battling with their rapacious parents, shovelling out all the money they made in their blighted youths to shrinks, lawyers and cocaine dealers. Yet I'd be amazed if Wood has ever had more than a couple of pints of beer, let alone smoked a joint. He's never featured in the gossip columns, and even now, when he's about to become one of the most recognisable faces in the world, he's too shy to ask girls out. He still lives with his mum and his younger sister, for God's sake.

The role of Frodo was the one, in hindsight, he seemed destined for. He had been a Tolkien fan since his early teens; in a 1994 interview, he declared The Hobbit his favourite book. So when the film was ready to go into production, Wood's agent called him. She told him to audition straight away, 'because they want an English actor and you must prove you can be English'.

Wood says he felt uncomfortable about doing a standard audition, in front of an anonymous casting director who would then send a videotape to Peter Jackson in New Zealand. 'That felt kind of sterile, being put on tape, in an office, against a white background,' says Wood.
'It didn't feel the right way to convey my love for the character and my passion to do the movie.' So Wood made his own tape.

'I got a dialogue coach to hone the accent,' he recalls. 'I got a book on Hobbits, to get a reference to what they look like and what they wear. I went to a big costume store in Hollywood and picked up an outfit. Then I went up into the Hollywood hills with two friends and we shot a scene and cut it together on an editing machine.' The following day he dropped the tape off in the casting office.

Although Wood heard through the grapevine that Jackson liked the tape, he went off to shoot another film, Chain of Fools, which has never been released, and tried to forget about it. A few months later, Jackson came to LA and Wood finally met him and auditioned in person.
'He showed me this book of ideas that he had for locations and sets, then we talked about the implications of the journey,' Wood recalls. 'He said, 'Are you prepared to give away more than a year of your life for this?' I told him, 'Absolutely, to be able to take a journey like this would be amazing.''

A week later, at the beginning of July 1999, Jackson offered him the part. 'I was overwhelmed,' admits Wood. 'Just ecstatic. I couldn't really speak. My sister was running through the house screaming. It was a great day.'

Wood is proud that he fought for the part, that it didn't just fall into his lap. Yet as I look over at this eager, intense young man, precariously perched on the edge of a big couch in the lobby of a Santa Monica hotel, it seems inconceivable that anyone else could have been considered.

Of course, Wood's size helps: he's barely 5ft 6in and is delicately framed, which lends him, well, a Hobbity kind of demeanour. He doesn't have the over-pumped arms and upper body of most young Hollywood actors. His teeth, thankfully, have not been homogenised by a Beverly Hills orthodontist: they are a little crooked, a bit jagged, and there's that appealingly boyish gap at the front. A wispy attempt at a beard lurks about his chin and over his upper lip. And he's a fidgety kind of chap, buzzing with pent-up energy. He smokes, he bites his fingernails, and he chews gum nonstop.

But there's something more than that. Wood has this eerily pale, translucent skin out of which shine eyes so intensely blue that the effect is startling.

Elijah Jordan Wood was born in Cedar Rapids, Iowa, the heart of Middle America. Wood's mother, trying to find an outlet for her son's intense energy, entered him in a modelling competition in LA when he was seven. There they met a manager who suggested that Elijah should also try acting. A week later, the Woods - Elijah's mother, Debbie, his father, Warren, his older brother, Zac, and his younger sister, Hannah - picked up sticks from Cedar Rapids and moved to LA, where Elijah
got his first taste of acting: a role in a Paula Abdul video, Forever Your Girl, directed by David Fincher, who went on to make the film Seven.

Soon Elijah was picking up bit parts in movies like Back to the Future II (1989) and Internal Affairs (1990), graduating to bigger roles in Avalon (1990), directed by Barry Levinson, Forever Young (1992), where he starred opposite Mel Gibson, and The War (1994), with Kevin Costner. In 1993 he co-starred with Macaulay Culkin, the biggest child star of the modern era, in The Good Son. It was an interesting pairing, in view of their subsequent careers. Culkin, who burst onto the scene in Home Alone, remains an instructive example of what can happen to a kid, and his family, when he is thrust too quickly into the Hollywood limelight.

'My career has always been a slow build, as opposed to being part of something that erupted,' says Wood. 'For me and my mother and agent, it was about the quality of the roles and about challenging myself as an actor.' They deliberately tried to choose roles for Wood in adult films, believing that would give his career greater longevity. 'I owe everything to my mom,' says Wood. 'She has helped me maintain a sense of reality and gave me the perspective that acting should just be something I enjoyed doing. And when I was not doing a film, I was just at home enjoying a normal life. My mom really kept my priorities straight. My family is so important; it has always kept me grounded.'

There are, inevitably, some smears on this idyllic picture. Because Wood was working on films throughout his childhood, he seldom went to school, but had tutors on his film sets or at home. In an interview he gave when he was 13, he talked about how difficult it was to form friendships. 'If I was out there with kids my own age, I fear they wouldn't like me, not because of who I am, but because I'm an actor,' he said. 'It's scary - like I can't trust anyone.'

