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Del Toro in der deutschen Presse

; Quelle: HDRF

Am Donnerstag ist in Deutschland HELLBOY II angelaufen, der neuste Film von Guillermo del Toro. Daher tauchen auch in vielen aktuellen Film-Magazinen neue Interviews mit dem mexikanischen Regisseur auf, in denen er sich auch zum HOBBIT äußert und u.a. verrät wie hoch das Budget für den HOBBIT ist.

Auszug aus der SPACE VIEW (Oktober 2008)

SV: Ihre nächste Produktion wird [...] DER KLEINE HOBBIT sein, ein Projekt, das man sicher nicht als B-Produktion bezeichnen kann.

Del Toro: Das wird eine Großproduktion, keine Frage.

Nervös?

Ich sage es einmal so, ein Film wie HELLBOY 2 muss die Comicfans erreichen, um zu funktionieren. Das ist meine Zielgruppe. Die reicht bei einem kulturellen Phänomen wie DER KLEINE HOBBIT nicht aus. Das ist ein Klassiker mit einer riesigen Fangemeinde, ein Stück Fantasygeschichte und ein Stück Literaturgeschichte. So etwas auf die Leinwand zu bannen ist natürlich eine Herausforderung. Als Vorgeschichte von DER HERR DER RINGE sind die Erwartungen natürlich hoch.

DER HERR DER RINGE ist so etwas wie die ultimative Fanfilm-Reihe.

Peter Jackson ist ein großer Fan, und er hat den Geist der Bücher auf die Leinwand gebannt und nur wenige Veränderungen vorgenommen - die in der Regel von den Fans sogar begrüßt worden sind. Auf der anderen Seite ist es unmöglich, 100 Prozent der Zuschauer zu überzeugen. Wenn ich 70 Prozent erreiche habe ich einen super Job hingelegt.

Wie sehen die Budgets aus?

Ich habe für HELLBOY 2 ingesamt 85 Millionen Dollar zur Verfügung gehabt. DER KLEINE HOBBIT wird in zwei Teilen verfilmt, und das Budget für beide FIlme beträgt rund 300 Millionen Dollar.

Sind Sie selbst ein Fan?

Ich habe DER KLEINE HOBBIT im Alter von 11 Jahren gelesen - und das Buch hat einen bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen. Die Bilder, die Impressionen, die die Geschichte in meiner Fantasie geprägt hat, kann ich heute noch abrufen, was nach so vielen Jahren wirklich erstaunlich ist. Demnach bin ich wohl ein Fan.


Auszug aus der CINEMA, Nov 2008

CINEMA: Mit DER HOBBIT drehen Sie als Nächstes das Prequel zu Peter Jacksons DER HERR DER RINGE. Das können also nur Sie?

Del Toro: Sagen wir so: Das Buch war für mich so etwas wie mein persönlicher Erweckungsmoment in Sachen klassischer Fantasy. Darum werde ich meine ganze Kraft darauf verwenden, Tolkiens wunderbares Lehrstück über Edelmut, Habgier und Rechtschaffenheit in einen packenden Film zu verwandeln.

Wie ist der Stand der Dinge?

Das Drehbuch-Prozess läuft auf Hochtouren. Peter Jackson und ich tauschen täglich Ideen per E-Mail aus. Dabei orientieren wir uns auch stark an der Filmtrilogie, aber in DER HOBBIT werden die Motive des Hauptwerks neu moduliert - wie bei der Ouvertüre einer Symphonie.


Die kompletten Interviews gibt es in den aktuellen Ausgabe der SPACE VIEW und der CINEMA, derzeit am Kiosk.

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