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Del Toro ist auf dem Weg nach Neuseeland

; Quelle: diverse

… und gibt tonnenweise Informationen über den Status des HOBBIT-Filmes, des Castings, seine Sichtweise auf die Figuren und den Prozess des Drehbuchschreibens.

Kurz vor seinem Flug nach Neuseeland hatte MTV die Gelegenheit, ein Interview mit Guillermo del Toro zu führen. Del Toros hauptsächliche Inspirationsquelle für seine Verfilmung des HOBBIT seien Bücher – er habe schon viel gelesen, es gäbe aber noch viel mehr, dass er noch nicht gelesen hat, das aber bald tun werde. Viel davon sei Stoff über den Ersten Weltkrieg und über die Lage England zu der Zeit.

Del Toro habe Smaug, den Drache, in großem Detail mit den Tolkien-Illustratoren John Howe und Alan Lee besprochen. John Howe habe auch schon erste Skizzen angefertigt, so del Toro. Mehr dürfe er allerdings noch nicht sagen. Er gab jedoch zu, dass Smaug größtenteils digital in CG erzeugt werde.

Der Schauspieler Doug Jones (HELLBOY), der in vielen Filmen von del Toro zu sehen ist, soll ebenfalls im HOBBIT mitspielen. Auf die Frage, ob er der Elbenkönig Thraduil sein werde, verneinte Del Toro mit: „Seine Rolle wird zu ihm passen, aber er wird nicht der Elbenkönig sein.“

Über das Mitwirken alter Bekannte, wie zum Beispiel Viggo Mortensen (ARAGORN), die bisher für das Projekt noch nicht zugesagt haben, sagte del Toro nur, dass man bis zum Ende des Drehbuchschreibens auch nichts Genaueres sagen könne. Wir müssen uns also noch gedulden. Sicher sei aber, dass Hugo Weaving, Andy Serkis und Ian McKellen für den Film eingeplant seien.

In einem weiteren Interview mit TORN schloss del Toro die Möglichkeit über einen dritten HOBBIT-Film nahezu komplett aus. Es fehle eindeutig an klar verwendbarem Material. In etwa sechs Monaten, so del Toro, erwarte er erste Ergebnisse über den Verlauf der Story und des Filmes.

Bilbo und Thorin werden die wichtigsten Charaktere der Gruppe sein. Bilbo soll auch einer der ersten Charaktere sein, die gecastet werden.

In dem zweiten Teil dieses Interviews erklärte del Toro seinen Schreibstil: Er schreibe zunächst kleine Begebenheiten (keine Szenen) auf kleine Note-Cards; etwa, warum Bilbo der perfekte Dieb sei, Geschichten über den Einsamen Berg oder über die Kreaturen in Mittelerde. Am Ende werden es ca. 300 bis 900 Karten sein, die er dann zu einer Geschichte zusammenfügt.

Teil Drei des Interviews bestätigt die Mitarbeit von Howard Shore als Komponist für die Filmmusik. Nebenbei verriet del Toro außerdem, dass er seine Monster und Kreaturen teilweise selbst gestaltet und mit Acrylfarben zeichnet.

In wenigen Wochen wird del Toro sein Haus in Kalifornien verkaufen, um mit seiner gesamten Familie nach Neuseeland ziehen.

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