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Einen halben Schritt nach vorne

; Quelle: Hobbit Blog

Das Blog "Frodo Franchise" liefert einen neuen Lagebericht über den derzeitigen Stand der Verhandlungen zwischen New Line Cinema und dem Tolkien Trust bezüglich der am 11. Februar 2008 eingereichten Klageschrift gegen New Line.

Tolkiens Erben hatten geklagt, mit dem Vorwurf, dass New Line sich nicht an die vereinbarte Zahlung von 7,5 Prozent aus den Einnahmen der HERR DER RINGE Filmtrilogie gehalten habe ( wir berichteten ).

Bekannt war, dass die angeklagte Produktiosnfirma New Line Cinema auf die Klage eine Art Rechtfertigung schreiben und diese ebenfalls im Gericht einreichen sollte. In dieser Antwort sollte New Line die Vorwürfe entweder zugeben oder abstreiten. In der Regel muss diese innerhalb von 20 bis 40 Tagen vorliegen. Passiert dies, so geht der Fall vor Gericht. Die Anwälte, die von New Line auf den Fall angesetzt wurden, baten am 9. April um eine Verlängerung dieser Frist. Diese wird in der Regel sehr oft gewährt.

Die Verlängerung dieser Frist hat einen Grund: In dem Anschreiben heißt es, es seien außergerichtliche Einigungen in Gange. Außerdem sei es den Anklägern nun erlaubt, gewisse Dokumente zum Zwecke der Überprüfung der Einnahmen aus den Filmen einzusehen. Zur Zeit wird geklärt, wie dies logistisch von Statten gehen kann. Die Frist wurde somit auf den 14. Mai 2008 verlängert.

Das ist zwar noch ein Weilchen hin, aber immerhin sind beide Parteien nun im Gespräch – wie es scheint schon seit dem 7. März 2008. Das zeigt also, dass beide an eine Lösung des Streites glauben. Zudem erteilte der Tolkien Trust noch keine gerichtliche Verfügung gegen New Line Cinema. Die Produktion des HOBBITS ist also nicht gefährdet. Auch wenn es Fortschritte und Hinweise darauf gibt, dass das Projekt bald in die offizielle Phase der Pre-Production tritt, werden New Line Cinema und MGM höchst wahrscheinlich den Ausgang der Verhandlungen abwarten. Sie werden aller Voraussicht nach kein Geld in ein Projekt geben, das nicht vollständig abgesichert ist und wo die Gefahr besteht, dass die Produktionsrechte doch noch an den Tolkien Trust zurück fallen könnten – per gerichtlichen Beschluss.

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