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HOBBIT-Film No. 2 in Gefahr

; Quelle: defamer

Wie von den Filmstudios schon in der ersten Pressemeldung bekannt gegeben wurde, soll es zwei HOBBIT-Filme geben: Einen, der auf dem Kinderbuch von J.R.R. Tolkien basiert und einen, der die Brücke zum HERRN DER RINGE schlägt. Aber nun scheint dieser zweite Film in Gefahr.

Zwar gibt es jede Menge Hintergrund-Material, auf dem der zweite Film aufgebaut werden könnte, aber der wesentliche Teil dieses Materials befindet sich in der Textsammlung NACHRICHTEN AUS MITTELERDE, einem Buch für das New Line und MGM gar keine Rechte besitzen. Und es ist unwahrscheinlich, dass Christopher Tolkien die Rechte dafür rausrücken wird. Die Filmemacher können sich also nur auf die spärlichen Zusammenfassungen aus den ANHÄNGEN des HERRN DER RINGE stützen.

Film-Experte Harry Knowles von aintitcool.com bezeichnet den Versuch eine filmische Brücke zwischen den beiden Werken zu schlagen als "eines der riskantesten und härtesten Herausforderungen, die ein moderne Filmemacher angehen könnte." Und selbst Regisseur Guillermo del Toro scheint sich nicht ganz sicher zu sein, was diesen zweiten Teil angeht. Bereits vor einem Monat schrieb er im The One Ring Forum:

"Ich glaube, dass man den HOBBIT besser in einem einzelnen Film unterbringt, damit Tempo und Fluß stimmen; ohne eine künstliche Unterbrechung. Aber das kann sich natürlich auch ändern. [...] Ich bin mir sicher, dass wenn wir keinen großartigen zweiten Film auf die Beine stellen können, dann werden wir nur einen Film drehen. Aber wenn wir herausfinden, dass wir zwei Filme brauchen um die Geschicht zu erzählen, dann werden wir zwei Filme drehen."

Beim L.A. Filmfestival am letzten Wochenende, sprach del Toro dieses Thema erneut an:

"Wir glauben, dass es einen zweiten Film geben wird. Aber wenn nicht, dann nicht. Wenn wir genug Stoff zusammen bekommen, dann werden wir ihn drehen. Aber mein Gott, wenn nicht, dann natürlich nicht. Ich freue mich darauf, das Buch zu verfilmen und ich werde auch versuchen mich einem zweiten Film zu widmen."

Anscheinend bereitet besonders die oben angesprochene rechtliche Situation ein Problem.

"Es gibt in den vier Büchern, für die wir die Rechte besitzten (Anm. d. Red.: HERR DER RINGE & HOBBIT), Anhänge und jede Menge Ideen, die man ohne Risiko umsetzen könnte. Aber wir müssen vorsichtig sein, dass wir diese Grenze nicht überschreiten. Wir glauben, dass es eine Möglichkeit gibt diesen Film interessant umzusetzen, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch zu früh, mehr dazu zu sagen."

Auch die Fans diskutieren derzeit in Foren, ob es tatsächlich Sinn macht, einen zweiten HOBBIT-Film zu riskieren. Sicher scheint nur eins: Nichts ist bisher sicher!

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