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Edoras unter Naturschutz

; Quelle: SMH

Wie der Sydney Morning Herald berichtet wurde der Landstrich Erewhon jetzt für umgerechnet 2,5 Millionen Euro von der neuseeländischen Regierung gekauft und unter Naturschutz gestellt. Das Tal am Rande der neuseeländischen Alpen wurde als Drehort für die Szenen in Edoras weltberühmt.

Das Tal befand sich bis vor kurzem im Privatbesitz und wurde von der Regierung aufgrund der dort lebenden Artenvielfalt (Pflanzen und Vögel) als schützenswert angesehen. Die ehemaligen Besitzer dürfen das Tal aber in den nächsten 20 Jahren weiterhin für Tourismus, Film und Fotografie vermarkten, so lange die neuen Schutzbedingungen eingehalten werden.

Die Abgeschiedenheit des Ortes wird schon durch seinen Namen ausgedrückt. Bei dem Wort "Erewhon" handelt es sich um die Umkehrung des Wortes "Nowhere" (nirgendwo). Die nächste Stadt Methven ist 85 km entfernt. In diesem Gebiet liegt ein breites, flaches Tal das durch die eiszeitlichen Gletscher geformt wurde. Inmitten des Tales ragt allein ein Hügel hervor, dessen Stein härter als der umliegende Fels war und daher nicht vom Gletscher abgetragen wurde. Dieser kleine Hügel heißt Mount Sunday.

Inmitten der unberührter Wildnis auf dem Mount Sunday war im Jahr 2000 die hölzerne Feste Edoras nachgebaut worden. Der Aufbau des Sets dauert elf Monate, die eigentlichen Dreharbeiten aber nur wenige Tage. Nach dem Dreh wurde das komplette Set wieder abgerissen. Heute sieht man nur noch wenige Spuren, wie Schrauben im Fels, die überhaupt noch darauf deuten, dass hier eines der aufwendigsten Sets der Verfilmung stand.

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