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Tolkien-Erben: New Line wird die Rechte am HOBBIT verlieren

; Quelle: Oxfordmail

Die Erben von Tolkien haben geklagt, da sie sich um die Einnahmen aus der HERR DER RINGE Filmtrilogie betrogen fühlen. Am 19. Oktober 2009 ist der erste Verhandlungstag vor dem Oberster Gerichtshof in Los Angeles. Vor der Presse äußerte der Anwalt der Tolkien-Erben jetzt, dass New Line im Laufe der Verhandlung mit ziemlicher Sicherheit alle Rechte an der HOBBIT-Verfilmung verlieren werde.

Die Erben, darunter die Tochter des Autors Priscilla Tolkien (80) und sein Sohn Christopher Tolkien (84), werfen den Filmproduzenten vor, nicht angemessen am Gewinn der Filmtrilogie beteiligt worden zu sein. Die Gesamteinnahmen der Filmtrilogie werden auf etwa 6 Milliarden US-Dollar geschätzt. Priscilla Tolkien erklärte kürzlich vor der Presse, sie hätte "keinen einzigen Cent" bekommen. Auf die Frage, ob beabsichtigt sei die HOBBIT-Verfilmung zu stoppen erklärte die 80-Jährige, dass er nicht ihre Absicht sei, diese Verfilmung zu gefährden. Es gehe vielmehr darum, dass die Erben angemessen beteiligt würden.

Bonnie Eskenazi, der amerikanische Anwalt der Erben, erklärte: "New Line hat der Bezeichnung 'kreative Buchhaltung' eine ganz neue Bedeutung gegeben. Ich bin sehr gespannt, wie New Line vor den Geschworenen erklären will, dass diese Filme im wahrsten Sinne des Worte Milliarden eingebracht habe, aber jemand der vertraglich Anrecht auf eine Beteiligung hat, keinen einzigen Penny bekommen hat. Sollte dieser Fall bis zur letzten Instanz gehen, sind wir uns sicher, dass New Line die Filmrechte am HOBBIT verlieren wird."

J. R. R. Tolkien hatte die Filmrechte im Jahr 1969 für 153.000 Pfund an United Artists verkauft.

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