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Ein Besuch in Hobbingen

; Quelle: Getaway

Das australische Reisemagazin GETAWAY hat das Hobbingen-Set in Matamata besucht und berichtet, wie es dazu kam, dass das Grundstück der Familie Alexander zum Filmset wurde und was die aktuellen Arbeiten zu bedeuten haben.

Als Schafzücher Dean Alexander im Jahr 1998 Besuch auf seinem Weidegrundstück im Norden Neuseelands bekam, ahnte er noch nicht, dass sich das Leben der Familie für immer verändern würde. Denn dieser Besucher war auf der Suche nach dem idealen Drehort für das Auenland in der HERR DER RINGE Filmtrilogie. Die Familie Alexander hatte bis zu diesem Tag nicht mal von dem Roman von J.R.R. Tolkien gehört. Aber ihr Grundstück war perfekt und hatte alles, was Peter Jackson benötigte: Einen See, einen großen Baum und eine Wiese. Die ersten Arbeiten am Set begannen im März 1999 und die Dreharbeiten begannen dann im Dezember des gleichen Jahres.

Eine logistische Meisterleistung: Die Neuseeländische Armee musste eine 1,5 Kilometer lange Straße zu dem Grundstück bauen. Bagger, Bulldozer, Lastwagen und andere großen Fahrzeuge wurde vor Ort gebraucht. Hecken und Bäume mussten angepflanzt werden.

37 Hobbithöhlen wurden aus Holz und Styropor in den Hügel errichtet. Außerdem eine Mühle, eine Brücke (aus einem Baugerüst, Sperrholz und Styropor), ein Marktplatz und das Gasthaus zum Gründen Drachen. Die große Eiche über Beutelsend wurde ebenfalls von den Filmleuten errichtet. Eine echte Eiche wurde zerlegt und in Einzelteilen ans Set gebracht und Stück für Stück über Bilbos Hobbithöhle aufgebaut. Dann wurde Tausende künstlicher Eichenblätter aus Taiwan importiert, die in mühseliger Kleinstarbeit von Hand an dem Baum befestigt wurden.

Generatoren wurden auf das Grundstück gebracht, um das Base-Camp und das Film-Equipment mit Strom zu versorgen. Wasseranschlüsse wurden verlegt, Abwassersystem installiert. Bis zu 400 Menschen mussten gleichzeitig mit Catering versorgt werden. Nach den Dreharbeiten zogen die Filmleute ab, aber die Hobbithöhlen blieben und wurden zu einer beliebten Touristenattraktion.

Doch jetzt gibt es wieder Aktivitäten auf dem Grundstück der Familie Alexander. Wege werden neu angelegt, Hecken und Bäume gepflanzt, Mauern errichtet. Das Film-Team ist zurück und bereitet das Tal bei Matamata für die Dreharbeiten zum HOBBIT vor!

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