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HOBBIT-Finanzierung weiterhin in Gefahr

; Quelle: Deadline

Ein Insider aus Hollywood berichtet im Zusammenhang mit der drohenden Insolvenz von MGM von einer entscheidenden Telefonkonferenz, bei der es unter anderem um die Finanzierung des HOBBITS ging. Aber das Telefonat verlief nicht gut.

Worum geht es? Der Filmproduktionsfirma MGM, die eigentlich die Hälfte der HOBBIT-Verfilmungen bezahlen sollten, geht es derzeit gar nicht gut. Geschäftsführer und HOBBIT-Produzent Harry Sloan hat im August den Hut nehmen müssen und hinterlässt einen Schuldenberg von 3,7 Milliarden (!) Dollar. Experten gehen davon aus, dass MGM in Kürze Insolvenz anmelden muss, wenn kein Wunder geschieht.

Nun berichtet ein Insider Deadline Hollywood Daily, dass es gestern eine Telefonkonferenz mit den Gläubigern gab, die Gerüchten zufolge über sechs Stunden gedauert haben soll. Während dieses Gesprächs soll MGM die Gläubiger gebeten haben, ihre Ansprüche bis Februar 2010 zu verschieben, damit die aktuellen Mittel genutzt werden könnten. Anschließend habe der neue Geschäftsführer Stephen Cooper um weitere finanzielle Mittel gebettelt! Um den Konzern zu retten, bräuchte man kurzfristig 20 Millionen Dollar und dann noch einmal 150 Millionen Dollar, um laufende Projekte beenden und um endlich mit der Produktion von DER HOBBIT beginnen zu können.

Doch noch unter der Führung von Harry Sloan hatte es schon im frühen Sommer ein ähnliches Telefonat gegeben und damals waren die Gläubiger bereit gewesen zu zahlen. Doch von den leeren Versprechungen Sloans enttäuscht, lehnten sie diesmal ab.

Was bedeutet das für den HOBBIT? Da Warner Bros. (New Line) und MGM gleichermaßen am HOBBIT beteiligt sind und sich die Finanzierung teilen wollten, liegt das Projekt erstmal auf Eis. MGM hat derzeit nicht die finanziellen Mittel um die Verfilmung zu stemmen. Wie wird es weitergehen? Entweder findet MGM noch kurzfristig jemanden, der dem Konzern eine ordentliche Finanzspritze verpasst oder MGM verliert die Rechte am HOBBIT und Warner würde den Zweiteiler dann alleine produzieren.

Für MGM wäre letzteres übrigens das kleinere Übel, auch wenn ihnen dadurch Millionen von Dollar durch Kino-Eeinnahmen entgehen würden. Viel mehr Angst hat man bei dem ehemals erfolgreichen Filmstudio vor dem Verlust der JAMES BOND Rechte. Denn ohne das JAMES BOND Franchise würde der Konzern auch nach einem Wiederaufbau vermutlich nicht lange überleben.

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