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Ein Abend mit Guillermo del Toro

; Quelle: HDRF

Letzten Mittwoch stellte sich HOBBIT-Regisseur Guillermo del Toro in einem Kino im neuseeländischen Wellington den Fragen der Journalisten und Fans. Marie-Claire, die derzeit in Wellington wohnt, war dabei und berichtet exklusiv für die deutschen Fans von diesem Abend.

Ein Erlebnisbericht

Buntes Treiben herrscht im Foyer - Journalisten, Filmemacher und Fans unterhalten sich bei einem kühlen Drink und warten darauf, in den Kinosaal gelassen zu werden. Das Paramount Theatre in Wellington ist an diesem Abend ausverkauft, und das aus gutem Grund. Um das Budget ihres Films ONE FOR THE ROAD aufzustocken, haben Regisseurin Bonnie Slater und Produzent Sam Kelly den HOBBIT-Regisseur Guillermo del Toro für eine Veranstaltung gewinnen können

Um acht Uhr öffnen sich die Türen zum Saal. Ich habe Glück und ergattere einen Platz in der zweiten Reihe. Nach der Begrüßung des Publikums durch Bonnie und Sam lässt Jonathan King, der Moderator des Abends, sich mit Guillermo del Toro auf den edlen schwarzen Sesseln vor der Leinwand nieder. Guillermo wirkt munter und gut gelaunt, ein bisschen so wie ein Hobbit.
Zunächst erzählt er von seinem ersten Film aus Schulzeiten, der drei Minuten lang und qualitativ nicht berauschend, jedoch sein ganzer Stolz gewesen sei. Im Laufe des Abends spricht Guillermo auf teils ernste, teils sehr humorvolle Weise über seine bisherigen Filme CRONOS, DAREDEVIL’S BONE, BLADE 2, HELLBOY und zuletzt PAN’S LABYRINTH, sein bisher größter Erfolg. Für das spanisch-mexikanische Fantasyabenteuer habe er lange gekämpft, erzählt er, begonnen bei der Auswahl der Schauspieler bis hin zur Drehgenehmigung in den Wäldern Mexikos.

Schließlich kommt das Gespräch auf den HOBBIT. Guillermo sagt, die Arbeit an den Designs scheine kein Ende nehmen zu wollen und betont die hervorragende Zusammenarbeit mit Peter Jackson und Richard Taylor. Abschließend stellt er sich kurz einigen Fragen aus dem Publikum, die sich vorwiegend natürlich ebenfalls um den HOBBIT drehen. Auf die Frage, wie offen er während der Dreharbeiten mit den Fans umgehen werde, meint er, er wolle nicht zu viel verraten, da so die Magie und die Spannung, die den Film umgeben, zerstört würde. Es werde aber sicherlich im Internet eine Art Produktionstagebuch geben, dass den Fans einen Einblick erlaube - er sei nämlich ganz schlecht darin, Geheimnisse für sich zu behalten. Zuletzt kommt die obligatorische Frage auf, wie hoch die Chancen auf einen Job in der Produktion seien. Guillermo sagt, vor Ort sei es sicherlich nicht schwer, eine Komparsenrolle zu bekommen, und er werde versuchen, es auch einigen Ausländern zu ermöglichen, dabei sein zu können. Bewerbungen seien ihm jedenfalls willkommen - das zeigt schon die Tatsache, dass er den Kassierer seines Supermarkts als Storyboarder für HELLBOY einsetzte, nachdem dieser ihm während eines Einkaufs einmal seinen Lebenslauf in die Hand gedrückt hatte. Guillermo wirkt sehr kompetent und gibt sich große Mühe, jede Frage ausführlich zu beantworten. Gegen elf Uhr geht ein interessanter und humorvoller Abend zu Ende. Guillermo bedankt sich für das rege Interesse und sagt, er freue sich unglaublich auf die Dreharbeiten in Neuseeland, dass nun seit einem Jahr seine Heimat sei. Auf die letzte Frage durch den Moderator, ob er schon Pläne für die Zeit danach habe, antwortet er, er ließe sich lieber vom Leben treiben - ganz nach dem Motto der Kiwis: “Just go with the flow!”

(Danke Marie-Claire für den schönen Bericht!)

Einen Hintergrund-Artikel gibt es hier bei der neuseeländischen Presse, jede Menge Fotos vom Abend gibts hier zu bewundern.

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