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April, April!!

; Quelle: HDRF

Entwarnung: Unsere Meldung, dass die HOBBIT-Produktion aufgrund der Wirtschaftskrise abgebrochen worden sei, war natürlich unser Beitrag zum 1. April. Wir hoffen Ihr seid zahlreich darauf reingefallen. Also keine Angst, die Vorproduktion läuft nach unseren Angaben weiterhin auf Hochtouren und es kann sich nur noch um wenige Tage handeln, bis wir mehr über die Besetzung erfahren.

Hier noch einmal unsere komplette Meldung in voller Länge:

HOBBIT-Vorproduktion abgebrochen!!

Es war still um den HOBBIT geworden. Nach Aussagen von Regisseur Guillermo del Toro sollten bereits Dezember 2008 die Schauspieler bekannt gegeben werden, doch nichts geschah. In der Filmbranche und auch in Fan-Foren wurden Gerüchte laut, dass die Produktion in Schwierigkeiten steckt. Was viele vermutet haben, wurde heute traurige Gewissheit. Die zweiteilige Verfilmung des Romans DER HOBBIT ist ein Opfer der Wirtschaftskrise geworden und wurde nach langer Beratung der Produktionsfirmen Warner Bros. und MGM abgebrochen.

In einer Pressemeldung gaben die beiden Produktionsfirmen heute bekannt, dass die allgemeine wirtschaftliche Lage sie zu dem Schritt gezwungen habe. Das eingeplante Gesamtbudget von rund 300 Millionen stehe den Studios nicht länger zu Verfügung.

„Wir bedauern diesen Schritt gehen zu müssen, aber die aktuelle Lage zwingt auch uns dazu, den Gürtel enger zu schnallen. Produktionen müssen neu berechnet werden und auf zu teure Produktionen müssen wir eben verzichten. Das tut weh, ist aber nicht anders möglich“, so MGM-Geschäftsführer Harry Sloan in der Pressemeldung. Weiter erklärte Sloan, dass sich die MGM-Mitarbeiter aber keine Sorgen machen müssten. Die Firma sei nicht von der Insolvenz bedroht, wenn jetzt richtig gewirtschaftet werde.

Warner Bros. Geschäftsführer Barry Meyer gab sich eher distanziert: „Solche Entscheidungen sind in unserer Branche an der Tagesordnung. Im Fall der HOBBIT-Produktion haben wir über zwei Monate nach neuen Investoren gesucht, haben mit Experten an der Wallstreet verhandelt und eine Finanzierung über Filmfonts in Erwägung gezogen. Letztendlich sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir die Produktion nicht länger tragen können.“ Die zur Verfügung stehenden Produktions-Kapazitäten wolle man lieber auf bewährte Franchises, wie beispielsweise die HARRY POTTER Reihe, konzentrieren.

Eine Realisierung unter neuen Bedingungen komme für Executive Producer Peter Jackson nicht in Frage: „Wir haben lange mit den Studios verhandelt, die uns anboten, die Filme mit einem weitaus geringeren Budget zu realisieren. Wir haben die Möglichkeiten durchgespielt und sind zu der Entscheidung gekommen, dass es unter diesen Bedingungen nicht möglich ist, dem Publikum zwei gute Filme zu liefern, die auch unseren Ansprüchen gerecht werden. Für meine Frau Fran und mich ist dies der endgültiger Abschied von Mittelerde.“

Nur Regisseur Guillermo del Toro gibt nicht auf: „Das ist noch nicht das Ende! Durch die HERR DER RINGE Trilogie gibt es eine große Fan-Gemeinde, und die wünscht sich nichts sehnlicher, als dass diese Filme endlich gedreht werden. Ich denke dahinter steckt ein riesiges Potential, dass wir nutzen müssen. Einerseits könnte dies über Spenden laufen: Wenn beispielsweise zwei Millionen Fans 150 Dollar spenden, dann haben wir die nötigen 300 Millionen Dollar zusammen. Andererseits könnte ich mir vorstellen den Film in meiner Heimat Mexiko viel günstiger zu realisieren. Auf Peter Jackson und seinen Weta Workshop bin ich dabei nicht angewiesen, denn es gibt unter den Fans sehr begabte Filme-Macher, wie man an Projekten wie THE HUNT FOR GOLLUM oder BORN OF HOPE sehen kann. Ich könnte mir vorstellen, diese Fans mit ins Boot zu holen. Und einen Produktionsstart hab ich auch schon im Auge: Den 1. April 2010!“

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