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herr-der-ringe-film.de

Ring frei!

; Quelle: WAZ

Endlich auch mal was in der deutschen Presse. Folgenden Artikel gab es in der Cocktail-Beilage der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Hobbits und Co. vor der Kamera

"Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden." Diese magischen Einleitungsworte von J.R.R. Tolkien zum Fantasy-Epos "Herr der Ringe" werden bald auch im Kino erklingen.

Die Saga um den tapferen Hobbit Frodo Beutlin, der auszieht, um den bösen Meisterring des dunklen Herrschers Sauron zu zerstören, wird erstmalig real verfilmt - grade hieß es "Ring frei!" für die Dreharbeiten.

Nicht einmal "Episode One" hat im Vorfeld eine solch hitzige Diskussion erfahren wie die Tolkien-Verfilmung. Wer bekommt welche Rolle? Wie werden Dialekte der einzelnen Fabelwesen umgesetzt? Welche Blumen wachsen in den Vorgärten der Hobbit-Höhlen? Kein Aspekt schien zu trivial, um in einer der unzähligen Foren des Internet von mindestens 100 Leuten diskutiert zu werden.

Und die Krefelder Metal-Band Blind Guardian bot spontan per Datenhighway an, die Musik für die Filme zu schreiben.

Nun hat das Spekulieren ein Ende. Ausgestattet mit einem Budget von weit über 100 Millionen Dollar ging Peter "Braindead" Jackson in Neuseeland an die Arbeit für "Lord of the Rings - Trilogy".

Die Hauptrolle spielt Elijah Wood ("Faculty"), der mittels digitaler Technik auf die Größe von Hobbit Frodo geschrumpft wird. Die Elfenprinzessin Arwen wird von der bezaubernden Liv "Armageddon" Tyler verkörpert. Und nicht nur zur Freude aller Dracula-Fans gibt Christopher Lee den bösen Zauberer Saruman.

Die Dreharbeiten sollen insgesamt 18 Monate dauern, da alle drei Bände an einem Stück verfilmt werden - wenn da mal nicht die Crewmitglieder irgendwann zu Herren der Augenringe mutieren...

Der festgesetzte Starttermin für den ersten Film, Weihnachten 2000, beginnt aber schon arg zu wanken, da Angehörige der neuseeländischen Armee wegen der Ost-Timor-Krise plötzlich nicht mehr als Orks zur Verfügung standen. Die Folge: Unzählige Statisten müssen neu gesucht und ausgestattet werden. Außerdem müssen für die gesamte Trilogie auch noch über 1200 digitale Sequenzen hergestellt werden. Peter Jacksons Effekte-Firma WETA hat deshalb schon einige Spezialisten von George Lucas´ Trickschmiede Industrial Light and Magic (ILM) angefordert. Die gesamte Nachbearbeitung soll laut New Line Cinema ebenfalls knapp 18 Monate einnehmen. Durch die fast dreijährige Vorarbeit des Ring-Teams bei der schon Kostüme, Kreaturen und Landschaften entworfen wurden. können die echten Magier am Computer aber schon während der Dreharbeiten tätig werden. Herzstück der Arbeit von WETA ist dabei eine selbstentwickelte Software, die wüste Schlachten zwischen Orks, Menschen und Elfen auf dem Bildschirm frei simulieren kann.

Für alle Beteiligten steht viel auf dem Spiel, dessen ist man sich bewusst. "Wir schulden Professor Tolkien und seinen Fans weltweit unsere besten Bestrebungen, die Filme mit der Integrität zu schaffen, die sie verdienen", sagt Jackson über sein Projekt. Und Elijah Wood nimmt an, dass ihn der "Herr der Ringe" wohl verändern wird: "Das wird ein Abenteuer, eine richtige Reise. Ich denke, dass ich ein anderer Mensch sein werde, wenn ich zurückkomme, als Person und als Schauspieler; Und darauf freue ich mich."

Kay Pinno

Vielen Dank Meriamon, für die Einsendung dieses Artikels!

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