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Orthanc-Set-Besuch

; Quelle: E!Online

Bei E!Online gab es einen interessanten Bericht vom Orthanc-Set und einige weitere News. Ich habe alles übersetzt und in einem Text zusammengefasst.

Sarumans runder Orthanc-Thron-Raum befindet sich in den HdR-Studios in Wellington und erinnere an eine Mischung aus einem gotischen Dom und einer Gestapo-Festung. Die Wände seien stählern-schwarz, zerklüftet und 7 Meter hoch. Sie seien ein Spiegelbild der käferähnlichen Exoskelett-Rüstungen, die von Sarumans Uruk-Hai-Kriegern getragen werden. Der Raum sei angefüllt mit Kerzen, ledergebundenen Büchern, Tierschädeln und Manuskripten, die mit alter Elben-Schrift bedeckt sind. Trockeneis-Maschinen würden den Raum zusätzlich mit einem düstere Nebel durchziehen.

Christopher Lee trägt weiße, wehende Roben, einen langen weißen Bart und hat klauenartige Finger. "Die Magier sind in den zerbrechlichen, menschlichen Hüllen gefangen", erzählt Lee, "Man sieht in ihren Augen die Wut darüber, dass sie in diese menschlichen Kerker verbannt wurden und dennoch unsterblich sind."

Christopher Lees Saruman ist mächtig, majestätisch und schrecklich zugleich. Lee ist seit 40 Jahren Tolkien-Fan und begegnete Tolkien einmal in einem Pub in Oxford, England. "Er kam herein, rauchte eine Pfeife, hatte hell leuchtende Augen und trug ein Weste. Er sah aus wie der typische Countryman, der er auch im Herzen war. Er schien sehr schüchtern und bescheiden. Ich hatte so viel Ehrfurcht vor ihm und seinem Werk, dass ich es nicht fertigbrachte, ihn anzusprechen. Ich denke ein Kompliment hätte ihn auch nur in Verlegenheit gebracht." Ferner berichtet Christopher Lee, was er dachte, als er das Buch das erste Mal gelesen hatte, "was für einen wundervollen Film könnte man aus diesem Stoff machen und ich hoffte immer, dass ich dabei sein könnte. Aber niemals zog ich in Betracht, dass ich dafür 40 Jahre warten müßte, aber hier bin ich." Lee betone stolz, nachdem er die Besetzung gesehen und das Drehbuch gelesen hatte "diese Produktion wird ohne Zweifel ein Meilenstein in der Geschichte des Kinos sein."

An diesem Drehtag wird der entscheidende Kampf zwischen Saruman (Christopher Lee) und Gandalf (Ian McKellen) gedreht, der sich wie folgt abspielt:

Saruman benutzt schwarze Magie, um Gandalf festzuhalten und den Aufenthaltsort des Rings aus ihm zu pressen. Christopher Lee schreitet in der Szene fast lautlos durch den Raum, schwingt seinen Palantir-Stab (!) gen Gandalf, der durch diese böse Magie zu Boden geschleudert wird.

Danach ist McKellens Stuntdouble an der Reihe, da Gandalf in der nächsten Szene wie wild und kopfüber durch die Luft geschleudert wird.

Dann wird Gandalf durch Sarumans Macht buchstäblich an die Wand genagelt. Hier kommt Ian McKellen wieder selbst zum Einsatz, der mit einem Sicherheits-Korsett an der Wand befestigt wird. In dieser Einstellung wird die Kamera ganz nah an McKellen heran gehen, um seine Gefangennahme intensiver zu verdeutlichen. Es folgt ein Dialog und danach fällt Gandalf von der Wand zu Boden (auf eine für die Kamera unsichtbare Schaumstoffmatte)

Ian McKellen über Gandalf:

"Ich bin mir bewußt, dass Gandalf keine gewöhnliche Rolle ist, die man einfach durch die verschiedenen Handlungsteile spielen kann. Da gibt es Gandalf den Anführer, Gandalf den Kämpfer, den Leiter der Reise. Der Charakter stirbt und wird wiedergeboren als Gandalf der Weiße, der ein komplett neuer Charakter ist. Es wäre durchaus möglich gewesen, dass Gandalf von zwei verschiedenen Schauspielern gespielt worden wäre."

In den Studios nebenan befinden sich die Innenräume der Hobbithöhlen. Interessant dabei, dass Bilbos Höhle in zwei Größen existiert, die äußerlich völlig identisch sind. Einmal für die Hobbitdarsteller in normaler Größe und einmal viel zu klein, für die Aufnahmen mit Ian McKellen. Jeder Einrichtungsgegenstand wurde zweimal angefertigt, Körbe, Lebensmittel und Möbel, alles in zwei unterschiedlichen Größen. Die Außenstudios von Hobbingen wurden in der "Befreiung des Auenlandes"-Szene niedergebrannt und existieren bereits nicht mehr.

Noch ein Zitat von Dominic Monaghan zum Abschluß: "Die Arbeit mit Peter Jackson funktioniert sehr gut, weil Peter die Hobbits wirklich versteht. Nämlich er ist selbst ein Hobbit. Er hat sehr viele Hobbit-Merkmale"

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