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Der HOBBIT hat mein Leben verändert

; Quelle: HDRF

Am 20. August war HOBBIT-Regisseur Guillermo del Toro zu Gast in Leipzig und gab anlässlich von HELLBOY II eine Pressekonferenz. LuthiensTochter aus unserem Forum war dabei und berichtet:

Del Toro fütterte uns auf der Games Convention mit neuen Informationen und entpuppte sich nebenbei als sympathischer, humorvoller, gemütlicher, freakiger, interessanter Hobbit:

Schon zu Beginn bekennt sich Guillermo del Toro zu seinem Gamer-Alter Ego: "Ich bin ein Spieler. Ich hab schon als Kind mit Telespielen angefangen. [...] Jetzt leben wir in einem erwachsenen Zeitalter von Videospielen. Die Spiele sind für Erwachsene gemacht."

Sichtlich Spaß macht es ihm auch über PC Spiele und Neuheiten zu fachsimpeln. Fast verliert er dabei seinen Film HELLBOY 2 – DIE GOLDENE ARMEE aus dem Augenmerk, über den er eigentlich sprechen wollte. Del Toro sagt selbst über das Superhero-Genre: "Früher, sozusagen im prähistorischen Zeitalter, waren die ersten SPIDERMAN oder SUPERMAN-Filme noch B-Movies." Heutzutage sind diese Filme die Krönungen der technischen Mittel die im Film verwendet waren. "Ich habe Hoffnungen für die Zukunft. Es macht mich immer wieder fast wütend wenn ich mir Hollywood anschaue. Hollywood ist wie ein aaaalter Dinosaurier." Was dann kommt ist eine der vielen metaphorisch pantomimischen Performances die del Toro immer wieder in seine Rede gestreut hat und die diesen Kerl so ungemein witzig und sympathisch machen. So stellt er glaubhaft den Dinosaurier Hollywood dar, der immer noch im gestern lebt und sich Innovationen verweigert. Und er spickt seine Witze mit pikanten Spitzen: Die Frage nach Blockbustern ist gleichzeitig auch eine Frage nach Fortsetzungen: "Ob es einen dritten Teil von HELLBOY geben wird, werden wir nicht wissen bevor das Studio den letzten -pling- Euro fallen gehört hat."

Doch schon bald kommt er von selbst auf den HOBBIT zu sprechen, das Projekt welches alle anderen überragt, ja verdrängt. Die Anstandsfragen verworfen, konnte ich nun frei heraus fragen und plaudern.

"Als der Hobbit in mein Leben kam, musste ich alles ändern. Den Lifestyle, meinen Wohnort - alles!" Sein Leben hat sich also verändert, und wie es scheint zum positiven, denn er bestätigt mittlerweile das Tolkien Universum "zu leben".

Über BLADE 2 sagt er: "Hier kam ich zu einem Universum was schon existierte und musste damit arbeiten. Es waren die Ideen von jemand anderem." Das führte direkt zu der Frage, wie er mit dem existierenden Universum um den HERRN DER RINGE umgeht. Es folgten Lobesreden auf Tolkien und Peter Jackson mit dem er schon für HALO zusammenarbeitete, bevor er dieses Projekt verließ. "Talking to Peter is talking to a gamer!" Dann müssten sich Jackson und Del Toro sich ja gemäß del Toros erster Aussage bestens verstehen und Del Toro gibt auch allen Anschein, als ob dies der Fall sei. Dennoch steht und fällt der HOBBIT mit der Gnade der Fans. Und die sind nicht leicht zu befriedigen:

"Ich habe gewöhnlich keine Angst. Aber es ist eine große Verantwortung, an einem Buch wie diesem zu arbeiten. Ich liebe es, seit ich ein kleiner Junge war. Und nun ist es meine Herausforderung. Dass du nie jeden Fan auf der Welt befriedigen kannst, egal was du tust, du kannst niemanden zu 100% befriedigen. Peter, Fran, Philippa und ich haben einen einzigartigen Plan. Nein, ich hab keine Angst (vor den Fans)."

Eine der größten Befürchtungen der Fans ist, dass der HOBBIT ein ähnlich quietschbuntes, überladenes Design und einen schnellen actiongeladenen Rhythmus haben wird, wie die HELLBOY-Filme. Doch in dieser Hinsicht sind del Toros Aussagen beruhigend. Auch sonst wirkt er sehr aufgeregt und erfreut, wenn er über das Thema spricht. Die Frage nach der Ähnlichkeit zwischen Prinz Nuada aus HELLBOY 2 und König Thranduil aus dem HOBBIT konnte ich mir dann doch nicht verkneifen.

"Der Prinz wurde lange bevor der HOBBIT überhaupt im Gespräch war designed. Er war also zuerst da. Und HELLBOY ist viel mehr Pop, es ist bunt und actionreich. Ganz anders als das Tolkien-Universum. Der HOBBIT wird einen komplett anderen Stil haben. Ich freue mich schon riesig darauf und liebe es daran zu arbeiten. Außerdem habe ich das beste Team, was man haben kann. Das ist für mich wie, wenn ein dicker Mann in einem Donut-Laden steht und freie Auswahl hat." Wir dürfen also nicht nur weiterhin gespannt sein, sondern uns auch schon auf eine neue, enthusiastische HOBBIT-Interpretation freuen.

(Danke LuthiensTochter!)

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