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New Line Cinema kämpft um den HOBBIT

; Quelle: Newsboard

Seit fast anderthalb Jahren streiten sich die Nachlassverwalter von Mittelerde-Autor J. R. R. Tolkien mit dem Filmkonzern New Line Cinema über den gerichtlichen Weg. Nun kämpft New Line Cinema um den HOBBIT – und es sieht gut für sie aus.

Ein Teil des alten Rechtsstreits ist es ebenfalls, dem Filmkonzern New Line Cinema, auf Grund ihrer angeblichen Vertragsuntreue, die Rechte für die kommende HOBBIT-Verfilmung gerichtlich zu entziehen. New Line versucht gegenwärtig, diesen Teil der Klage durch das Gericht streichen zu lassen.

New Line führt drei Argumente an, die in den Augen von Rechtkundigen recht plausibel klingen. Wie der Tolkientrust (TT) darauf reagiert, wird sich zeigen.

Der TT versucht, aus den uralten Verfilmungs-Verträgen von 1969 nur einen Teil zu streichen, und zwar den über weitere Verfilmungen, obwohl New Line diese Rechte besitzt. Eine Streichung von Vertragsteilen ist aber rechtlich verboten. Darüber hinaus, als zweites Argument, versucht der TT, Verträge zwischen New Line und dritten Parteien (Saul Zaentz und MGM) zu beenden. Dazu haben sie aber rechtlich gesehen keine Berechtigung. Als letztes gibt New Line einen weiteren wichtigen Punkt an: Die Verträge dürfen nicht beendet oder widerrufen werden, solange keine endgültige Entscheidung von einem Gericht erfolgt ist, welches bestätigt, dass ein Vertragsbruch vorliegt.

Fans können also vorsichtig aufatmen: Es gibt eine reale Chance, dass der HOBBIT-Adaption nichts passieren wird. Nun liegt es an den Argumenten der Kläger, des Tolkien Trusts, und der finalen Entscheidung des Gerichts darüber, ob der Vertragsteil, dass New Line die Filmrechte entzogen werden könnten, gestrichen werden kann. Am 15. September findet zu diesem Antrag die Verhandlung statt.

Am 11. Februar 2008 haben die Nachlassverwalter J. R. R. Tolkiens die Produktionsfirma New Line Cinema verklagt . Angeblich habe New Line der Familie Tolkien Einnahmen aus DVD-Verkäufen und Merchandising vorenthalten. Eine endgültige Entscheidung über den Fall steht bis heute aus.

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