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Del Toro: Aufbruch nach Mittelerde

; Quelle: TORN

Guillermo Del Toro erzählt im Interview mit TheOneRing.net von seiner Darstellung Mittlerdes, der Verwendung von CGI-Effekten und der Vorproduktion.

Auf die Frage, was denn nun genau im zweiten HOBBIT-Film gezeigt werden soll, antwortet Del Toro, dass er genau wegen dieser Frage vor einiger Zeit in Neuseeland gewesen sei. Wichtig sei von Anfang an der Gedanke, dass der zweite Film kein Zusatz oder Lückenfüller wird, sondern ein wesentlicher Handlungsabschnitt, der in den 50 Jahren zwischen den beiden Geschichten spielt. So würde man noch einmal einige der Ereignisse aus dem ersten Teil aus einer anderen Sichtweise sehen. Der zweiten HOBBIT-Film müsse aber als selbständiger Film funktionieren, und sich nicht wie eine Überbrückung anfühlen.

Die Vorproduktion werde in diesem Sommer beginnen, er werde dann erst zwischen L.A. und Neuseeland pendeln, aber dann im Laufe des Jahres mit seiner ganzen Familie für vier Jahre nach Neuseeland ziehen. Die Vorproduktion sei sehr aufwändig, so müsse beispielsweise das Auenland wieder komplett aufgeforstet werden. Bäume und Pflanzen müssten neu gepflanzt werden und wachsen, damit alles so real wie möglich aussehe.

Auch zu den Effekten äußerte sich der mexikanische Regisseur. Er werde versuchen so viel wie möglich in echten Landschaften zu drehen. Effekte, ob CGI oder physisch, seien immer nur ein Werkzeug, mehr nicht. Sie sollten die Landschaften nicht ersetzen, sondern höchsten ergänzen. Er möge CGI-Landschaften nicht so gerne. Und bei einem Reisefilm würde es sich anbieten, in echten Landschaften zu drehen. Ähnlich würde er es auch mit den Kreaturen sehen. Anders als Peter Jackson werde er versuchen CGI-Kreaturen zu vermeiden. Soweit es möglich sei, würden die Kreaturen Animatronics auf dem neusten Stand der Technik, die dann aber eventuell per CGI den letzten Schlief verpasst bekommen. Insgesamt werde man versuchen mit der Special-Effect-Technik dem heuten Standard um etwa zehn Jahre voraus zu sein.

Es sei ihm wichtig, den Stil des HERRN DER RINGE zu treffen, auch wenn Mittelerde in den HOBBIT-Filmen noch unschuldiger und goldener werden wird. Um die Kontinuität zu halten, seien viele der alten HERR-DER-RINGE-Veteranen wieder mit an Bord: Andy Serkis, Sir Ian McKellen, Howard Shore, John Howe, Gino Acevedo, Richard Taylor hätten ihm schon persönlich zugesagt, und in der nächsten Woche würde er sich mit Alan Lee treffen.

Gemeinsam mit Alan Lee und John Howe würde sie ein Mittelerde erschaffen, das die Möglichkeit hat sich zum HERRN DER RINGE hin zu entwickeln. Es wird noch nicht ganz so finster sein, wie in der Trilogie.

-- komplettes Interview bei TORN lesen

Die neuseeländische Zeitung The Dominion Post berichtet ebenfalls: Peter Jackson und seine Frau Fran Walsh hätten Del Toro als "genialen Geschichtenerzähler mit einer außerordentlichen Begabung" bezeichnet: "Er ist ein Original, Guillermo ist ein Film-Magier, der niemals die kindliche Fähigkeit verloren hat, das Besondere zu erkennen. Er versteht, dass auch das Phantastische in der Realität begründet sein muss, und dass alle Geschichten nur eine Reflektion unserer selbst sind. [...] Wir bewundern Guillermo und seine Arbeit schon seit langem und können uns niemanden besseren dafür vorstellen, uns zurück nach Mittelerde zu führen."

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