And there were troubles at home. For reasons Wood has never felt comfortable talking about, his parents separated some time after the move to LA, and it's been more than five years since he last saw his father. 'It was just one of those cases of not having any emotional connection to my dad, so it wasn't a problem,' is how he explains it. Nor, since he left 13 years ago, has he once returned to Cedar Rapids, where most of his extended family still live. 'Isn't that weird?' he says, as if the thought had never occurred to him before.

In many of his films - such as Radio Flyer, The Good Son, North, Forever Young, and The Ice Storm - Wood has played kids whose innocence is challenged by their parents' problems or the dysfunction of the adults around him. The Ice Storm was particularly important in Wood's development as an actor. Until then, he had always been intuitive in his approach; he had never taken acting classes, worried that they might drain out of him whatever originality he had. Yet when he won the part of the spacey kid Mikey Carver in The Ice Storm - Ang Lee's dissection of upper-middle-class New England families in the early 1970s - Lee required Wood to look more deeply at himself. All the actors, including Kevin Kline and Sigourney Weaver, were asked to fill out questionnaires about their characters: their likes, dislikes, hopes, dreams, sex lives, and so on. It was not something Wood felt comfortable doing, but now he acknowledges that 'having to think about my character and develop him started my move to being an adult actor'.

From the very outset of making The Lord of the Rings, Wood, who was 18 when filming began, felt that in taking on the role of Frodo Baggins, he was being charged with a responsibility as awesome, in many ways, as Frodo's. He keenly felt the responsibility, to the director, to the books, to the tens of millions of Tolkien fans who adored them, but above all he felt the responsibility to himself, to show that this trust had not been misplaced. 'There are definite parallels between Frodo's journey and my journey playing him,' says Wood. 'I knew that was going to happen when I signed on, and that was one of the main things that intrigued me about the project. The idea that we'd be going to this place - New Zealand - that was so far away and isolated, and we'd all be there together enduring this journey that would be very difficult but which would also have great rewards. It was an incredible effort of endurance, and I felt some of the most massive amounts of fatigue I've ever felt in my life.

'Towards the middle of filming, there would be weeks when you'd literally lose yourself in it; you'd forget what you were doing. It's so easy to lose perspective when you get up at five in the morning every day and get home at seven in the evening, go to sleep, then do it all over again the next day, and the day after that, six days a week. You literally forget how incredible these films could be, how
magical the experience is, you forget about the story. That was probably the most difficult part of making the movies: to sustain your energy and passion over that length of time.

'But as a result, I've made some of the best friends I've ever had and garnered some of the most amazing life experiences. I can't imagine I'll ever have an experience like it again.'

Although Wood insists that The Lord of the Rings has not changed him, it has certainly changed his life, and he never wants to forget it. Suddenly, in the middle of the hotel lobby, he stands up, yanks up his white T-shirt and pulls down the waistband of his jeans. There, right over his appendix, is a tattoo, some two inches wide. 'It means nine in Elvish,' he says. 'It stands for the nine members of the fellowship. A week before the film was finished, we decided to go to a tattoo parlour and brand ourselves and set the experience permanently on our skin. All the members of the fellowship got this tattoo, including Ian McKellen. It's a profound experience that needs to be marked.'

But The Lord of the Rings is most important to Wood because he feels he really became his own person during the 15 months it took to make it, so many thousands of miles away in New Zealand.

He had never been away from home for so long, and he had never spent so long away from his mother, who was always with him on location.
'It was an interesting transition for her to make, kind of difficult, because she had literally travelled with me and supported me all the time,' he says. 'But there comes a point where the water starts to shift and you're looking for your own independence. It was more difficult because my mom's role changed and she didn't know what that meant and I didn't know what it meant. But it's all worked out. It was another reason I decided to do the movie,' Wood acknowledges. 'It was me on my own for pretty much the first time in my life, and it was the perfect time for that to happen for me.'

Now, with the imminent release of the film, Wood faces his most profound challenge: stardom. He knows he's been lucky in that he never had the instant fame that engulfed child stars like Macaulay Culkin, or even Mark Hamill, who made a huge impact in Star Wars - the Lord of the Rings of its day - and then all but disappeared.

Because Wood has become well known only gradually - over more than a decade - he has not yet felt the fierce onrush of fame, and can only recall a couple of occasions that were uncomfortable. 'I was walking along the street and I see this girl and she catches eyes with me, and I just see this fire in her eyes, and I was like, 'Holy sh, here it is.' And she rushes me. Grabs me and starts trying to kiss me and I'm like, 'Woooowwww, what is up with this?' And I'm trying to make her stop, and holding her at a distance, and it was just so bizarre. But luckily, that has never been a normal thing.'

Wood insists he's not about to be overwhelmed by it all. 'I have a kind of theory,' he says. 'The people who go outside their house with the fear that they can't lead a normal life or who try to hide themselves away, or are afraid of what might happen to them, I think ask for it by behaving that way. The more carefree and relaxed you are about your life, that will kill a lot of negative attention.

'The other thing I know is, if this movie does become really huge, I won't change and my perspective won't change,' he insists. 'I want to continue living my life the way I live it, and I'm not going to let anything stop me from doing that. I value being able to go where I want and do what I want. Because, you know, it ain't all about acting. There's a lot more to life than Hollywood.'

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