Zum Inhalt springen

Passwort vergessen?

Jetzt registrieren

herr-der-ringe-film.de

Der Streit um den Ring

; Quelle: NY Times

Mit der HERR DER RINGE Trilogie hat sich die Produktionsfirma New Line Cinema nicht nur fast drei Milliarden Dollar, sondern auch eine ganze Reihe Klagen und Gerichtsprozesse eingeheimst.

Die New York Times hat die Fakten in der gestrigen Ausgabe noch einmal zusammengefasst. Anlass ist die aktuelle Klage der Tolkien-Erben, die mit mindestens 150 Millionen Dollar an den Einnahmen der Film-Trilogie beteiligt werden wollen. Nicht die erste Klage für New Line.

Bereits im letzten Jahr hatte Regisseur Peter Jackson geklagt, der sich bei der Verteilung des Gewinns ebenfalls benachteiligt gefühlt hatte. Jackson führte den Rechtsstreit als öffentliche Schlammschlacht und beschuldigte New Line ihm einige Millionen Dollar aus den Einnahmen von DVD-Verkäufen und Merchandising zu schulden.

Kurz darauf hatte Film-Mogul Saul Zaentz Company geklagt, dem die ursprünglichen Filmrechte gehören. Er behauptete New Line hätte Einnahmen aus dem FIlm-Epos unterschlagen. Zaentz ging davon aus, dass die Trilogie weltweit mindestens 6 Milliarden Dollar eingespielt haben muss.

Die Zaentz Company hatte die Rechte ursprünglich an Miramax verkauft, dem Filmstudio von Harvey und Bob Weinstein. Miramax verkaufte die Rechte später an New Line weiter, hatte dann New Line wegen der Bezahlung verklagt. New Line hatte mit einer Gegenklage reagiert.

Dann gibt es da noch die 16 neuseeländischen Schauspieler (u.a. Jed Brophy, Mark Ferguson, Bruce Hopkins, Sarah McLeod und Craig Parker), die ebenfalls einen Anspruch an den Einnahmen anmeldeten.

Nie zuvor gab es wegen einer Verfilmung eine solche Menge an Klagen. Die aktuelle Klage dürfte für die Produktionsfirma besonders unangenehm sein, weil Tolkien Erben über ihre Wohltätigkeitsorganisation (Tolkien Trust) Klage eingereicht haben. Dies ist schon PR-mässig für New Line ein Albtraum.

Tolkiens Erben werfen New Line Cinema vor, sie hätten nicht die ihnen vertraglich zugesicherten 7,5 % von den Gesamteinnahmen der Trilogie bekommen. New Line Cinema aber sagt, dass es eine solcher Vereinbarung niemals mit New Line gegeben habe. Es handele sich vielmehr um eine Vereinbarung mit Produzent Saul Zaentz. Folglich musste eigentlich der von seiner Beteiligung die 7,5 % an die Erben weiterleiten.

Unabhängig von allen Gerichtsprozessen steht jetzt schon fest, dass irgendjemand mit der HERR DER RINGE Trilogie eine Menge Kohle gemacht hat und nun jeder etwas vom Kuchen abhaben will.

-- Artikel in der New York Times

Sponsor
Anzeige

Die nächsten Termine

Zu den Terminen